Jordanischer König: Türkei bereitet Dschihad in EU vor

Jordanís King Abdullah II (C) reviews the honor guard during celebrations marking the centennial of the Arab Revolt against the regionís ruling Ottoman Turks, in Jordanís Red Sea port of Aqaba, on January 23, 2016. / AFP / POOL / RAAD ADAYLEH

Der König von Jordanien beschuldigt die Türkei, einen Dschihad in Europa vorzubereiten

Am 11. Januar 2016 nahm König Abdallah von Jordanien in Washington an einem Treffen mit Mitgliedern der drei Senatsausschüsse (Geheimdienst, Auswärtigen-Angelegenheiten und Armee) teil. Laut David Hearst* (ehemaliger Journalist von Scotman und dann Guardian, aktueller Chefredakteur des Middle East Eye), der das Protokoll der Sitzung einsehen konnte, beschuldigte der König Präsident Erdoğan, eine Welle von Migranten nach Europa organisiert zu haben und darin absichtlich Dschihadisten platziert zu haben.

Der König soll bezüglich Syrien gesagt haben, die Türkei arbeite gegen die Bemühungen von Jordanien für eine Glaubens-basierte Lösung.

Der König hat die Verantwortung der Türkei bei dem Schmuggel des von ISIS gestohlenen Erdöls bestätigt. Vor dem Hintergrund, dass die türkische Armee die somalische Armee ausbildet, warf der König der Türkei vor, Dschihadistengruppen nicht nur in Syrien und im Irak, sondern auch in Libyen und Somalia zu kontrollieren.

Schließlich sei der König über das (jetzt einstimmig am Gipfel vom 17. und 18. März angenommene) europäische Versprechen besorgt, der Türkei 3 Milliarden Euro zahlen, um ihr zu helfen, mit der Flüchtlingskrise fertig zu werden. Er habe auf die Unangemessenheit dieser Hilfe hingewiesen, indem er sagte, dass die Europäer die türkischen Ambitionen indirekt finanzieren.

*“Jordan’s king accuses Turkey of sending terrorists to Europe”, David Hearst, Middle East Eye, March 25, 2016.

Übersetzung: Horst Frohlich

Quelle: http://www.voltairenet.org/article190932.html

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4 Kommentare

  1. nun ohne Mithilfe des Bundesregimes bekommt Erdogan keine Terroristen nach Deutschland. Auch kann Erdoganicht die UN beeinflussen ein Papier zum Bevölkerungsaustusch in Deutschland zu schreiben, ebenso wenig ist er in der Lage auf den Flüchtlingsrouten Western Union Büros zu eröffnen, bevor die Flüchtlinge kamen, oder aber von Soros Handbücher drucken lassen und und und…..der georgische jüddisch-stömmige Erdogan ist ein ausführendes kleines Licht, nicht mehr.

  2. Keine Angst!

    Voraussetzung für die Visafreiheit ist ein 72-Punkte Katalog, von dem bisher lediglich ca. 40 Punkte erfüllt wurden.

    Die restlichen Punbkte dürften auch nicht zu erfüllen sein, zumindest nicht, solange Erdogan und die AKP an der Macht sind.

    An oberster Stelle stehen hier die Rechte für Journalisten bzw. die Pressefreiheit und die Versammlungs-und Redefreiheit für das Volk sowie eine unabhängige Justiz. Selbst wenn der alles schafft, aber das kann er nicht schaffen, weil das für ihn die A-Karte bedeuten würde.

    Alleine die Tatsache, daß er gegen die Verfassung handelt, da er sich politisch in Bezug auf eine bestimmte Partei engagiert, lässt dies nicht zu.

    Was den obigen Text angeht: Abgesehen davon, daß der Jordanier auch nicht das Gelbe vom Ei ist (soll jetzt keine Entschuldigung für Erdogan sein) und gehörig mitmischt bei dem Spiel, so haben diesen Verdaqcht hier in der Türkei schon viele Leute.

    Allen voran die beiden Journalisten der Cumhuriyet, gegen die ein Gerichtsverfahren läuft (Nebenklage: Erdogan) weil sie angeblich Geheimnsiverrat begangen haben soillen (unter anderem), da sie das mit den Lastwägen für die “Rebellen” publik gemacht hatten. (War eh ein offenes Geheimnis, wie so viele andere Dinge auch)

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