„Klimaskeptiker“ psychisch krank?

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Die Bayerische Landeskammer der Psychologischen Psychotherapeuten gibt regelmäßig das „Psychotherapeutenjournal“ heraus. Der Titel eines Beitrags in der September-Ausgabe heißt „Die Verleugnung der Apokalypse – der Umgang mit der Klimakrise aus der Perspektive der existenziellen Psychotherapie“. Die Mitgliedschaft in den Landeskammern ist für Psychotherapeuten verpflichtend. Die Landeskammern üben hoheitliche Aufgaben in ihrem Themenfeld aus. Das „Psychotherapeutenjournal“ hat also durchaus Relevanz und ist ein Zentralorgan einer Körperschaft öffentlichen Rechts.

Der Autor des Beitrags fordert darin „psychotherapeutische Interventionen“ gegenüber Patienten, die die Aussagen der „Klimawissenschaftler“ herunterspielen oder verleugnen. Zudem ruft der Autor die Psychotherapeuten auf, sich aktiv an „Gesundheitskampagnen gegen diese weitverbreitete existenzielle Neurose“ zu beteiligen. Der Autor ist der Ansicht, dass finanzielle Interessen eine Rolle bei Klimaleugnern spielen. Die Hauptursache des „Klimaleugnens“ soll nach Ansicht des Autors jedoch die „Angst vor dem Tod“ sein. Klimaleugner könnten diese Angst nicht ertragen. Daher würden sie die menschengemachte Klimaapokalypse leugnen, ignorieren oder relativieren.

Die sogenannten „Vermeider“ würden einer Diskussion oder einer Auseinandersetzung mit dem Thema aus dem Weg gehen, so der Autor. Sie würden ihren Umgang mit der „existenziellen Bedrohung“ „intellektualisieren“ und die Verantwortung auf Andere schieben, wie beispielsweise auf Wissenschaftler, die schon „irgendeine Lösung finden würden“ oder indem sie sagen, dass die Folgen der Klimaapokalypse nur in anderen Teilen der Erde spürbar sein werden, so der Autor.

Außerdem gebe es auch die Menschen, die beim Thema Klimaapokalypse zu Überkompensation neigen würden. Sie würden sich zu einem regelrechten „Kreuzzug gegen den Klimaschutz“ aufmachen, der zur „aggressiven Leugnung der existenziellen Bedrohung“ führen könne. Diese Gruppe versuche ihrer Todesangst dadurch aus dem Weg zu gehen, in dem sie eine „symbolische Unsterblichkeit“ erreichen will. Ihnen gehe es darum, die Werte der Gesellschaft zu verteidigen und nicht durch den Klimaschutz eingeschränkt zu werden.

Der Autor benutzt den Begriff „Apokalypse“ in einem Zusammenhang, der nicht gegeben ist. Was der Autor meint, ist der Untergang der Welt und das massenhafte Sterben der Menschen durch die vermeintlich kommende Klimakatastrophe. Er vertritt dieselbe Ansicht wie die „Fridays for Future“-Bewegung sowie die „Klimabewegung“ „Extinction Rebellion“. „Extinction Rebellion“ ist eine satanische Sekte. „Fridays for Future“ wird von Soros finanziert und ist vom „Club of Rome“ ins Leben gerufen und gelenkt.

Entweder gehört der Autor ebenfalls einer dieser Organisationen an, oder er muss sich selbst, angesichts dieses haarsträubenden Artikels, in psychotherapeutische Behandlung begeben. Apokalypse bedeutet im Übrigen „Offenbarung – Enthüllung“ – so steht es bereits in der Bibel geschrieben. Und ja, wir leben jetzt in der Zeit der Apokalypse. Die Lügen kommen ans Licht. Die finsteren, archontischen Kräfte verlieren langsam aber sicher die Macht auf diesem Planeten.

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