Maskenpflicht die x-te: Sie wird kommen…

www.shutterstock.com, Sushitsky Sergey, 792879664

Die Bundesregierung hat neue Maßnahmen in der Corona-Krise beschlossen. Dazu zählt nicht nur, dass kleinere Geschäfte mit einer Gesamtfläche von bis zu 800 qm geöffnet haben dürfen, sondern auch eine „Maskenempfehlung“. Das Tragen von Masken wird nunmehr „dringend empfohlen“. Die zumindest für möglich gehaltene „Maskenpflicht“ allerdings hat sich in dem Verbund der Länderregierungen in Deutschland im Gespräch mit der Bundesregierung nicht durchgesetzt. Der Grund ist vergleichsweise einfach: Die Masken stehen einfach nicht bereit.

Wann kommen Masken?

Der Weltmarkt für Masken, die der FFP-Norm genügen, soll klein und umkämpft sein. So sind die meisten Menschen und Haushalte gehalten, selbst Masken zu nähen. Entsprechende Handlungsempfehlungen gibt es im Internet. Welche Masken bei welcher Qualität dann die Schutzempfehlungen erfüllen, bleibt vollkommen unklar.

Im Zweifel wird es eine Maskenpflicht geben, sobald hinreichend Masken geliefert werden können. Über das Für und Wider haben wir berichtet.

„Masken sollen helfen, die Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen, so die Hoffnung. Die Hoffnung trügt, so meinen es verschiedene Berichte. Die Chance darauf, wirksam eindämmen zu können, sei nicht so groß. Doch immerhin gibt es einige kleinere Aspekte, die wichtig seien, so der aktuell bekannt gewordene Chef-Virologe der Chartié in Berlin, Christian Drosten.

Tröpfchen an der Quelle verhindern

Grundsätzlich schütze die Maske nicht denjenigen, der sie trägt, sondern diejenigen, mit denen man in Kontakt stehe. Denn das Virus wird per Tröpfchen übertragen. Dabei gilt: „Je näher dran an der Quelle, desto besser.“ Daher müsse die Maske nahe an der Quelle getragen werden, also am Mund desjenigen, der auf diese Weise auch andere schützt.

Damit könne immerhin der Einfluss derjenigen, die noch keine Symptome hätten, auf die Ansteckung Anderer gemindert werden. Man ginge zwar nicht mit solchen Symptomen in den Supermarkt, aber immerhin würde damit angedeutet, dass man nicht wisse, ob die Symptome bald ausbrechen würden – und also bereits eine Ansteckung vorliege. Auf diese Weise ist der Schutz ggf. zwar etwas schwach, aber immerhin sei dies eine „Geste, Signal, Höflichkeit“.

Zudem würde vor allem ein psychologischer Aspekt bedient: Wer eine Maske trägt, erinnert stets daran, dass es noch immer darauf ankommen, sich möglichst wenig in der Nähe Anderer aufzuhalten und dass die Maßnahmen aufrecht erhalten werden sollten. Dennoch gelten nach dem Robert-Koch-Institut weiterhin als wichtigste Regeln:

Halten Sie Abstand, waschen Sie regelmäßig und gründlich Ihre Hände. Husten und niesen Sie nicht nach vorne, allerdings auch nicht in die Hand, sondern in die Armbeuge. Zudem sei es wichtig, wissen wir aus anderen Berichten, die Hand möglichst selten zum Mund zu führen. Der Mund und insbesondere der Rachenraum sind die Virenentwickler schlechthin.“

Diese und tausende andere News finden Sie ab jetzt auch auf Krisenfrei.de
  • Deutschlands größte alternative Suchmaschine
  • Über 2000 News aus allen TOP Quellen
  • Unabhängig und Übersichtlich
>>> JA, ich möchte alle alternativen News auf einen Blick

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen