Maskenpflicht: Doch alles ganz anders?

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Die Zahlen zur Corona-Pandemie steigen weiter. Es gibt nunmehr neue Reisewarnungen für Frankreich bzw. einzelne Regionen (Reisewarnungen, die im übrigen die Merkel-Regierung selbst ausspricht). Zudem sind die Zahlen bezüglich der positiv getesteten Menschen in Deutschland weiter gestiegen. Das Niveau der Zahlen ist zwar im Vergleich zu den Hoch-Zeiten gering, dennoch soll sich die Stimmung offenbar verdüstern, so jedenfalls Beobachter. Das wichtigste Instrument sollte zudem weiterhin die Maskenpflicht sein, betonen verschiedene Seiten stets. Grundlage ist eine Annahme, wonach die Aerosole das Corona-Virus übertragen und durch eine Maske zumindest deutlich abgeschwächt wurden.

Nun liegt eine Studie vor, die genau dies bestreitet…

Forscher der Harvard-University “halten eine Übertragung von Covid-19-Viren via Aerosole für unwahrscheinlich.”

Die Erreger beim Ausatmen würden “bis zu einen Millimeter groß sein und schwerkraftbedingt in ein bis zwei Meter Entfernung dann zu Boden sinken. Die Erreger würden dann auf Oberflächen landen und könnten dann durch Schmierinfektion auf andere übertragen werden, wenn jemand kontaminierte Gegenstände oder Oberflächen anfass, so die Behauptung. Seither wird in der Wissenschaft debattiert, ob die Maßnahmen wie Maskentragen, Hände waschen und mindestens 1,5 Meter Abstand halten ausreichend seien, um die Ansteckung anderer Personen zu verhindern.

Forscher der Harvard Medical School kommen in einer Studie, die im „Journal of the American Medical Association“ erschien, nun zu einem anderen Schluss. Das Sprechen und Husten Aerosole verursache, sei kein Beweis dafür, dass man sich mit Aerosolen auch anstecke: „Die Infektionsraten in der Bevölkerung und die Übertragung innerhalb von Gruppen im Alltag sind nur schwer mit der Theorie einer aerosolbasierten Ansteckung über größere Distanzen vereinbar“, schreiben die Forscher.

Die Reproduktionszahl des SARS-CoV-2-Virus könne nicht mit der Aerosol-These übereinstimmen. Entweder müsse die für eine Infektion nötige Menge an Corona-Viren weitaus größer sein als beispielsweise bei Masern, oder Aerosole seien nicht der Hauptübertragungsweg, schlussfolgern die Forscher. Auch die Ansteckungsraten von medizinischem Personal, welches unwissentlich Covid-19-Patienten behandele, seien sehr niedrig. Die lägen bei unter drei Prozent. Das größte Risiko bestehe für Mitglieder desselben Haushalts mit einer Übertragungsrate von zehn bis 40 Prozent, so die Forscher. Zudem seien Aerosole von Infizierten weitaus weniger infektiös, als deren Sekretausscheidungen.”

Ernüchternd wäre diese Studie sicherlich für die hiesigen Maskenprediger – wenn sie jemand zur Kenntnis nehmen würde. Dies scheint allerdings nicht der Fall zu sein. Vielen Beobachtern gilt die Maske sogar eher als Unterwerfungssymbol. Wer keine Maske trägt, wird in zahlreichen Großstädten etwa im Öffentlichen Personennahverkehr inzwischen mit hohen Geldstrafen belegt. Hier lesen Sie mehr dazu.

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