Lohnenswerte GroKo: Kosten für Personal in Bundesministerium 40 % höher

www.shutterstock.com, Nicolas Economou, 1471684925

Die GroKo hat die Kosten für das Personal in den Bundesministerien laut einem neuen Bericht der „Funke-Zeitungen“, aufgenommen auch von der „Welt“, seit 2014 um 40 % steigen lassen. Die FDP hatte sich diesem Thema gewidmet, in dem die Einzelpläne der Ministerien im sogenannten Bundeshaushalt ausgewertet wurden. Noch 2014, als die Koalition von CDU und SPD im Anschluss an die Bundestagswahl 2013 Fahrt aufnahm, betrugen die Kosten für das Personal und die Verwaltung in den Bundesministerien 2,5 Milliarden Euro. Nun sind für das kommende Jahr laut Bundeshaushalt 3,5 Milliarden Euro geplant. Gerade im Ministerium des Inneren (nun auch Ministerium für Bau und Heimat) sowie im Familienministerium seien die Steigerungen der Kosten auffallend. Wir dokumentieren den Fall.

Allein die Kosten für „neue Stellen“ sind demnach um annähernd 32 % in die Höhe geschossen. Die Bewertung der FDP: „Die Minister der Union und SPD blähen schamlos ihre Ministerien mit Personal auf.“

Wir zahlen…

Am Ende, so die FDP, würden die Steuerzahler die Kosten tragen. Das Familienministerium hat sich bei einem Plus von 76,9 % zügig geäußert. Die Steigerungen im Ministerium sind insbesondere bei den Personalkosten erheblich- dort hat die Behörde die größte relative Steigerung realisiert. Dies allerdings sei auch mit den „neuen Aufgaben“ zu erklären. Die „allgemeine Kostenentwicklung“ sei auf Tarifsteigerungen zurückzuführen. Zudem gebe es Besoldungsanpassungen. Die neuen Aufgaben seien allerdings auf die „seit 2014 erheblich gewachsene Bedeutung gesellschaftspolitischer Themen“ zurückzuführen. Eine nach Meinung von Beobachtern ausgesprochen allgemeine und GroKo-freundliche Betrachtung.

Das Innenministerium wieder, ebenfalls durch erhebliche Kostensteigerungen aufgefallen, habe gut 240 Stellen für die „Bereiche Bauen, Stadtentwicklung und Wohnen“ auf sich nehmen müssen, die vom Umweltministerium „umgesetzt“ worden seien. Zudem seien gut 400 neue Stellen geschaffen worden, wovon rund 100 das neue Segment „Heimat“ verkörperten.

Nach Meinung von Beobachtern stellt sich der Sachstand anders dar: „Gründe“ gebe es immer. Offenbar wird hier jedoch ein erhebliches Versorgungspotenzial für die Mitglieder der großen Parteien genutzt. Lesen Sie mehr über solche Vorgänge hier.

Diese und tausende andere News finden Sie ab jetzt auch auf Krisenfrei.de
  • Deutschlands größte alternative Suchmaschine
  • Über 2000 News aus allen TOP Quellen
  • Unabhängig und Übersichtlich
>>> JA, ich möchte alle alternativen News auf einen Blick

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen