Joschka Fischer klärt uns auf: Eurobonds werden kommen

Vom Steinewerfer zum Kriegsverkäufer - Joschka Fischer und die Faszination der Gewalt

Die Aussagen des Globalistenpudels in der BamS über 9/11 lassen wir lieber weg. Man kann die Lügen nicht mehr hören.

Es sind andere Aussagen des Deutschlandverdünners Joschka Fischer (“Deutschland muss von außen eingehegt, und von innen durch Zustrom heterogenisiert, quasi verdünnt werden.”), die uns aufhorchen lassen. Die Finanzmafia aus London läßt grüßen!

Hier Auszüge aus dem Interview:

BamS: Sie haben in Ihren Büchern die USA als die „alleinige globale Supermacht“ bezeichnet. Trifft das heute noch zu?

FISCHER: Ja sicher! Es geht doch nichts ohne die USA. Ich habe das selbst als Außenminister oft genug erlebt. Selbst die notwendige britische Intervention im kleinen westafrikanischen Staat Sierra Leone war nur mit amerikanischer Absicherung möglich. Auch die Präsenz unserer Soldaten in Afghanistan wäre doch ohne amerikanische Hilfe gar nicht vorstellbar……

BamS: Im September 2011 beschäftigt Deutschland und Europa vor allem die Schuldenkrise einiger Euro-Staaten. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat gewarnt: „Scheitert der Euro, scheitert Europa!“ Wie ernst ist die Lage?

FISCHER: Ich kann da der Kanzlerin nur zustimmen! Das ist alles keine Drohkulisse. Die Lage Europas ist wirklich so ernst wie noch nie. Ich glaubte bisher nicht, dass der Euro scheitert, aber wenn es so weitergeht, dann wird er scheitern. Man muss den Deutschen sagen, was ein Scheitern des Euro an politischen, wirtschaftlichen und finanziellen Folgen mit sich bringt! Dieser Prozess wäre nicht mehr beherrschbar. Gemessen an Asien hat Europa nur als Ganzes eine Chance. Als eine der größten Exportnationen lebt Deutschland von Europa und von der Welt. Entweder wir rücken in Europa zusammen oder wir kriegen chaotische Verhältnisse. Das scheint man auch beim Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe begriffen zu haben.

BamS: Das heißt, wir brauchen die Transfergemeinschaft und wir brauchen Eurobonds?

FISCHER: Stabilitäts- und Transferunion sind die beiden Seiten derselben Medaille, die es nur zusammen geben wird. Griechenland kann sich nicht mehr selbst helfen. Wenn wir das Land pleitegehen lassen, dann müssen wir für ungeheure Summen unsere Banken retten. Eurobonds sind da ein kluger Transfermechanismus und werden kommen, genauso wie harte, verpflichtende Stabilitätskriterien. Das geht aber nur, wenn in einer Stabilitätsunion unter anderem die Steuern und das Renteneintrittsalter angeglichen werden. Es geht um einen Prozess der Annäherung, nicht um ein deutsches Diktat von oben herab. In der Eurogruppe wird eine gemeinsame Wirtschafts- und Fiskalpolitik viel schneller kommen, als man heute meint. Das wird auf eine Art Neugründung innerhalb der Eurogruppe hinauslaufen.

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Kommentare erübrigen sich. Aber dass Deutschland von Europa und der Welt lebt, ist mir neu. Ich dachte, Deutschland lebt von der Arbeit seiner Bürger und versorgt dabei noch eine Unzahl von Schmarotzern und Parasiten. Wie die Banken, zum Beispiel.

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