Kreml wird sich nicht am ESFS-Luftgeld-Rettungsschirm für die Rothschild-Banken beteiligen

Der Euro brennt - Quelle: politaia.org

Wann platzt der ganze ESFS-Luftgeldballon? Keiner will der Eurozone Geld geben.

MOSKAU, 09. November (RIA Novosti).

Der Euro brennt - Quelle: politaia.org

Russland erwägt nach Angaben des Kreml-Wirtschaftsberaters Arkadi Dworkowitsch keine Möglichkeiten für eine unmittelbare Finanzbeteiligung am Europäischen Stabilitätsmechanismus EFSF.

„Vorerst ist es für uns bequemer, über den Internationalen Währungsfonds (IWF) zu arbeiten“, sagte er am Mittwoch auf einer Pressekonferenz bei RIA Novosti.

Wenn Europa klare und für alle verständliche Optionen beschließt, könnte Russland auch andere Möglichkeiten überlegen, fügte er hinzu.

Bei ihrem Treffen am 26. Oktober in Brüssel hatten die EU-Spitzenpolitiker Maßnahmen zur Festigung der Stabilität in der Euro-Zone und unter anderem über die Vergrößerung des EFSF auf eine Billion Euro beschlossen.

„Wir verstehen einfach nicht, ob es die versprochene Billion gibt oder nicht“, so Dworkowitsch. „Es gibt 250 Milliarden Euro und eine gemeinsame Idee, dass die zusätzlichen 750 Milliarden auf irgendeine Weise eingetrieben werden. Wir verstehen nicht, ob jemand bereit ist, diese 750 Milliarden herzugeben… Wozu sollen wir uns daran beteiligen, solange es keine Klarheit gibt?“

Berichtet wurde unter anderem über eine eventuelle EFSF-Beteiligung Chinas, konkrete Vereinbarungen darüber wurden aber vorerst nicht getroffen. Chinas Vizefinanzminister Zhu Guangyao erklärte Anfang November, er halte es für verfrüht, von chinesischen Investitionen zu sprechen, solange keine Einzelheiten über die Finanzierungsmechanismus veröffentlicht sind.

Dworkowitsch äußerte außerdem die Meinung, dass eine geringe zusätzliche Inflation keine Katastrophe für die Eurozone wäre. Die Europäische Zentralbank könnte in dieser Hinsicht aktiver handeln, so der Kreml-Berater. „Wir wollen uns aber nicht in die europäischen Angelegenheiten einmischen oder Anweisungen geben, was zu tun und was zu unterlassen ist. Es ist in der Tat ein ernsthaftes Dilemma, ob der Präzedenzfall einer großen Geldemission für diese Zwecke zugelassen werden soll oder nicht“, hieß es.

Diese und tausende andere News finden Sie ab jetzt auch auf Krisenfrei.de
  • Deutschlands größte alternative Suchmaschine
  • Über 2000 News aus allen TOP Quellen
  • Unabhängig und Übersichtlich
>>> JA, ich möchte alle alternativen News auf einen Blick

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen