KenFM und Christoph Hörstel: Russische Waffenlieferungen an Syrien

YPG und syrische Armee bremsen Ankara und protürkische Rebellen aus

Veröffentlicht am 22.05.2013

Der Krieg in Syrien findet kein Ende. Baschar al-Assad sitzt fester im Sattel, als von den NATO-Staaten und der angeschlossenen Systempresse prophezeit. Die jüngsten Anschläge in der Türkei, die man versucht hat, den Syrern in die Schuhe zu schieben, die Luftangriffe Israels, und selbst der unterstellte Einsatz von Giftgas haben Syrien nicht dazu bewegt, in einen offensiven Krieg einzutreten, der die eigenen Soldaten über die syrische Grenze treibt.

Diese Igel-Mentalität scheint aufzugehen. Während man dem Iran bisher unterstellt hat, Assad mit Waffen und Soldaten zu unterstützen, was der Iran weder bestätigte noch dementierte, beliefert jetzt Russland, von Anfang an Verbündeter Assads, sogar ganz offiziell schweres Gerät nach Damaskus, zum Beispiel Kurzstreckenraketen mit einer Reichweite von 300 Kilometern, die jederzeit auch Tel Aviv erreichen könnten.

Was bedeutet dieses Aufstocken der Kräfte für die gesamte Region, welche Auswirkungen hat ein nicht stattfindender Sturz Baschar al-Assads für Israel, die Türkei, aber auch die Regierung im Iran, die unmittelbar vor den Präsidentschaftswahlen steht? Fest steht schon heute: Die Zermürbungstaktik der NATO und seiner Partner in der Region ist nicht aufgegangen, ganz im Gegenteil. Das Militärbündnis hat ein weiteres Mal sein Gesicht verloren. Damaskus könnte zum Boomerang vor allem für die Interessen der USA werden.

Krisenherd Syrien – eine ausführliche Analyse des Status Quo mit Christoph Hörstel, Journalist, Experte für den Nahen und Mittleren Osten und Regierungsberater.

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