Leitender Amtsarzt Frankfurt: Corona mit Grippe und Hitzewelle vergleichbar

7928796

Der Leiter des Frankfurter Gesundheitsamtes, René Gottschalk, sieht laut einem Bericht der “Berliner Zeitung” keine Übersterblichkeit wegen Covid-19 gegeben. Er vergleicht das Virus mit der gewöhnlichen Grippe oder mit Hitzewellen. Seiner Ansicht nach werde die Bevölkerung nicht sachgerecht informiert. Trotz der Zunahme von Meldezahlen, also steigenden „Infektionszahlen“, gebe es weniger schwere Erkrankungen mit weniger Krankenhauseinweisungen.

Gottschalk kritisiert den Umgang der Bundesregierung mit der Corona-Pandemie. Einschneidende Maßnahmen, mangelnde Fachexpertise und die massive Gefährdung gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Strukturen sei die Folge der Politik der Regierung. Gottschalk veröffentlichte bereits zwei Artikel auf der Seite der hessischen Landesärztekammer und fordert eine „dringend erforderliche, breite öffentliche Diskussion zu den Zielen und Mitteln der Pandemie-Bekämpfung“. Diese Diskussion müsse über „rein virologische Fragen hinaus, ethische Aspekte sowie rechtliche Fragen zum legitimen Zweck, der Geeignetheit, Erforderlichkeit und Angemessenheit der Maßnahmen umfassen”.

Gottschalk ist der Ansicht, dass von den richtigen Eindämmungs-Strategien im nationalen Pandemieplan des Robert-Koch-Instituts „komplett abgewichen“ werde und dass die derzeit noch betriebenen Eindämmungsmaßnahmen „dringend überdacht“ werden sollten. Eine Übersterblichkeit sei weder in der Gesamtbevölkerung noch in der Gruppe der Hochrisikopatienten, wie Altenpflegeheimbewohnern zu verzeichnen. Die Sterbestatistik zeigte im ersten Halbjahr 2020 keine Auffälligkeiten – im Gegensatz zu der erkennbar höheren Sterbezahl während der Influenza-Zeiten 2017 und 2018 sowie während der Hitzeperiode im Juli 2018.

Prof. Bernd Salzberger, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Infektiologie, stimmt Prof. Gottschalk zu. Gottschalks Interpretationen der Sterbezahlen seien „solide“. Zwar gebe es Hinweise, dass die Zahl der Infektionen durch die Schulöffnungen gestiegen sei – Schulen seien aber keine Hochrisikoplätze. Zudem seien PCR Tests bei niedriger Prävalenz häufig falsch positiv: Bei Menschen, die gar kein Corona haben, wird also ein positives Test-Ergebnis erzielt, insbesondere, wenn viele Menschen ohne Symptome getestet werden. Ein PCR-Test alleine sagt gar nichts über eine mögliche Infektion aus.

Die beiden Professoren empfehlen allerdings weiterhin die Einhaltung des Abstandsgebots und – wo möglich – das Tragen einer Mund-Nasen-Maske. Damit haben sich die beiden Professoren theoretisch auch als indirekte Unterstützer des Narrativs erwiesen, wonach es auf der Welt eine Corona-Pandemie gebe. Unabhängige Immunologen und Epidemiologen wie Prof. Sucharit Bhakdi hingegen sind der Ansicht, dass es überhaupt keine Evidenz für eine gefährliche Pandemie gebe. Hier finden Sie mehr dazu. 

Diese und tausende andere News finden Sie ab jetzt auch auf Krisenfrei.de
  • Deutschlands größte alternative Suchmaschine
  • Über 2000 News aus allen TOP Quellen
  • Unabhängig und Übersichtlich
>>> JA, ich möchte alle alternativen News auf einen Blick

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen