Katar streitet Waffenlieferungen an syrische Opposition ab

Der sympathische Emir von Katar, dem Sie gerne Ihre Tochter anvertrauen möchten, Cousin des Außenministers
Hamad bin Jassim bin Jaber Al Thani, der Cousin vom Chef

Laut dem katarischen Lügenbold und Premierminister Hamad bin Jassim al-Tani liefert Doha keine Waffen an die syrische Opposition. Hamad ibn Dschasim ibn Dschabir Al Thani ist Mitglied des Parasitenclans von Katar. Wie sein Cousin, der gutaussehende Emir (siehe Bild oben), entstammt er der al-Thani-Familie, die seit 1825 die öde Halbinsel beherrscht.

„Wir haben die syrische Opposition nicht mit Waffen ausgerüstet und glauben immer noch an einen Erfolg des Plans des Sondergesandten der Uno und der Arabischen Liga, Kofi Annan“, schwindelte der katarische Lügen-Premier auf einer Pressekonferenz nach einer Sitzung der Syrien-Ministerkommission der Arabischen Liga, die am Dienstag in Doha stattfand. Die Ministersitzung fiel mit dem Beginn der Mission der ersten Gruppe der internationalen UN-Beobachter zusammen, deren Aufgabe es ist, die Einhaltung des perfiden Annan-Plans zur Lösung der Krise in Syrien zu kontrollieren.

Die Parasitenfamilien von Katar und Saudi-Arabien sind besonders harte Kritiker des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad. Die Außenminister dieser Staaten haben bereits wiederholt zur Bewaffnung der syrischen Opposition und sogar zur Intervention in Syrien aufgerufen. Im Informationskrieg, den Doha und Riad gegen die syrischen Behörden führen, wird die Hauptrolle den TV-Sendern Al-Dschasira und Al-Arabia zugedacht, die – wer hätte das gedacht – von den Parasitenclans dieser Länder kontrolliert werden.

Laut Verfassung ist Katar ein Emirat, also eine absolute Monarchie. Staatsreligion ist der Islam und laut Artikel 1 ist die Schari’a die Hauptquelle der Gesetzgebung. Der Emir ist zugleich Staatsoberhaupt und oberster Inhaber der exekutiven und legislativen Gewalt; auch die Regierung ist ihm allein verantwortlich.

Für den ökonomischen Sachverstand des Emirs spricht, der sich kein teures Parlament leistet, welches – wie man am Beispiel der westlicher Demokratien sehen kann – eh zu nichts gut ist und nur einen Haufen Geld kostet. Mit dem gesparten Geld kann man vernünftige Güter beschaffen, z. B. Waffen bei den Freunden.

Bis weit in die 50er Jahre des 19. Jahrhundert war die Küste von Katar und der heutigen Vereinigten Arabischen Emirate berüchtigt als „Piratenküste“. Erst das Eingreifen der berüchtigten Britischen Ostindien-Kompanie, die ihre Handelswege nach Indien (und damit ihr einträgliches Rauschgiftgeschäft) bedroht sah, bereitete der Seeräuberei ein Ende. 1867 kam es erneut zu einem heftigen Kampf um die Herrschaft in Katar zwischen den Al Thani und den Al Chalifa von Bahrain, einer anderen Parasitenfamilie vom Golf.  Das perfide Albion intervenierte und erzwang einen Frieden. Im folgenden Jahr wurde ein “Schutzvertrag” zwischen Katar und Großbritannien abgeschlossen, wodurch das Land unter britischen Einfluss geriet. In der Folgezeit setzte Großbritannien seinen politischen und wirtschaftlichen Einfluss verstärkt durch. Seine “Unabhängigkeit” proklamierte Katar am 3. September 1971. Seit 1998 ist Katar der Sitz des Hauptquartiers der US-Truppen im Nahen Osten und damit neben Bahrain die derzeit wichtigste Kolonie der City of London in dieser Region der Welt. Von dort aus wird Nordafrika und derzeit Syrien destabilisiert. Auch der westliche Propagandasender Al Jazeera hat dort seinen Sitz, musste aber in letzter Zeit auf einige Journalisten in seinen Reihen verzichten, denen die manipulierte Berichterstattung unerträglich geworden war.

