Märchenstunde zu Syrien: UN-Bericht wäscht Al-Kaida rein, kritisiert Befreiung Aleppos

Märchenstunde zu Syrien: UN-Bericht wäscht Al-Kaida rein, kritisiert Befreiung Aleppos
UNO und die Klimalüge

Der UN-Menschenrechtsrat steht einmal mehr in der Kritik auf Grund von einseitigen, parteiischen und verkürzenden Enunziationen. Jüngst legte er einen Bericht vor, der gravierende Fehler enthält, Al-Kaida unterstützt und die Befreiung Aleppos infrage stellt.

von Prof. Tim Anderson, Global Research

Ein Ausschuss der Vereinten Nationen hat einen weiteren völlig einseitigen Bericht hinsichtlich der “Menschenrechte” im Zusammenhang mit der Befreiung von Syriens zweitgrößter Stadt Aleppo im letzten Jahr vorgelegt. Mitgeschrieben an diesem Bericht haben die US-Diplomatin Karen AbuZayd und der Brasilianer Paulo Pinheiro.

Der Bericht attackiert zwar sowohl die syrische Armee als auch die Al-Kaida-Gruppen. Dennoch fällt die Verurteilung der syrischen Armee wesentlich stärker ins Gewicht. Dieses Vorgehen ist ein Teil der fortwährenden Versuche, den Kampf des syrischen Volkes, sein eigenes Land von den NATO-unterstützten Terroristen zu befreien, zu diskreditieren.

Das Pamphlet folgt ähnlich ausgerichteten, parteiischen Vorwürfen so genannter “Beobachtergruppen”, die in die Aktivitäten des US-Außenministeriums, von Human Rights Watch und Amnesty International eingebettet sind. Keiner dieser Akteure hat Operationen gegen den IS im irakischen Mossul in der gleichen Weise verurteilt wie die Operationen gegen Al-Kaida im syrischen Aleppo.

Gerüchte und Hörensagen als primäre Erkenntnisquellen

Die wichtigste Wirkung der einseitigen und mit gefälschten Belegen operierenden “Menschenrechtsberichte” besteht darin, den Krieg zu verlängern und ausländische Mächte darin zu bestärken, unter offenkundiger Verletzung internationalen Rechts die Al-Kaida-Gruppen in Syrien und im Irak zu bewaffnen und zu finanzieren.

Obwohl der jüngste AbuZayd-Pinheiro-Bericht nur sehr dürftig mit Belegen unterfüttert ist, folgt er demselben Muster wie andere von den USA unterstützten “Menschenrechts”-Pamphlets:

  1. Befragen einer Anzahl von ungenannten “Opfern” vermeintlicher Angriffe der syrischen Armee und ihrer Angehörigen; diese leben hauptsächlich in der Türkei, sind sonst auch in Einzelfällen per Telefon in den von Al-Kaida besetzten Teilen von Syrien erreichbar;
  2. die neuesten Behauptungen von US-finanzierten Organisationen und von Gruppen, die mit Dschihadisten verbunden sind, miteinander vermengen;
  3. jeden Besuch in Syrien selbst oder Gespräche mit syrischen Organisationen zu – so gibt es nicht den geringsten Hinweis darauf, dass der UN-Ausschuss Anstalten gemacht hätte, mit irgendwelchen Mitgliedern der 4.000 Mitglieder starken Medizinischen Vereinigung von Aleppo zu sprechen), um dann schließlich
  4. ein durch und durch einseitiges Urteil abzugeben.

Wir erinnern uns: Die westlichen Medien ergingen sich in einem wütenden Propaganda-Sturm des Widerstands gegen die Operationen der syrischen Armee, um Aleppo zurückzuerobern. Sie behaupteten, es habe “flächendeckende” Luftangriffe gegeben, und ähnliche Dinge. Syrien und Russland widersprachen diesen Anschuldigungen, der AbuZayd-Pinheiro-Bericht hat diese Behauptungen dann erneut aufgewärmt.

Selbst westliche Medien widerlegen AbuZayd-Pinheiro-Bericht

Die Liste auffälliger Merkmale des Berichts beinhaltet unter anderem: offenkundig falsche Behauptungen über angebliche tägliche Luftschläge auf die Innenstadt von Aleppo; das Erwecken des Eindrucks, bei den Behelfskliniken von Al-Kaida handle es sich um die einzige Art von Kliniken in Aleppo; die gegenstandslose Behauptung, die syrisch-russischen Luftangriffe hätten einen humanitären Konvoi zerstört.

Der Bericht behauptet, syrische und russische Luftstreitkräfte hätten während des Untersuchungszeitraumes an allen Tagen, die ausgewertet wurden, Angriffe geflogen. Das würde bedeuten: von Juli bis Dezember 2016. Damit übernimmt das Komitee die Behauptungen der bewaffneten Gruppen, dass Ost-Aleppo das Ziel fortwährender Attacken durch so genannte Fassbomben und chemischer Waffen gewesen sei.

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