Klinik-Skandal in Deutschland? Spahn-Vorwürfe durch ein Krankenhaus

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Jens Spahn ist derzeit als “Gesundheitsminister” in aller Munde. Die Totalüberwachung per Tracing-App steht nach Meinung von Kritikern an. Der Masken”schutz” wird teils als Unterwerfungsgeste verstanden. Und jetzt sorgt Spahn nach Meinung des St. Theresien-Krankenhauses offenbar, so die freie Interpretation dieser Redaktion, für einen Kahlschlag in der Gesundheitsversorgung. Denn es bestünde der Verdacht, so heißt es aus dieser Quelle, dass sein Verhalten in der Corona-Krise dafür sorge, viele kleinere Kliniken zu schließen. Das wiederum kommt einer Verschlechterung der Versorgung gleich.

Spahn: Versorgungsstrukturen gefährdet

Die Versorgungsstrukturen in den Krankenhäusern sei in den vergangenen Wochen vollständig auf die Versorgung von Corona-Patienten umgestellt worden. Inzwischen, so berichten andere Quellen, seien viele Krankenhäuser nicht ausgelastet und hätten teils teure und damit auch einnahmenstarke Versorgungsleistungen verschoben. Jens Spahn wiederum habe, so der Vorwurf des genannten Krankenhauses, sein Wort nicht eingehalten. Der Gesundheitsminister habe darauf verwiesen, die entstandenen Kosten und die Verluste auf der Einnahmeseite würden “angemessen vergütet” oder ausgeglichen.

Dies wiederum nährt die Befürchtung, Spahn würde quasi nebenher die kleineren Krankenhäuser entsorgen, wie dies in anderem Zusammenhang durch die Zentralisierung bereits geplant worden war. Deshalb schreibt die Geschäftsführerin, Regina Steenbeek-Schacht, ganz offen an den Gesundheitsminister in einem öffentlichen Brief. Ihr Haus habe nach dem “Aufruf von Kanzlerin Merkel Operationen abgesagt und Intensivpflegeplätze für Corona-Patienten eingerichtet”. Die “Fallpauschale von 50 Euro, die die Klinik derzeit für den zusätzlichen Aufwand erhalte”, wären demnach als Ausgleich aber “ein schlechter Witz.

Zudem wäre auch die Fallpauschale für Corona-Patienten mit einem Ansatz von 2.000 Euro zu gering. Zu bedenken sei, dass die Patienten oftmals auch länger als 14 Tage im Haus bleiben müssten. Das Gesundheitsamt bestehe auf Quarantäne-Massnahmen. Kritiker meinen: Die aktuelle Krise fördert zumindest die Pläne von Jens Spahn bereits ganz offensichtlich – die Zentralisierung zu großen Fachkliniken jenseits kleinerer Häuser im Land.

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