Jugendpsychiater warnt: Zunehmend Geschlechtsverwirrung unter Minderjährigen

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Der Münchner Jugendpsychiater Alexander Korte ist aufgrund des rasant zunehmenden Transgender-Trends unter Kindern und Jugendlichen besorgt. Dieser werde durch Medien und Politik zusätzlich befeuert: „Wir erleben einen regelrechten medialen Hype um das Thema“, so Korte, der Oberarzt am Münchner Universitätsklinikum für die Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit Geschlechtsidentitätsstörungen spezialisiert ist. Er beobachte seit Jahren einen enormen Zulauf von Kindern und jugendlichen Patienten. In den vergangenen Monaten meldete sich daher der Arzt häufiger als warnende Stimme in der zunehmend gehypten Gender-Debatte.

Als mögliche Ursachen für die Zunahme der gestiegenen Zahl der Patienten sieht Korte verschiedene Faktoren, die vermutlich zusammenwirken. Einerseits könnte der Anstieg der Patienten mit der besseren Aufklärung in der Bevölkerung zusammenhängen. Andererseits würden vermutlich auch die besseren medizinischen Möglichkeiten der Geschlechterumwandlung eine große Rolle spielen, so Korte.

Problematisch sieht Korte den öffentlichen, vor allem medial geführten Diskurs im Zusammenhang mit der Genderidentität. Die Medien würden dieses Thema „komplett durchideologisieren“, was nicht im Sinne der Betroffenen sei. Auch die Politik trage einen negativen Beitrag zur Steigerung der Patienten bei. Die Haltung in der Genderfrage würden immer mehr Politiker inzwischen als weltanschauliche Positionierung betrachten.

„Bisweilen gewinnt man den Eindruck, dass die Frage, ob man oder frau politisch rechts oder links steht, sich heutzutage primär anhand der persönlichen Positionierung in der Genderfrage entscheidet. Genauer gesagt, anhand der eingenommenen Haltung gegenüber der Theorie, dass das biologische Geschlecht an sich als historisch diskursiv bedingte, reine Konstruktion verstanden werden soll“, so Korte.

Angesichts der medialen Dauerpräsenz des Themas seien zudem durchaus Nachahmungseffekte zu vermuten, so Korte weiter. Die Vermarktung und die reißerische Berichterstattung über immer jüngere Patienten in wenig seriösen TV-Sendungen sei besonders kritikwürdig. Hinzu kämen noch Internet-Foren, in denen junge Leute begeistern über ihre Behandlung berichten und als Vorbilder dienen würden. Es sei davon auszugehen, dass dies einen Anstieg von „Selbstdiagnosen“ nach sich ziehe, so Korte.

Der Genderdiskurs würde zudem zunehmend als Elitendiskussion geführt werden. Die vorwiegend ideologisch geführte Diskussion würde eine sachliche und wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Thema zunehmend unmöglich machen, so Kortes Meinung. Ideologie sei der Tod der Wissenschaft. Das könne nicht im Sinne der Betroffenen sein, die Hilfe bei Psychologen suchen würden und auf deren Unterstützung angewiesen seien. Die Situation zeigt, wie wichtig zweite Meinungen sind – auch in der Gender-Frage. Lesen Sie hier mehr….

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