Lauterbach widerspricht Virologen: „Es bleibt nicht bei leichten Fällen“

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Der SPD-Politiker Karl Lauterbach widersprach jetzt dem Virologen Dr. Streeck offen. Dr. Streeck ist der Ansicht, dass das Corona-Virus auch ohne Impfstoff bewältigt werden müsseoder könne und dass das Virus harmlos geworden sei. „Gesundheitsexperte“ Lauterbach jedoch sieht das anders. Lauterbach, der seine Meinung zuletzt selbst in Frage gestellt hatte, „geht nicht davon aus, dass es in der Corona-Krise bei leichten Fällen bleiben werde“.

Die steigenden Krankenhausfälle in Frankreich, Großbritannien, Israel und Spanien würden auf eine andere Richtung hinweisen. Es gebe auch keinen Beweis dafür, dass das SARS-CoV-2-Virus harmloser geworden sei. Wenn man erst warte, bis die Zahl der Toten gestiegen sei, „würde man dem Virus hinterherlaufen“, so Lauterbach. Es sei daher „richtig, die Zahl der Coronafälle weiter zum Schwerpunkt der Pandemiebekämpfung zu machen“, so Lauterbach.

Der Virologe Dr. Streeck hingegen ist der Meinung, dass man sich “bei der Bewertung der Situation nicht nur auf die Infektionszahlen beschränken dürfe”, lautet ein Bericht von „Deutschlandfunk“. Zwar vergrößere sich die Zahl der „positiv getesteten“ Menschen in Deutschland und Europa. Gleichzeitig sehe man aber kaum einen Anstieg der Todeszahlen. Gesellschaftlich betrachtet seien symptomfreie Infektionen nicht negativ. Je mehr Menschen sich infizierten und keine Symptome entwickelten, umso mehr seien zumindest vorübergehend immun. Diese könnten nicht mehr zum pandemischen Geschehen beitragen.

Die ehemalige Frau Lauterbachs, in Harvard studierte Epidemiologin und Ärztin, ist der Ansicht, dass die Pandemie vorbei sei. Sie sagte in einem RTL Interview, dass die Maßnahmen abgebrochen werden sollten und dass man wieder zur Normalität zurückkehren müsse. Der Verlauf des Coronavirus sei mit einer „ganz normalen Grippe“ vergleichbar, sagte Angela Spelsberg. Ihrer Meinung nach habe das Virus bereits seit Ende Dezember in Deutschland existiert und bei der Bevölkerung eine „Immunantwort“ ausgelöst. Daher seien die Zahl der tatsächlich Erkrankten nie sehr hoch gewesen und sehr schnell und stark gefallen.

Zudem habe nicht der Lockdown die Ausbreitung des Virus verhindert, sondern das Immunsystem der Menschen habe das vermocht. Seit Mai gebe es keine neuen Todesfälle und keine steigenden Krankheitsfälle mehr, so die Epidemiologin. Die Maskenpflicht könne daher in Deutschland beendet werden.

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