Maskenpflicht im Kreißsaal: Gebärende erleiden Trauma

Werdende Mütter erfüllt es mit Wut und Angst, dass sie sogar während der Geburt ihres Kindes im Kreißsaal eine Corona-Schutzmaske tragen sollen. Ist diese Vorschrift in vielen Kliniken überhaupt realistisch? Allein die Vorstellung, bei einer Geburt eine Maske tragen zu müssen, versetzt schwangere Frauen in Panik. Betroffene berichten, dass sie bereits beim Einkaufen nach einigen Minuten Atemprobleme bekommen. Die Vorstellung, bei der Geburt nicht richtig atmen zu können, bringt viele Mütter in Rage. Sie haben Angst, dass sie und das Kind während der Geburt nicht genug Sauerstoff erhalten. Sie wollen die Maske deshalb nicht tragen.

Doch Gebärende müssen laut Vorschrift in vielen Geburtskliniken eine Schutzmaske tragen. In Internet-Foren beschweren sich deshalb immer mehr Frauen. Sie halten diese Vorschrift nicht nur für unwürdig, sondern für gesundheitsgefährdend. Frauen, die bei der Geburt eine Maske tragen müssen, würden unweigerlich an einem Punkt ankommen, an dem sie sich die Maske vom Gesicht herunterreißen, berichtet eine Hebamme der Mütterinitiative „Mother Hood“. Die Hebammen der Vereinigung halten die Vorschrift für unmenschlich und realitätsfern. Viele werdenden Mütter fühlen sich im Stich gelassen und verunsichert. Was, wenn sie angeschnauzt oder schlechter betreut werden, wenn sie keine Maske tragen wollen?

Behandelt wie Seuchenpatientinnen

Zwar gilt nicht in jedem Bundesland die Maskenpflicht und nicht jede Klinik besteht darauf. Doch Frauen berichten, dass sie im Kreißsaal wie „Seuchenpatientinnen“ behandelt worden seien. Werdende Väter seien von der Geburt ausgeschlossen worden und das Klinikpersonal sei mit der Situation überfordert gewesen. In einem Fall musste eine werdende Mutter ihr Kind sogar ganz alleine auf die Welt bringen – wegen der Corona-Schutzregelung; nicht einmal der Partner durfte in den Kreißsaal, um der werdenden Mutter beizustehen. Das habe sie in Panik versetzt und ein Trauma hinterlassen.

Andere Frauen berichten auf Facebook, dass sie mit dem Tragen der Schutzmaske ihre Wehen „veratmet“ hätten. Dies ist allerdings aus medizinischer Sicht nicht zu empfehlen, denn Wehen sollen vollständig und ungehindert „veratmet“ werden können. Viele Frauen fragen sich zu recht: Wie wird meine Geburt in der Krise ablaufen? Vor der „Corona-Pandemie“ wurde darauf geachtet, dass sich Frauen in der Geburtsklinik wohlfühlen und in eine entspannte Atmosphäre kommen. Doch nun würde jeder Schutzmasken tragen und strikte Sicherheits- und Hygienebestimmungen müssten eingehalten werden. Schon allein das mache die werdenden Mütter nervös.

Gebärende, die Schutzmasken tragen mussten, berichteten, dass sie keine Luft bekamen. Und selbst als das Kind dann da war, durften sie die Maske nicht abnehmen. Das sei schrecklich für die Mütter gewesen. Unverständlich sei auch, dass man in einem Einzelzimmer, in dem man alleine mit dem Baby sei, eine Maske tragen müsse. Das Personal sei überfordert und voller Panik vor dem Virus gewesen. Eine Geburt sollte eigentlich etwas Schönes sein. Doch die Corona-„Schutzregeln“ haben dieses einzigartige Erlebnis für viele Frauen zerstört. Viele haben sich wie Dreck behandelt gefühlt, wie eine Seuchenpatientin. Und viele haben durch diese schrecklichen Erfahrungen in der Klinik ein Trauma erlitten (POL).

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