Lockerung in Fitnessstudios: Die seltsame Maskenpflicht…

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Auch in Fitnessstudios in Deutschland darf bald wieder der Sport die Oberhand gewinnen. Nach den bisherigen Erkenntnissen wird es einige Neuregelungen geben – und eine Masken”pflicht”. Wir warnen.

Die neuen Regelungen: Öffnung spätestens ab Pfingsten

Die Fitnessstudios sollen offenbar spätestens ab Pfingsten öffnen – dies ist von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. Immerhin werden bis zu 10 Millionen Menschen in den Studios erwartet. Dies könnte ein neuer Hot-Spot für das Corona-Virus sein, oder?

Zum Schutz sollen die Geräte einen Abstand von 1,50 Metern aufweisen, die Anzahl der Menschen in der jeweiligen Räumlichkeit begrenzt sein, und Umkleiden/Duschen sowie Wellnessbereiche bleiben geschlossen. Dies passt zum Kontext der sonstigen Maßnahmen. Experten rechnen allerdings damit, dass es eine Maskenpflicht gibt. Entweder für die Kunden selbst, mindestens aber für das Personal. Dies dürfte nicht nur ungewohnt sein, sondern auch ungesund. Laufband-Sportler mit Masken dürften den bisherigen Erfahrungen nach nicht lange durchhalten.

Wir warnen: Diese Maskenpflicht dürfte Besuche im Fitnessstudio unter sehr naheliegenden Umständen sogar zur Körperbelastung werden lassen. Wir erinnern:

“Masken sollen helfen, die Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen, so die Hoffnung. Die Hoffnung trügt, so meinen es verschiedene Berichte. Die Chance darauf, wirksam eindämmen zu können, sei nicht so groß. Doch immerhin gibt es einige kleinere Aspekte, die wichtig seien, so der Chef-Virologe der Chartié in Berlin, Christian Drosten.

Tröpfchen an der Quelle verhindern

Grundsätzlich schütze die Maske nicht denjenigen, der sie trägt, sondern diejenigen, mit denen man in Kontakt stehe. Denn das Virus wird per Tröpfchen übertragen. Dabei gilt: „Je näher dran an der Quelle, desto besser.“ Daher müsse die Maske nahe an der Quelle getragen werden, also am Mund desjenigen, der auf diese Weise auch andere schützt.

Damit könne immerhin der Einfluss derjenigen, die noch keine Symptome hätten, auf die Ansteckung Anderer gemindert werden. Man ginge zwar nicht mit solchen Symptomen in den Supermarkt, aber immerhin würde damit angedeutet, dass man nicht wisse, ob die Symptome bald ausbrechen würden – und also bereits eine Ansteckung vorliege. Auf diese Weise ist der Schutz ggf. zwar etwas schwach, aber immerhin sei dies eine „Geste, Signal, Höflichkeit“.

Zudem würde vor allem ein psychologischer Aspekt bedient: Wer eine Maske trägt, erinnert stets daran, dass es noch immer darauf ankommen, sich möglichst wenig in der Nähe Anderer aufzuhalten und dass die Maßnahmen aufrecht erhalten werden sollten. Dennoch gelten nach dem Robert-Koch-Institut weiterhin als wichtigste Regeln:

Halten Sie Abstand, waschen Sie regelmäßig und gründlich Ihre Hände. Husten und niesen Sie nicht nach vorne, allerdings auch nicht in die Hand, sondern in die Armbeuge. Zudem sei es wichtig, wissen wir aus anderen Berichten, die Hand möglichst selten zum Mund zu führen. Der Mund und insbesondere der Rachenraum sind die Virenentwickler schlechthin.”

Masken helfen Ihnen nicht – auch im Fitnessstudio nicht. Wenn Sie permanent ihre eigene Atemluft wieder einatmen, empfehlen wir Ihnen zumindest ansonsten sehr viel frische Luft im Freien und eine regelmäßige Kontrolle Ihrer vegetativen Fähigkeiten.

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