Konservierungsstoffe: Vorsicht!

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Konservierungsstoffe werden in den kommenden Wochen und vielleicht auch Monaten eine größere Rolle in Haushalten spielen. Denn die Bevölkerung deckt sich ein mit Konserven, um den drohenden Knappheiten wg. des Corona-Virus zu entgehen. Die Lebensmittel-Läden sind teils in der abgelaufenen Woche bereits gestürmt worden. Zumindest gab es in einigen Märkten zahlreiche verschiedene Produkte nicht mehr. Deshalb gilt es jetzt allerdings auch, auf Konservierungsstoffe zu achten. Die stehen teils im Verdacht, ADHS auszulösen, krebserregend zu sein oder Allergien zu fördern.

E220 und Co….

Dabei erkennen Sie auch diese Stoffe einfach am “E”. Hier können, wie es auch in einem Bericht auf “Focus Online” heißt, vor allem einige Stoffe “bedenklich” sein. Die Verdächtigen:

E220- Schwefeldioxid,

E249 und E250 – Nitrite

E235

E284 und E285 als Kaviarfarbstoffe

E407 – Carrageen

E425 – Konjak

E620, E625 Glutamate

E951 – Aspartam,

E999-Quiollajaextrakt.

Dazu hatten wir einen Beitrag zur Vermeidung dieser E-“Stoffe” verfasst, an den wir erinnern möchten:

E-Trick: Die „E“ zählen

Emulgatoren sind Zusatzstoffe in Nahrungsmitteln, die geschmackliche Wunder vollbringen sollen, die Haltbarkeit beeinflussen oder die Produktion vergünstigen. Der „Trick“, so meinen Befürworter, bestünde darin, die Liste der Inhaltsstoffe von Fertiggerichten zu betrachten und schlicht die „E“ zu zählen. Das Motto: Je weniger, desto besser.

Passend zur Winterzeit allerdings erinnern wir an eine Studie des Verbrauchermagazins „Super.Markt“ vom „RBB“. Demnach haben Fertiggerichte sehr schlechte Langfristwirkungen für Ihre Gesundheit.

„Eine Untersuchung (würde zeigen, dass (…) die Fertiggerichte bereits mit einer Mahlzeit die Menge an Salz abdeckten, die wir als Menschen täglich benötigten. Der Salzverbrauch gilt als eine der wesentlichen Ursachen für „Bluthochdruck“ sowie „Herz-Kreislauf-Erkrankungen“. Wer sich gesund ernähren möchte und das Risiko solcher Erkrankungen als zu hoch einschätzt, sollte Salz reduzieren. Also auch und vor allem Fertiggerichte.

„Nahezu alle Fertiggerichte der Stichprobe decken die Menge an Salz bereits mit einer Portion zum großen Teil oder sogar vollständig ab“, lässt die Ernährungsexpertin Katrin Hofschläger wissen, die für die Verbraucherzentrale in Brandenburg die Untersuchung kommentiert.

Auch die aktuelle Agrarministerium Julia Klöckner warnt bereits. Die aber hat eine „Grundsatzvereinbarung zur Reduktion von Zucker, Fetten und Salz in Fertigprodukten“ vorgestellt, die lediglich „freiwillig“ eingehalten werden muss.

Fertiggerichte stehen auch bei dem Lebensmitteltechnologen Stephan Lück auf dem Index. So sollen insbesondere die „Billigvarianten“ der Fertigprodukte „zum größten Teil aus einem kleinen Chemielabor“ stammen, heißt es in einem Agenturbericht. Die GroKo indes hat diese Erkenntnisse, die nicht neu sind, seit langen Jahren bereits ignoriert. Fett, Zucker und Salzverbrauch in Deutschland sind weiterhin alarmierend hoch.

Das Thema scheint jedoch nach Meinung von kritischen Beobachtern nicht einfach „vergessen“ worden zu sein, sondern gegebenenfalls sogar die wirtschaftlichen Interessen der Industrie zu bedienen. Suchtstoffe erhöhen die Abhängigkeit etwa von Fertiggerichten. Insofern ist schon hier der Ansatzpunkt für die Reform der aktuellen Lebensmitteltechnologie zu sehen. Nur: Die GroKo hat kein Interesse daran. Wetten, dass?“

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