Libyen: NATO braucht Vorwand für offizielle Intervention am Boden

Soldaten der britischen SAS - Bildquelle: http://www.eliteukforces.info

Jeder Kampfjet der NATO, der seine Bombenlast über Tripolis abwirft, zeigt einmal mehr, dass die Rebellen nicht in der Lage sind, die Stadt ohne NATO-Luftschläge zu nehmen, geschweige denn zu halten. Mit jedem Bombenabwurf wird zunehmend klar, wie verlogen die ganze “Siegesfeier” und die Siegesmeldungen in der Presse waren. Um das Fass voll zu machen, bat nun der britische Verteidigungsminister William Hague Südafrika, Gelder für die NATO-Knechte in Bengasi freizugeben, da sonst ein humanitäres Desaster zu erwarten sei. Dass die NATO in der Tat ein solches verursacht hat, steht über jedem Zweifel.

Und wieso muss die NATO in Südafrika betteln gehen, wo Gaddafi doch riesige Summen im Westen deponiert hat? Hat die City of London diese schon verbraucht?

Nach nun einer Woche Kampf mit Unterstützung von Spezialtruppen und Luftschlägen, trotz Einsatzes von mörderischen Apache-Helikoptern und Heckenschützen, ist es der Rebellen-Gang immer noch nicht gelungen, in Tripolis stabil Fuss zu fassen. Die Versuche, andere Städte zu nehmen, die sich unter der Kontrolle der Regierung befinden, sind ebenfalls fehlgeschlagen. Die Rebellenregierung in Bengazi beschwört nun das Chaos (das sie selbst hervorgerufen hat) mit dem Hintergedanken, die Welt davon zu überzeugen, dass “Friedenstruppen” notwendig seien, um dieses Chaos abzuwenden.

Es gibt jetzt Berichte, dass  Al-Kaida-Brigaden zurückgeschlagen wurden, bevor sie in die Küstenstädte Sirte und Bin Jawad vorrücken konnten. Wenn man zwischen den Zeilen der Systempresse liest, bekommt man den deutlichen Eindruck, dass die Lage der Rebellen unsicherer ist denn je . Die Rebellenkräfte sind weit auseinandergezogen und sehen sich zunehmenden Angriffen der Gaddafi-Truppen an vielen Fronten ausgesetzt.

Indem die NATO den Sieg erklärt und zugleich die Luftangriffe auf eine “eingenommene” Stadt weiterführt, spielt sie ein waghalsiges Spiel.

Man muss sich klar machen, dass die NATO sehr genau gewusst haben muss, dass Tripolis nicht innerhalb von Tagen eingenommen werden kann und selbst wenn Tripolis morgen fallen würde, wären immer noch ganze Städte und der ganze Süden des Landes unter Regierungskontrolle. Die Invasion Libyens mit Bodentruppen war von Anfang an geplant, man wartet nur auf einen geeigneten Vorwand, um Truppen offiziell an Land bringen zu können.

Bevor die Okkupation stattfinden kann, müssen die Bengasi-Terroristen sich lange genug in Tripolis halten können und dort soviel Morde, Terror, und Chaos anrichten, dass die “Internationale Gemeinschaft” den Einsatz von “Friedenstruppen” oder “Stabilisierungskräften” fordert. Bis jetzt sieht es jedoch nicht so aus, dass die Rebellen ohne die andauerenden Luftschläge der NATO Boden unter den Füssen bekommen und so etwas wie einen Sieg erringen könnten.

AP berichtete, dass Aktivisten, welche aus Solidarität mit Gaddafi eine Zelt an seinem Anwesen in Bab al-Azizia errichteten, von den Rebellen gefesselt und exekutiert wurden. Solche Berichte, sollten sie wahr sein, geben geopolitischen Analysten wie Webster Tarpley Recht, der einen Genozid  für den Fall einer Einnahme von  Tripolis voraussagte. Die NATO hofft vielleicht, dass solche Vorkommnisse die Gegner einer Intervention im westlichen politischen Lager beiseite fegt.

Aber da gibt es ein Problem: Frankreich, die USA, Großbritannien und Katar haben alle zugeben müssen, dass sie Spezialkräfte am Boden in Libyen einsetzen, welche die Rebellen führen, unterstützen, bewaffnen und ausbilden. Alle Grausamkeiten und all das Chaos, das die Rebellen verursachen, fallen auf die NATO selbst zurück. Die vorzeitige Deklaration des Sieges hat sich in eine Demütigung umgewandelt, die Lügen und die Unfähigkeit der Rebellen werden immer offensichtlicher und die Öffentlichkeit bekommt nun mit, dass westliche Spezialtruppen die brutalen und unzurechnungsfähigen Rebellen anführen.

Es ist Aufgabe der alternativen Medien, die NATO und ihre “Rebellen” bloßzustellen und ihre Lügen aufzudecken, so dass eine offizielle NATO-Intervention verhindert werden kann.

Noch glauben die NATO und ihre Auftraggeber aus der Internationalen Finanzmafia, dass ein Sieg in Libyen den Weg freimache für Operationen gegen Syrien und darüber hinaus. Aber die Globalisten und ihre Kriegs- und Propagandamaschine haben noch nie so kläglich versagt, wie im Falle Libyens, einer Nation mit 6 Millionen Einwohner. Hoffen wir, dass sie weiter versagen.

Quelle:

http://www.blacklistednews.com/Libya%3A_NATO_Humiliation_Increasing_per_Airstrike/15415/0/38/38/Y/M.html

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