Klima-Berichterstattung: Die großen Rätsel

www.shutterstock.com, M. Gahmann, 1435351217,

Mit Blick auf die Berichterstattung zum „Klimawandel“ werden immer wieder erstaunliche Fehler öffentlich. So hat sich jüngst nach einem Bericht des Infodienstes „Capitol Post“ das ZDF ordentlich in die Nesseln gesetzt. Immerhin hatte das ZDF behauptet, die Extremwetterlagen ließen sich auf den nachweisbaren Klimawandel zurückführen. Die aufgeführte Quellenlage jedoch gab genau diesen Hinweis so nicht her. Wir dokumentieren angesichts der weiter greifenden Hysterie in einer kürzeren Fassung den Fall.

Die Behauptung basierte auf dem „Naturkatastrophen-Report“ der Rückversicherungsgesellschaft Munich 2019. In diesem würden die Behauptungen des IPCC „bestätigt“. „Den Angaben ging (der Blog) „publicomag.com“ hinterher (https://www.publicomag.com/2020/01/zdf-und-klima-frame-auf-nachfrage-keine-belege/) und verlangte Belege für diese Behauptung.(…)“

Es stellte sich heraus, dass die Aussage des ZDF nicht haltbar ist. Der Report enthielt genau diese Behauptung nicht.

„Publico fragte bei der Redaktion des ZDF nach und zitiert aus einer Mail des ZDF, das den Beleg angeblich liefert. Die Antwort des ZDF allerdings ist in dem Sinne falsch, als sie weder die behauptete Aussage des IPCC ihrerseits bestätigt noch einen anderweitigen Beleg für den Zusammenhang eines Klimawandels mit Extremwetterereignissen liefert.

Daher zitiert Publico aus dem IPCC-Bericht, wobei wir das Zitat hier auf deutsch abbilden: „Es besteht nur ein geringes Vertrauen (für die These, d. Red.), (es gebe) eine langfristig (d.h. 40 Jahre oder mehr) beobachtete Zunahme der Aktivität tropischer Wirbelstürme (d.h. Intensität, Häufigkeit, Dauer), wenn man frühere Veränderungen in der Beobachtungsfähigkeit berücksichtigt. Es ist wahrscheinlich, dass es eine Polverschiebung in den wichtigsten außertropischen Sturmspuren der nördlichen und südlichen Hemisphäre gegeben hat. Es besteht wenig Vertrauen in beobachtete Trends bei kleinräumigen Ereignissen wie Tornados und Hagel, da die Daten inhomogen und die Überwachungssysteme unzulänglich sind”.

Die also wichtigste Passage aus dem IPCC-Bericht sinngemäß: Es ist unwahrscheinlich, dass es über lange Zeit betrachtet mehr tropische Wirbelstürme gibt, die sich noch dazu auf Klimaveränderungen zurückführen ließen.

Das ZDF, von Publico damit konfrontiert, entgegnet, der „Weltmeteorologie-Verband“ (also eine ganz andere Organisation), würde auf einer Tag-zu-Tag-Beobachtungsbasis einen Einfluss des Klimas auf Wetterextreme beobachtet haben. Das ist wissenschaftlich betrachtet Unsinn. Das „Klima“ selbst und damit dessen Änderungen ist/sind über einen Zeitraum von Jahrzehnten definiert. Das ZDF hat hier eine ersichtlich falsche Behauptung mit einer gänzlich ungefragten Behauptung, die noch dazu ersichtlich falsch ist, „belegen“ wollen. Schade für die Klimadiskussion.“

Diese und tausende andere News finden Sie ab jetzt auch auf Krisenfrei.de
  • Deutschlands größte alternative Suchmaschine
  • Über 2000 News aus allen TOP Quellen
  • Unabhängig und Übersichtlich
>>> JA, ich möchte alle alternativen News auf einen Blick

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen