Libyscher Al-Qaida Chef schreibt Artikel für den Guardian

Tony Cartalucci
Land Destroyer
September 28, 2011

gekürzte Übersetzung von Politaia.org

Man möchte meinen, dass Abdul Belhaj, der Führer der von der NATO unterstützten Truppe, welche Tripolis vor einen Monat eingenommen hat, ein beschäftigter Mann sei. Schließlich ist die Stadt immer noch nicht sicher genug, dass sich der “Übergangsrat” hierher wagt, um über die kriegsgeplagte Nation zu herrschen; die Rebellenkräfte 85 Meilen südlich bei Bani Walid sind schwer geschlagen und verduften vom Schlachtfeld. Mittlerweile ist die aller-allerletzte Belagerung und Einnahme  Sirtes offenbar wieder verschoben worden und die Zivilisten, welche aus der zertrümmerten Stadt fliehen, berichten über den Genozid gegen die Zivilbevölkerung Libyens, der von der NATO und den Rebellen ausgeführt wird und nicht etwa von Gaddafi.[1]

Aber offensichtlich hatte Abdul Belhaj Zeit, einen langen Artikel mit dem Titel “Die Revolution gehört allen Libyern, ob säkulär oder nicht” zu schreiben, der freundlicherweise vom Londoner Guardian veröffentlicht wurde. In dem Artikel darf sich der Mann in voller Länge darüber ausbreiten, was im Grund eine lebenslange Terroristenkarriere ist und sich seiner massenmörderischenVerdienste rühmen, die er und seine Kohorten unter dem Schutz der NATO gegen das libysche Volk erheischen.

Für diejenigen, die es noch nicht wissen: Belhaj ist Gründungsmitglied der Libyschen Islamischen Kampfgruppe (LIFG), eine Unterorganisation der Al Qaida und sowohl beim US State Department [2] als auch beim United Kingdom Home Office [3]}als eine terroristische Organistaion gelistet. LIFG war das Thema eines Berichts des West Point’s Combating Terrorism Center [4] bezüglich fremden Kampfeinheiten, die im Irak auftauchten und amerikanische und britische Soldaten töteten.

Der Artikel von Belhaj im Guardien klingt verdächtig nach einer Presseerklärung des US-Außenministeriums und weniger nach den Worten eines Al-Qaida-Terroristen und listet wortgetreu alle Argumentationspunkte der USA, Großbritanniens und der NATO an, wie sie in der UN-Resolution 1973 zu finden sind. Belhaj behauptet, das er 2010 in Libyen aus dem Gefängnis entlassen wurde, nachdem er versprochen hatte, seine Terrorkampagne in Libyen einzustellen, um dann Monate später im Februar 2011 einen bewaffneten Aufstand gegen die libysche Regierung anzuführen. Belhaj behauptet weiter, das sich die Revolution erst dann blutig wurde, nachdem die Gaddafi-Kräfte gewaltsam gegen die Demonstrationen vorgegangen seinen. Das Ganze ist eine glatte Lüge, denn Belhaj und seine LIFG waren seit 30 Jahren in einem von den USA und Großbritannien unterstützten Konflikt mit dem Gaddafi-Regime verwickelt.

Nach seiner offensichtlich vorgegebenen Litanei von Lügen fährt Belhaj fort, verdeckte Drohungen zu machen und zwar gegen die “neue Übergangsregierung” hinsichtlich der Gefahr, Mitglieder der Revolution aus der Regierung auszuschliessen. Dann dankt er der “Internationalen Gemeinschaft”  , vermutlich meint er damit die NATO, welche im buchstäblich das Land auslieferte — er dankt einer NATO, deren Soldaten er in den Bergen Afghanistans und seine LIFG-Kämpfer im Irak töteten; er dankt einer NATO, deren Mitgliedsstaaten ihn festnahmen, einsperrten und folterten. Belhaj hofft, dass Libyen eine “politisch, wirtschaftlich und in sozialer Hinsicht fortschrittlicher Staat” und ein “dynamischer Player in der Familie der Nationen” wird………………..

Man weiß nicht ob man lachen oder weinen soll. Nicht nur wegen der dümmlichen Propaganda, die uns der Guardian da aufbinden will und der Ausdrucksweise  im Stile eines heldenhaften Staatsmannes, wo es sich doch um einen eiskalten Killer handelt……………………..Es ist vielmehr die Tatsache, dass der Guardian und der Rest der gleichgeschalteten Presse buchstäblich versuchen, die Realität mit lächerlichen und erfundenen Geschichten umzuschreiben. Dies kommt einem Angriff auf die Menschenwürde gleich.

Der Guardian selbst ist eine Propagandamaschine, die den Konzernen gehört, ein Mitglied der ungewählten politischen Denkfabrik Chatham House [6], wie eine Myriade von anderen Medien, Konzernen und Finanzinstituten auch. Diese sind es, die tatsächlich unser nationales und globales Schicksal schmieden und nicht die Politiker, die wir wählen. Solche Denkfabriken repräsentieren die Interessen der mächtigsten Leute der Welt. Sie sind die Architekten und helfenden Hände, welche die globale Agenda vorantreiben.

Der Krieg gegen den Terror ist ein Krieg der Verrückten gegen die Menschheit. Ein notorischer Terrorist, der in einer in einer britischen Zeitung Artikel über einen Krieg schreibt, der vom “linken” wie vom “rechten” Establishment unterstützt wird, sollte beim größten Skeptiker die Alarmglocken klingen lassen.

[1] The Australian, “Civilians accuse NATO of massacre in Sirte raids” September 28, 2011
[2] US State Department, List of Foreign Terrorist Organizations, #26 Libyan Islamic Fighting Group (LIFG)
[3] UK Home Office Proscribed Terrorist Groups, page 5
[4] 2007 West Point Combating Terrorism Center (CTC) report
[5] The Future of Libya: A View from the Opposition, Brookings Institution May 12, 2011
[6] Chatham House, Standard Corporate Members, listed as “Guardian, The”

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