Jemenitischer Terroristenführer sendet 5000 Kämpfer nach Syrien


Tariq al-Fadhli


Tariq al-Fadhli, der an der Seite Bin Ladens in Afghanistan kämpfte und er jetzt Führer einer Gruppe ist, die mit Al Kaida im Südjemen zusammenarbeitet, hat  mit den USA und Saudi-Arabien vereinbart, 5000 Kämpfer über die Türkei nach Syrien einzuschleusen. Dies berichtet die Zeitschrift AlAlam. Der Bericht wurde auch von AdenAlghad.net übernommen.

In einem Zeitungsinterview enthüllte al-Fadhli, dass er dem Transfer von 5000 Bewaffneten aus dem südjeminitischen Städten Zinjibar und Jaar zugestimmt hätte, “um in Syrien an dem Krieg teilzunehmen, der von bewaffneten Gruppen einschließlich Al Kaida gegen das syrische Regime geführt werde.”

Die Kämpfer, welche sich selbst als “Unterstützer der Sharia” bezeichnen, werden sich mit anderen Banden von Al Kaida-Kämpfern zusammenschließen, die mit Hilfe von NATO-Staaten und den Golfstaaten aus Libyen, dem Irak und der Türkei nach Syrien eingesickert sind. Am 30. Juli berichtete der Londoner Guardian, daß Al-Kaida-Leute die syrischen Rebellen befehligen und sie im Bau von Bomben unterrichten.

Die Globalistenorganisation CFR (Council on Foreign Relations), der einflussreichste außenpolitische ” think tank” der USA und ein enger Verbündeter des US-State-Departments, hatte kürzlich die Anwesenheit von Al Kaida-Kämpfern in Syrien gepriesen; im selben Atemzug berichtete die berüchtigte RAND Corporation, dass die Terrorgruppe für Selbstmordanschläge und Autobombenanschläge mit mehr als 200 Toten und über 1000 Verletzten verantwortlich sei.

US-Bankster-Präsident Obama unterzeichnete kürzlich einen geheimen Erlass zur Unterstützung der “syrischen  Rebellen” (die zum Großteil keine Syrer und keine Rebellen sind, sondern ausländische Söldner- und Terrorbanden) über eine  “nicht-lethale Hilfe” für die Rebellen. Das ist natürlich nur Geschwätz zur Irreführung der Öffentlichkeit, denn sogar die New York Times gibt zu, dass die CIA dabei hilft, schwere Kriegsausrüstung zur türkisch-syrischen Grenze zu verlegen. Dieses Kriegsmaterial wird von Katar und den Saudis finanziert, denen selbst das Wasser bis zum Halse steht.

Um seinen Willen zu bekunden, eine neue Allianz mit den Saudis einzugehen, verkündigte Sheikh Fadhli “eine regionale Vereinbarung für den Transfer von Kämpfern aus jemenitischen Territorium in die Türkei und weiter an die syrische Front an”, was den plötzlichen Rückzug von bewaffneten Gangs aus Abyan erklärt, jenem südjeminitischen Gouvernement, welches die Heimat der Islamistischen Armee von Aden-Abyan ist. Anyan ist eines von 20 Gouvernements des Jemen. Die Region Abyan war historisch gesehen Teil des Sultanats Fadhli, einer Dynastie, aus der Sheikh Fadhli hervorgeht. Die Hauptstadt von Abydan ist Zinjibar. Die Region ist bekannt wegen ihrer Dattelpalmen und ihrer Viehzucht.

Am 31. März 2011 meldete Al Bawaba, dass Al-Qaeda in the Arabian Peninsula (AQAP) Abyan zu einem “Islamischen Emirat” erklärt hatte. Die jemenitische Zentralregierung konnte jedoch vergangenen Juni die Ordnung in Zinjibar und Jaar wiederherstellen und tötete dabei eine Anzahl von Al Kaida-Kämpfern.

AlAlam beschreibt Tariq al-Fadhli als “einen der Führer des Stammes von Abydan und ehemaligen Al Kaida-Führer. Laut der New York Times hat der Jemen al-Fadhli als einen der gefährlichsten Terroristen im Land bezeichnet. Aber wie Beobachter hervorheben, wird die jemenitische  Regierung von vielen verdächtigt, Dschihad-Aktivitäten durch die tolerierte Anwesenheit von Al Kaida-Kämpfern innerhalb ihrer Grenzen geradewegs zu kultivieren.

Jeremy Scahil vom Magazin “The Nation” merkte an: “Seit dem Mudschaheddin-Krieg in Afghanistan in den 1980er Jahren und weiter nach dem 9/11-Anschlag hat der jemenitische Präsident Ali Abdullah Saleh die Al Kaida-Gefahr und die Bedrohung durch andere militante Gruppen weidlich ausgenutzt, um die Geld- und Waffenversorgung aus den USA und Saudi-Arabien in die Höhe zu treiben, seine Macht abzusichern und die Opposition zu neutralisieren.”

Al-Fadhli hat versucht, sich von  Al Kaida zu distanzieren. Aber al-Fadhli kämpfte mit den Mudschaheddin an der Seite Bin Ladens gegen die Sowjets in Afghanistan. Letztlich war er über Jahrzehnte immer ein nützlicher Diener der US-Geopolitik.

Im Jahre 2009 hat der Führer der Al Kaida auf der arabischen Halbinsel (AQAP), Nasir Abdul Kareem al-Wahayshi (alias Abu Basir), ein Audiotape veröffentlicht, in dem er sich für eine vehemente Unterstützung der südjeminitischen Aufstandsbewegung ausspricht, die von al-Fadhli angeführt wurde.

Die Übereinkunft zur Entsendung von militanten Gruppen aus dem Jemen nach Syrien hilft dem hegemonialen Westen, Präsident Assad zu stürzen und zeigt wieder einmal die Rolle von Al Kaida als geopolitisches Werkzeug des militärisch-industriellen Komplexes zur Umgestaltung des Nahen und Mittleren Ostens und Nordafrikas.

Quelle:

http://www.infowars.com/al-qaeda-leader-strikes-deal-with-u-s-saudis-to-send-5000-fighters-to-syria/

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