Lawrow: Bau neuer US-Stützpunkte in Afghanistan fragwürdig

Die ausländischen Kampftruppen in Afghanistan bereiten derzeit ihren Abzug vor, der bis Ende 2014 abgeschlossen sein soll. Die Sicherheitsverantwortung soll angeblich nach und nach von afghanischen Kräften übernommen werden; am Sonntag übergab die Bundeswehr das Feldlager Kundus an die einheimische Polizei und Armee. Aber zieht sich die westliche Mafia tatsächlich aus Afghanistan zurück?

Lawrow weiß bestens Bescheid über die Afghanistan-Pläne der Internationalen Finanzmafia, die in Verkleidung als “die USA und ihre Lakaien” daherkommt. Russlands Spitzendiplomat spricht die Mär über den Abzug der NATO-Truppen aus Afghanistan an und legt damit einen Finger in die Wunde der Lügenbarone in Washington.

Nachdem Afghanistan mit Hunderten von Milliarden Dollar amerikanischer und europäischer Steuerzahler magdeburgisiert wurde, ist es Zeit, das von abgereichertem Uran verseuchte Land langfristig für die Drogen- und Rohstoffinteressen der westlichen Konzerninhaber zu sichern. Dazu wird der Krieg privatisiert.

Doch zunächst zur Meldung:

MOSKAU, 08. Oktober (RIA Novosti).

Der Bau neuer US- und NATO-Stützpunkte in Afghanistan, die nach dem Abzug der Koalitionstruppen genutzt werden, ruft bei Russland laut Außenminister Sergej Lawrow ernsthafte Fragen hervor.

„Während Kontingente der internationalen ISAF-Truppe aus Afghanistan schrittweise abziehen, hecken die USA und einige andere NATO-Mitgliedsländer Pläne weiterer Präsenz aus. Einigen Angaben zufolge werden in Afghanistan bereits neun Stützpunkte gebaut“, sagte Lawrow am Dienstag in einem Interview des englischsprachigen TV-Senders Russia Today. „Wir fragen, welche Ziele durch diese Präsenz nach dem Truppenabzug verfolgt werden? Die Antwort lautet, dies sei für Bildungszwecke und im Fall der Fälle für Präzisionsoperationen nötig. Die Sache ist völlig intransparent.“ Der Abzug der Koalitionstruppen bedeute doch die Beendigung ihrer Mission.

Der fehlende Wunsch der NATO, mit der Organisation des Vertrages über die kollektive Sicherheit (CSTO) bei der Unterbindung des Drogenschmuggels aus Afghanistan zu kooperieren, kann Lawrow zufolge nur mit ideologischen Gründen erklärt werden. „Die CSTO hatte der Allianz schon längst eine Kooperation angeboten: Die NATO informiert uns über Drogentransporte, damit sie an der afghanischen Staatsgrenze leichter abgefangen werden könnten. Aber die Allianz weicht dieser Kooperation im Laufe von acht Jahren aus… Ich denke, dass sie die CSTO nicht als gleichberechtigten Partner sehen will.“

Derartiges Verhalten der NATO rufe nur Bedauern hervor. Diese Position führe dazu, dass der Kampf gegen den Drogenschmuggel die Effektivität einbüße, sagte Lawrow.

http://de.ria.ru/security_and_military/20131008/267037318.html

Karsai kritisiert Nato-Einsatz in Afghanistan

Auch die afghanische Marionette Karsai wird zusehends aufmüpfig und  kritisierte in einem Interview den Nato-Einsatz in Afghanistan heftig. Karsai will sich gegen die Kritiker im eigenen Land absichern und wagt einen riskanten Spagat:

Der Nato-Einsatz habe Afghanistan “viel Leid gebracht, den Verlust zahlreicher Leben und keine Vorteile, denn das Land ist nicht sicher”, sagte Karsai am Montagabend dem britischen Rundfunksender BBC, um seine Widersacher zu beschwichtigen, welche alle Ausländer aus dem Land haben wollen. Der korrupte Heuchler weiß genau, dass die Destabilisierung Afghanistans das eigentliche Ziel der USA war und bleibt, ist er doch selbst an der Ausplünderung des Landes maßgeblich beteiligt.

