Mecklenburg-Vorpommern könnte bald Windradfrei sein

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Wälder werden abgeholzt, Naturparks zerstört, geschützte Wildtiere getötet. Oftmals auch in Bundesländern, die von den Grünen regiert werden. Die Rede ist von Windrädern, die immer mehr Landschaften in Deutschland verschandeln. Nicht nur für Natur und Tiere sind die Windräder gefährlich und schädlich.

In der Nähe von Siedlungen aufgestellt, bedrohen sie auch die Gesundheit von Menschen. Bereits die WHO warnte vor Gesundheitsrisiken durch den Lärm von Windrädern – den sogenannten Infraschall. Betroffene Bürger berichten von Schlaflosigkeit, Ohrenschmerzen, Kopfschmerzen, Schwindel, Gleichgewichtsstörungen und Herzrasen.

Mecklenburg-Vorpommern, dass sich durch die besonders schöne Seenlandschaft „Mecklenburgische Seenplatte“ auszeichnet, wird von etwa 1.920 Windrädern verschandelt. Doch die Bewohner „MeckPomms“ könnten eventuell bald aufatmen. Jeder zweiten „Vogelschredderanlage“ droht jetzt der Abriss. 2020 läuft die Subventionierung der Windräder durch die EEG aus. Bis 2025 droht ca. 1.000 Windkraftanlagen der Rückbau. Bis Ende nächsten Jahres könnten bereits 450 Windräder vom Netz genommen werden.

Die finanzielle Förderung der Windenergie durch das EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz) ist im Jahr 2000 auf eine Frist von 20 Jahren begrenzt worden. D.h. für alle Anlagen, die bis zu dem Zeitpunkt errichten worden sind, gibt es ab 2021 keine Subventionen mehr. Aber ohne die staatlichen Zuschüsse sind die Windräder nicht mehr rentabel. Ein weiterer Beleg für das Scheitern der Energiewende Merkels.

Nicht nur Mecklenburg-Vorpommern dürfte vom Ende der Subventionierung betroffen sein, sondern auch andere Bundesländer. Bis 2025 werden ca. 30 Prozent der Gesamtleistung betroffen sein. Unter bestimmten Umständen wäre jedoch ein Weiterbetrieb möglich, etwa dann, wenn der Betreiber den Strom direkt an Abnehmer verkauft. Dies würde aber nur wenige Windräder betreffen. Andere Windkraftanlagen könnten modernisiert werden.

Viele Standorte sind aber nicht mehr zur Windkraftnutzung ausgewiesen. Dann bliebe den unwirtschaftlichen Naturzerstörern nur noch der Abriss. Allerdings kostet der Rückbau von 1.000 Windkraftanlagen ca. einige Hundert Millionen Euro. Ob der Rückbau also tatsächlich stattfinden wird, ist fraglich. Für Natur, Tier und Mensch wäre der Rückbau in vielen Regionen das Beste.

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