Kämpfer der Hamas in Al-Kusair unter den “Rebellen” entdeckt

Wie undurchsichtig sich die Ränkespiele um Syrien gestalten, wurde erst gestern in einem Artikel (siehe Übersetzung weiter unten) der israelischen Geheimdienstseite DebkaFile offenbar. Demnach arbeitete eine Fraktion der Hamas mit den “Rebellen” in der Schlacht um al-Kusair zusammen. Diese Dummdreistigkeit der Hamas-Führung dürfte sie teuer zu stehen kommen. Nach Assads Sieg in Al-Kusair ordnen sich die Fronten neu. Für die verräterische Hamas ziehen am Horizont dunkle Wolken auf.

Israels angeblicher Erzfeind, die Hamas, wurde von der israelischen Likud-Partei gegründet und finanziert und sie wird bis in diese Tage von jenen politischen Institutionen mit Geld überhäuft, die eine Eine-Welt-Regierung vorantreiben. Das ist eine dokumentierte Tatsache, die von Mainstream-Medien berichtet und von angesehenen Leuten in den Regierungen der USA und Israels und von Geheimdiensten veröffentlicht wurde.

Die Zielsetzungen der Hamas sind mit denen der Likud-Partei aufeinander abgestimmt – um jeden Preis ohne offizielle Abmachung. Wann immer die Aussicht auf einen funktionierenden Friedensvertrag zwischen den Israelis und Palästinensern auftauchte, jagte die Hamas oder eine ihrer Abkömmlinge einen Bus, ein Restaurant oder ein Hotel in die Luft. Das gab Israel die Rechtfertigung, die es brauchte, um jede mögliche Verständigung untereinander zu beenden und die Besetzung der umstrittenen Gebiete weiter auszubauen. Alles, was man dann von außen sieht, ist Gemetzel, Tod und eine Mainstream-Presse, die die Themen so darstellt, als ob diese Grausamkeiten irgendwie die Wünsche der palästinensischen Bevölkerung ausdrückten.

Ende Oktober 2012, die Stimmung war damals noch prächtig und Assads Sturz schien in Reichweite, besuchte der Emir von Katar das Gaza-Ghetto. Der solvente Emir, ein im wahrsten Sinn des Wortes bestechender Mann, dient London als Füllhorn für Terroristen und Verräter im Dienste der Zionistischen Weltordnung. Nicht umsonst bezeichnete der Mossad-Chef Shabtai Shavit Katar als rechten Arm Israels und der USA in der Region. Besonders lobte Shavit den Emir Bin Khalifa al-Thani, weil der im Laufe der Entwicklungen im Nahen Osten zu den USA und Israel gehalten habe.

Der sympathische Emir von Katar

Der sympathische Alleinherrscher war damals der erste ausländische Staatsgast, der das Gaza-Ghetto offiziell besucht, seit 2007 Hamas-Kämpfer die Milizionäre der Fatah dort von den Schaltstellen der Macht vertrieben. Nicht einmal Mahmud Abbas, Präsident der Palästinensischen Autonomiebehörde und damit formell auch höchster Repräsentant der 1,7 Millionen Einwohner von Gaza, hat seither einen Fuß dorthin gesetzt. Abbas‘ Anspruch, alleiniger Vertreter aller Palästinenser zu sein, versetzte der Emir mit seiner Visite einen weiteren schweren Schlag.

“Die Details des diplomatischen Protokolls [ließen damals] stark darauf schließen, dass der Besuch eine weiterer Schritt in Richtung eines gemeinsamen Plans der Hamas, Katars, Ägyptens und Israels für Palästina und den Nahen und Mittleren Osten ist, der die Errichtung eines von der Muslimbruderschaft und der Hamas geführten palästinensischen Staates in Gaza beinhaltet, während der größere Teil der palästinensischen Westbank und Ost-Jerusalems von Israel permanent annektiert werden”, schrieb Christof Lehmann von nsnbc am 23.10.2012. Die Details des Planes wurden unter anderem vom obigen Autor in dem Artikel “Israels Endlösung für Palästina und Groß-Jerusalem beschrieben.

Nach außen hin wurde das Spektakel als Kampf gegen Erzfeind Israel dargestellt: “Wir erklären durch Ihren historischen Besuch heute unseren Sieg über die israelische Blockade”, heuchelte Hamas-Mann Ismail Hanija, der 2006 zum palästinensischen Ministerpräsidenten gewählt wurde, beim Empfang seines Gastes. Schließlich versprach der Emir auch eine ordentliche Summe von 300 Millionen Euro. Ob sich dieses Geld jemals in den Taschen der korrupten Hamas-Führung materialisiert – denn dort wäre es mit Sicherheit zum Großteil gelandet – dürfte inzwischen äußerst fraglich geworden sein.