Plötzlich verschlechterte Sicherheitslage

Ausgerechnet in den vergangenen Monaten verschlechterte sich dann die Sicherheitslage im Land zusehends. In der ersten Jahreshälfte wurden nach UN-Angaben mehr als tausend Zivilisten bei Kämpfen und Anschlägen getötet, deutlich mehr als im Vorjahreszeitraum. Das heißt nichts anderes, als dass die USA über ihre CIA-Terrorverbündeten die Sicherheitslage gezielt unterminieren, um die Anwesenheit eigener Truppen (vor allen Dingen Söldner) weiterhin rechtfertigen zu können. Die USA sitzen auf beiden Seiten des Tisches und bringen unter Einsatz von Zuckerbrot und Peitsche Karsai in die Zwickmühle.

Die Ausplünderung Afghanistans durch die Globalisten beginnt.

Die afghanische “Regierung” (oder besser: die Bürgermeisterei von Kabul) unter dem Drogenbaron Karzai will in den nächsten beiden Monaten mehrere Milliarden-Verträge zur Erschließung der umfangreichen Bodenschätze des Landes abschließen. Die Investoren sollen aus den USA, Kanada, Großbritannien, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Polen ,der  Türkei und Indien stammen. Man rechnet mit Investitionen von 15 bis 20 Milliarden Euro. Ein Schelm, der sich bei der Liste der Länder Böses denkt; und an die weit geöffneten Taschen des Bürgermeisters.

Was davon der geschundenen Bevölkerung zugute kommt, dürfte gegen Null gehen. Erfahrungsgemäß sind Länder der Dritten Welt, die über reiche Bodenschätze verfügen, besonders bedauernswerte Opfer des Neokolonialismus. Dort sorgen die Todesschwadronen des Westens für andauernden Terror, um die Ausbeutung der Ressourcen ungestört betreiben zu können. Keine lästigen staatlichen Auflagen, keine Umweltschutzbestimmungen und billige Arbeitskräfte sind garantiert, denn auch die Warlords in den unterjochten und balkanisierten Staaten werden von der globalen Mafia bestochen, um die eigene Bevölkerung zu betrügen.

Die Kriege in Afghanistan, im Irak, im Sudan, in Libyen und jetzt in Syrien folgen einer Strategie, deren Wurzeln schon gelegt wurde, als man die Grenzen der postkolonialen neuen Staaten willkürlich festlegte, ohne Rücksicht auf ethnische, kulturelle, ökonomische oder religiöse Gegebenheiten. Dies erleicherte das Schüren von Spannungen durch die City of London und die Beherrschbarkeit dieser Staaten in der nachkolonialen Ära. Man hatte gewissermaßen Sprengsätze eingebaut, die man jetzt – einen nach dem anderen – hochgehen läßt. Als Zünder für die Sprengsätze dienen die sogenannten Nicht-Regierungsorganisationen (NGOs), die in den letzten Jahren wie Pilze aus dem Boden schossen und von George Soros hinter den Kulissen gesteuert werden. Aber auch die Gruppierungen des radikalen Islams (Al -Kaida, Taliban , Muslimbruderschaften etc.) sind nichts anderes als von London gesteuerte Bewegungen, mit denen sich die Menschenmassen bestens im Sinne Londons manipulieren lassen.

Den ganzen Vorgang nennt man Balkanisierung, weil diese Strategie beispielhaft erfolgreich in Jugoslawien angewendet wurde und nun zum Zerfall weiterer Staaten führt.

lybien sudan Irak Afghanistan: Milliardeninvestitionen für Rohstoff Erschließung

Abzug der NATO aus Afghanistan nur eine Farce

Afghanistan ist nicht nur der grösste Opiumproduzent der Welt, sondern auch führend in der Produktion von Haschisch (UNODC). Afghanistan ist für die CIA und die City of London (wo die Drogengelder gewaschen werden) was Bengalen für die Ostindische Kompanie war. Absolut unverzichtbar. Deswegen ist der Abzug aus Afghanistan nur eine Tarnoperation.

Wie aus einer Studie des Washington Post hervorgeht, sind die Kräfte für Spezialoperationen heute in 75 Ländern anwesend, vor zwei Jahren waren es noch 60 . Es ist die Gemeinschaft der Nachrichtendienste, die aus der CIA und 16 anderen föderalen Organisationen besteht, welche die Operationen plant. In Afghanistan (laut Aussagen von Beamten des Pentagons, welche von der New York Times interviewt wurden) werden die konventionellen Kräfte im Jahre 2013 im Kampf reduziert. “Deren Verantwortung wird auf die Spezialkräfte übergehen », welche « im Land weit über das Datum des für 2014 geplanten Endes der NATO-Mission bleiben werden ».

