Klimakabinett: Wirtschaft in Deutschland spricht von „Katastrophe“

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Das Klimakabinett in Berlin tagte und beschloß neue Maßnahmen, Rahmenbedingungen und Kosten für unser Land. Die GroKo glaubt derzeit offenbar, die gesamte Bevölkerung hinter sich. „Klimaschutz“ ist der Wahlkampfhit schlechthin. Nur die Wirtschaft allerdings beschwert sich nach einem Bericht der „Welt“ jetzt schon massiv.

Katastrophe – und es wird schlimmer als gedacht

Die Quote für die Einführung von Elektroautos, die höheren Steuern für Flugreisende bis hin zu dem ursprünglich angedachten Verbot von Öl- und Gasheizungen scheinen der Wirtschaft aufzustoßen. So zitiert die „Welt“: „Nach allem, was wir hören, wird es noch schlimmer.“ Die „betroffenen Branchen der deutschen Wirtschaft“ seien nun ausgesprochen unruhig, so der Bericht.

Im Vorfeld der Verhandlungen hatten bereits Kritiker der Regierung vorgeworfen, kleinteilig zu agieren und entsprechend wenig Einfluss auf den gesamten Klimapfad zu haben. Am Donnerstag allerdings haben sich erste Gerüchte um die Diskussionen der GroKo verbreitet. „Nun (herrscht) Angst vor rigiden Staatseingriffen, Verboten und Steuererhöhungen“, schilderte die „Welt“ den Gemütszustand.

Eine Verbotsorgie würde den aktuell bereits vermuteten „Subventionswahnsinn“ ablösen, so die Befürchtung.

Betroffen sind vor allem Unternehmen aus Branchen wie der Autoindustrie oder den Immobilieneigentümern. Letztere dürften mit weiteren Energievorschriften rechnen, so die Meinung von Analysten und Investoren. Flugreisende müssen mit höheren Kosten rechnen, die insbesondere wiederum am Ende die Flugindustrie treffen würden. Es geht dabei nicht mehr nur um die ursprünglich diskutierten Inlandsflüge, sondern inzwischen auch um weitergehende Flüge innerhalb Europas.

Die GroKo wiederum dürfte damit allerdings auch massiv Arbeitsplätze gefährden, so die Befürchtung von Kritikern. Fraglich erscheint weiterhin, inwieweit dieses Land bereits alternative Produktionsformen entwickelt hat: Die Mobilität mit der Deutschen Bahn zu erhöhen, dürfte nicht besonders zielführend sein, so die Kritiker. Die Deutsche Bahn schiebt einen großen Investitionsstau vor sich her. Sie ist weit von den Träumen der „Grünen“ entfernt, die noch im Sommer in Person von Anton Hofreiter einzelne Waggons als „Arbeitsplätze“ herrichten lassen wollten. Wir werden vor allem die Umsetzung der – teuren – Schritte für Sie hier verfolgen.

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