Der palästinensische Flickenteppich

Die Hamas war auch schon damals dringend auf Finanzspritzen angewiesen.  Iran hatte bereits Monate vor dem Besuch des Emirs seine Hilfen für die Organisation eingestellt. Grund war die  Weigerung, die Regierung von Teherans Verbündeten Baschar al-Assad in seinem Kampf gegen die ausländischen Todesschwadronen in Syrien zu unterstützen. Bereits zu Jahresbeginn 2012 räumte die Exilführung der Hamas ihr Hauptquartier in Damaskus. Chalid Maschaal, Politbürochef der palästinensischen Bewegung, residiert seither in Katars luxeriöser Hauptstadt Doha, während er seine Landsleute im Gaza-Ghetto buchstäblich verrecken läßt.

Hier der zusammenfassende Übersetzung des Berichts von DebkaFile vom 11.06.2013  (Übersetzung von politaia.org):

” Wie Quellen von DebkaFile berichten, haben die Truppen der Hisbollah, welche in der letzten Woche den syrischen Truppen bei der Einnahme von al-Kusair aus den Händen der Rebellen halfen, 5 Männer von der radikalen Palästinenserorganisation Hamas festgenommen, die an Seite der Rebellen kämpften. Innerhalb von Stunden nach dem Rapport des Vorfalls an  Hisbollah-Chef Hassan Nasrallah ergingen Befehle für die Schließung der Hamas-Büros in den schiitischen Vor0rten…von Beirut .

Wafiq Safa, der Chef der Geheimdienst- und Terrorabteilung [der Hisbollah], der die Kriegsanstrengungen der Organisation leitet, zitierte Ali Baraka zu sich, den Hamas-Botschafter in Beirut. Dem wurde erzählt, es solle seinen Laden dichtmachen und mit seinem Personal aus der libanesischen Hauptstadt verschwinden. Die Hamas-Zellen aus dem Süd-Libanon wurden ebenso hinausgeworfen.  Ali Baraka verfrachtete seine Leute  hastig in die südliche Hafenstadt Sidon, die außerhalb des Einflussbereiches der Hisbollah liegt. Nasrallah stoppte jegliche militärische und technische Unterstützung für die  Ezz a-din al-Qassam ( den militärischen Arm der Hamas) sowohl im Gaza-Streifen als auch im Libanon….. nach Jahren der engen Kooperation zwischen den beiden radikalen Terrororganisationen…

Vor dem Abbruch der Beziehungen mit der palästinensischen Gruppe …. konferierte das Oberkommando der Hisbollah mit dem Chef der iranischen Al-Quds-Brigaden,  Generalmajor Qasem Soleimani. Teheran hat den Bruch mit seinem palästinensischen Schützling nicht kommentiert, aber hält die letzte Vereinbarung bezüglich iranischer Finanzhilfe für den Gaza-Streifen aufrecht……

Der Bruch mit der Hisbollah und den Iran verursacht für die Hamas-Regierung nun massive finanzielle Schwierigkeiten ..Die Gelder aus Katar sind in diesem Jahr drastisch reduziert worden; die Saudis stoppten im letzen Jahr alle Gelder und die Muslimbruderschaft in Ägypten hat nach ihrem Machtantritt in Kairo ebenfalls mit leeren Geldkoffern zu kämpfen…

In panisch einberufenen Konferenzen  in Istanbul, Gaza und Kairo entschied sich die Hamas-Regierung zu dem einzigen Ausweg und sandte Friedensdelegationen nach Teheran und Beirut….um den Geldfluss aufrecht zu erhalten……………….Die Delegationsleiter kühlen immer noch ihre heißen Füsse und warten auf Termine.

Die neue Situation hat den Konflikt innerhalb der Hamas-Führung zwischen den Fraktionen der Iran-Syrien-Anhänger – angeführt von Mahmoud A-Zahar und Marwan Issa, dem Kommandeur der Ezz a-din al-Qassam auf der einen Seite  – und dem wiederinstallierten Politbüro von Khaled Meshaal verschärft. Er war es, der das Hamas-Kontingent zum Kampf gegen Assad und seine Hisbollah-Verbündetetn sandte.”

Die Partnerschaft Israels mit der Hamas

http://www.debka.com/article/23036/Hizballah-Tehran-ditch-Palestinian-Hamas-after-its-fighters-caught-in-Qusayr

http://www.spiegel.de/politik/ausland/katars-emir-hamad-besucht-gaza-streifen-und-verspricht-millionenhilfen-a-862920.html

http://www.politaia.org/israel/der-emir-von-katar-besucht-das-gaza-ghetto/

http://www.politaia.org/israel/marionette-israelischer-interessen-ex-mossad-chef-lobt-katar/

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