Magnetsturm kommt: Zerbricht die Infrastruktur?

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Magnetsturm kommt: Zerbricht die Infrastruktur?

Am 23. Juli soll ein Magnetsturm auf die Erde zusteuern. Störungen im Magnetfeld werden außerdem für die Tage am 15., am 20. und am 22. Juli erwartet. Dies hat „Sputnik“ mit Bezug auf ein „Lebedew-Physikinstitut“ in Moskau gemeldet. Die Meldungen über die Folgen halten sich noch in Grenzen. Dennoch: Magnetstürme gelten als Auslöser dafür, dass Weltraumgerätschaften oder auch „Stromverbundnetze“ etwas gestört werden könnten. Zudem würden Polarlichter sichtbar werden. Schon am 20. April war ein Magnetsturm gemeldet worden, der als stärkster Sturm im bisherigen Jahr gilt. Fraglich ist, ob die Einschätzung zu den Störungen stimmt und wieweit die Störungen tatsächlich reichen werden.

In den Leitmedien des Westens war bislang von dieser Bedrohung noch nichts zu lesen. Sollte ein solcher Magnetsturm tatsächlich die Stromverbundnetze stören können, wird dies sofort Auswirkungen auf die Infrastruktur haben. Vorbereitungen sind bis dato noch nicht sichtbar. Insofern müssten sich die Menschen bei solchen Warnungen stets auf größere Ereignisse und Überraschungen einstellen, meinen Beobachter.

Magnetstürme werden in drei Phasen verstanden. In der Anfangsphase soll sich das Magnetfeld abschwächen. Dieses Phänomen indes wird nicht bei jedem Magnetsturm beobachtet.

Die zweite Phase nennt sich „Sturmphase“ und würde im Verlauf des Magnetsturms weiter steigen. Dabei kann es von moderaten über intensive bis hin zu Superstürmen kommen. Diese Phase soll nach einigen Stunden wieder beendet sein, heißt es. Dann solle das Erdmagnetfeld seine charakteristische Größe wieder – nach und nach – erreichen.

Die Erholungsphase allerdings kann sich bis zu einer Woche hinziehen.

Die bekanntesten Auswirkungen sind bis dato die Störung von Leitungsnetzwerken sowie Störungen im Rundfunk oder beim Mobilfunk. Selbst Satelliten und hier insbesondere GPS-Satelliten gelten als deutlich störungsanfällig.

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