Leitmedien schreien: Pressefreiheit in Gefahr…

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Die Pressefreiheit in Deutschland ist in Gefahr. Der Deutsche Journalisten-Verband hat sich darüber beklagt, dass die Arbeitsbedingungen schlechter werden. Der Verband prangert hier nicht die Zensurmaßnahmen im Internet an. Nicht den Umstand, dass die Möglichkeiten der freien Meinungsäußerung etwa in Kommentaren beschnitten werden. Nicht den Umstand, dass auch Journalisten alternativer Medien nachweislich immer wieder ihre Beiträge nicht publizieren können bzw. dann sogar endgültig aus den sozialen Medien verbannt werden – auch wenn keine strafrechtlich relevanten Gründe vorliegen, die ohnehin angewandt würden. Der Deutsche Journalisten-Verband beklagt den Umstand, dass in Sachsen nicht sichergestellt worden wäre, dass Journalisten ihrer Arbeit nachgehen könnten.

Ministerpräsident angeklagt

Der Ministerpräsident Sachsens, Michael Kretschmer, habe sich laut Meinung der Bundesgeschäftsführerin Cornelia Haß, gegen die Pressefreiheit versündigt, indem er die „überregionale Berichterstattung“ zu den Vorfällen von Chemnitz sowie die eskalierende Lage vor Ort in einen Zusammenhang gebracht habe.

„Damit wird die Arbeit der Journalistinnen und Journalisten öffentlich diskreditiert“. So die Meinung der Journalistin. Die damit allerdings ganz offensichtlich einige Aspekte durcheinanderbringt. Die Meinung eines Politikers ist dessen Meinung – die darf er ohne Zweifel äußern. Aufgabe der Journalisten ist es, a) darüber zu berichten und b) dies gegebenfalls unter Abwägung verschiedener Aspekte einzuordnen und zu gewichten bzw. die Einordnung dann auch wiederum transparent vorzunehmen. Damit Leser diese Gewichtung und Bewertung nachvollziehen können.

Korrekt wäre es also beispielsweise, über diese Äußerung des Ministerpräsidenten zu berichten und darauf zu verweisen, dass es in Deutschland bis dato keine Untersuchung dazu gibt, die solche Zusammenhänge – Berichterstattung und Eskalation – nachweisen würden. Und dass der Staat nicht befugt ist, die Pressefreiheit aus solchen Gründen einzuschränken, da es sich nicht um eine staatliche Notfallmaßnahme handeln würde.

So macht sie exakt das, was den Leitmedien vorgeworfen wird: Empörungsjournalismus, der sich mit einer vermeintlich guten Sache allzu sehr gemein macht.



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