Krisenvorsorge in Eigenarbeit: Unternehmer lassen sich mit Waffen schulen

Quelle: Sergey Kamshylin / Shutterstock.com

Krisenvorsorge in Eigenarbeit: Unternehmer lassen sich mit Waffen schulen

Nach einem Bericht der Wirtschaftswoche gibt es in der Nähe des Frankfurter Flughafens ein interessantes Gelände, auf dem sich Menschen auf den Krisenfall vorbereiten: Der bewaffnete Widerstand. Mittelständler, Freiberufler sowie Manager nehmen dort dem Bericht nach Schusswaffen in die Hand und üben andere Verhaltensmaßnahmen, um den Ernstfall zu überleben. Man denkt ans Ausland. Doch niemand kann ausschließen, dass die Kenntnisse auch für das Inland brisant und wichtig sind – wenn es hier im Zuge einer Krise wichtig werden würde.

Handlungsfähig, auch wenn es um Gewalt geht…

Die Veranstalter werden mit dem Zitat vorgestellt, dass die dort Geschulten handlungsfähig bleiben sollten, auch wenn sie mit Gewalt konfrontiert werden. Sie kümmern sich vor allem um die „theoretische und praktische“ Handlungschance für den Fall, dass es zu Terrorangriffen komme. Selbst ein Staatsstreich bzw. die Konfrontation mit einem solchen wird geübt, ein Angriff von Terroristen mithilfe von Sturmgewehren auf die je eigene Firma und andere Abwehrmaßnahmen.

Nach Angaben des Veranstalters würde die Nachfrage derzeit sogar wachsen. Teilnehmer dieses Seminars erhalten auch eine Kalaschnikow. Bewaffnete Konflikte würden auf jeden Fall auch mit diesen Waffen geführt, so einer der Veranstalter. Die Waffe ist sicherlich 10 mal so häufig verkauft worden wie die G3-Gewehre etwa – insofern haben Terroristen eine Kalaschnikow, lautet die Theorie.

Auch einfache Messerattacken werden durchgespielt, die Konfrontation mit einer Pistole – also all das, was man so braucht in einem Terrorgebiet. Wir haben uns die Maßnahmen angesehen -nichts von dem wäre in Deutschland bei einem Bürgerkrieg überflüssig oder nicht anwendbar.

Die Manager selbst sind sicher der Meinung, sie bereiteten sich überwiegend „nur“ auf die Terrorgebiete vor – allerdings spricht vieles dafür, dass sich leitende Angestellte und Menschen mit Geld in Deutschland schon sehr bald in dieser Form auf die künftige Entwicklung in unserem erfolgreichen Land machen werden, heißt es.



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1 Kommentar

  1. Dös bassd irgendwie dazu! :-)

    Bundeskriminalamt Ermittler fürchten illegale Waffenarsenale bei “Reichsbürgern”
    http://www.spiegel.de/panorama/justiz/bka-und-verfassungsschutz-beschaffen-sich-reichsbuerger-illegal-waffen-a-1213196.html
    Bei “Reichsbürgern” finden Sicherheitsbehörden teilweise enorme Arsenale. Die Ermittler versuchen, die Szene zu entwaffnen – und fürchten nach SPIEGEL-Informationen ein stärkeres Streben in die Illegalität.

    Oh weia!
    “Reichsbürger”
    KEINER kann definieren was damit gemeint ist, aber es verursacht ein nettes, nostalgisches DDR-Gefühl. Gerade wenn man sich auch erinnert wie dieser verlogene Saftladen dann beendet wurde.
    Gut, zugegeben, die beliebig befüllbaren “feindlichen Bedrohungsgruppen” hatten damals andere Namen….

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