Katar, ein Staats-Privatunternehmen ganz nach westlichen Gusto,  fühlt sich berufen , einen von den Syrern geführten politischen Übergang zu einem “zivilen, demokratischen, pluralistischen, unabhängigen und freien Staat zu unterstützen, der die Menschenrechte achtet, unabhängig von Herkunft, Religion oder Geschlecht der Bürger”.Für solche hehren Ziele lohnt es sich, etwas tun.

Nicht nur, dass Katar die Freie Syrische Armee mit Waffen versorgte, sie sendete auch (zusammen mit den britischen und französischen Freunden) Söldner und Heckenschützen nach Syrien, um dort unter anderem die Bevölkerung aus dem Hinterhalt zu massakrieren. Seit 13  Monaten destabilisieren die westlichen Mächte und die Golfmonarchien Syrien. Mehrere Tausend Söldner haben sich ins Land geschmuggelt. Von Büros in Saudi-Arabien und in Katar im Schoss der extremistischen, sunnitischen Umwelt angeheuert, sind sie gekommen, um den „alawitischen Thronräuber“ Bachar el-Assad zu stürzen und eine Diktatur wahhabitischen Natur durchzusetzen. Sie verfügen über High-Tech Militärmaterial, Infrarot-Nachtsichtgeräte, Kommunikationszentren, Roboter für den Straßenkampf. Von den NATO-Mächten verdeckt unterstützt, haben sie außerdem Zugang zum unumgänglichen militärischen Nachrichtendienst, speziell zu Satellitenbildern der syrischen Truppenbewegungen und telefonischen Abhörgeräten.

Die Schuld für die  Terroranschläge der eingesickerten Mordbanden schob und schiebt man nach bewährter Manier der Regierung Assad in die Schuhe. Die Freie Syrische Armee rief sogar schon das Emirat von Baba Amr in Homs aus, weil sie sich des Erfolgs ihrer hinterhältigen Sabotageaktionen so sicher war. Das “Emirat” existierte zwar nicht lange, konnte jedoch noch die in seinem Herrschaftsgebiet lebenden Christen massakrieren.

Den  Truppen Assads gelang es, die Söldner aufreiben und 19 französische Soldaten festnehmen. Da läuteten in der Grande Nation die Alarmglocken. Es  musste schleunigst gehandelt werden, um diese unfreiwilligen Zeugen der westlichen Intervention wieder freizubekommen. Thierry Meyssan schreibt:

“Aufgrund unserer bisherigen Informationen gehen wir davon aus, dass diese Arbeitsgruppe (“Die Arbeitsgruppe für wirtschaftlichen Aufschwung und Entwicklung Syriens, welche auf der zweiten Konferenz der Freunde Syriens eingerichtet wurde) als  Tarnung für die Zahlung von Kriegsschäden durch Frankreich dient, welche als Gegenleistung für die Rückkehr seiner in Syrien gefangenen Offiziere stattfinden soll. Unsere Leser und Hörer wissen, dass 19 militärische Franzosen in Syrien verhaftet wurden und 3 von ihnen dem Chef der Streitkräfte, Admiral Edouard Guillaud, während seines Besuchs im Libanon übergeben wurden. Die Verhandlungen werden zwischen den beiden Konfliktparteien  mit Hilfe der Vereinigten Arabischen Emirate fortgesetzt. Frankreich räumte ein, dass die Gefangenen tatsächlich seine Staatsbürger sind, auch wenn alle von ihnen eine doppelte Staatsangehörigkeit mit Algerien oder Marokko haben, verneint aber, dass sie Militärs im Dienst waren. Frankreich argumentiert, dass sie Dschihadisten wären, die auf eigene Initiative und ohne sein Wissen dort kämpften. Syrien argumentiert, dass ihre NATO-Kommunikationsgeräte Beweise sind, dass sie unter dieser Flagge tätig waren. In jedem Fall könnte Frankreich Entschädigung für ihre Freilassung zahlen, aber ihr Ausmaß sei schwer zu bestimmen. Syrien verlangt Kriegsentschädigungen für tausende Tote und zerstörte Infrastruktur…..Falls Frankreich Geld bezahlen sollte, würde es dies nicht offiziell anzuerkennen. Der Grund für die Zahlung sollte dann mit der Unterstützung des deutschen Partners anonym gemacht werden.”


Quellen:

http://de.rian.ru/world/20120418/263383805.html

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