Ihre Aufgabe wird sein « die Chefs der Aufständischen zu jagen, sie festzunehmen oder zu töten und lokale Truppen zu trainieren ». Ein “ad hoc”-Kommando für Spezialoperationen wird gebildet, dessen Einheiten in einer neuen « Angriffsmacht in Afghanistan » zusammengefasst werden.

Im Rahmen des « nicht konventionellen Krieges », benützt das UScocom auch private Militärfirmen, wie Xe Services bzw. academi (Ex- Blackwater, bekannt für seine Aktionen im Irak), welches auch in verschiedenen Spezialoperationen selbst im Iran engagiert ist. Der Einsatz dieser Kräfte bietet den Vorteil, dass keine Bewilligung vom Kongress benötigt wird und geheim bleiben kann, ohne Reaktionen in der öffentlichen Meinung zu erregen. Die Kommandos der Spezialoperationen tragen im Allgemeinen keine Uniform, und tarnen sich mit lokalem Gewand. Die Morde und Folteraktionen, die sie begehen, bleiben daher anonym.[1]

In einem bemerkenswerten Interview mit der spanischsprachigen Ausgabe von Russia Today am 17.1.2013  ging der russische Anti-Drogenbeauftragte Viktor Iwanow auf die Rolle von Rauschgiftgeldströmen für internationale Großbanken ein: „…es muß leider gesagt werden, daß einer der größten Nutznießer [des Drogenhandels] das Weltfinanzsystem ist. Da die jährlich im Drogenhandel erzielten Geldmengen auf 500 bis 800 Mrd.$ geschätzt werden, erübrigt es sich wohl zu sagen, daß diese Milliarden Dollar nicht unter dem Kopfkissen aufbewahrt werden, sondern Teil des Finanzsystems sind: Sie werden legalisiert, gewaschen und verursachen enormen Schaden für die Volkswirtschaft.“

US-Regierung über die Bodenschätze Afghanistan schon vor dem Überfall informiert

Die amerikanische Regierung wußte bereits vor dem Überfall auf Afghanistan, dass das Land mit reichen Bodenschätzen “gesegnet” ist. Unter der Rubrik “Bodenschätze” listet das erste Kapitel der Länderstudie der US-Regierung von 1986 folgendes auf: “Zahlreiche Bodenschätze – Erdgas, Kohle, Kupfer, Eisenerz, Barium, Chrom und Lapislazuli. Es wird über Erdöl und Uranerzfunde berichtet.”afghanistan bodenschätze Afghanistan: Milliardeninvestitionen für Rohstoff Erschließung

Balkanisierung Afghanistans

Vor diesem Hintergrund berichtete die englische Zeitung The Independent über einen “Sonderplan” Englands zur Aufteilung von Afghanistan: Ein Abgeordneter aus der konservativen Partei legte einen entsprechenden Plan vor, wonach die Taliban die Kontrolle über einige Gebiete übernehmen werden.

afghanistan regions Afghanistan: Milliardeninvestitionen für Rohstoff ErschließungIn dem Bericht heißt es weiter: Laut diesem Plan wird Afghanistan in acht Sektoren aufgeteilt, von denen einige von den Taliban kontrolliert werden sollen. Jeder Sektor soll durch einen Rat bestehend aus Vertreter oppositioneller Gruppen in Afghanistan regiert und von ein oder zwei Ländern beaufsichtigt werden. Der Plan, genannt Plan C, sieht eine Zukunft für das Land vor, in dem Drogenlord Hamed Karsai weiter den Marionetten-Präsidenten spielt; allerdings wird man schnell einen Ersatz finden, wenn er weiterhin gegen den Stachel löckt.

Quellen:

[1] http://www.politaia.org/kriege/die-mordgesellen-des-pentagon-und-der-cia/

http://german.irib.ir/nachrichten/wirtschaft/item/223069-milliarden-f%C3%BCr-rohstoff-erschlie%C3%9Fung-in-afghanistan

http://www.politaia.org/wirtschaft/banken/bankster-machen-kasse-geldwasche-fur-den-rauschgifthandel/

http://www.politaia.org/sonstige-nachrichten/drogenmafia-boss-karsai-schliest-faule-kompromisse-mit-der-us-regierung/

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