MERKEL-Besucherin May muss jetzt einen Misstrauensantrag hinnehmen…

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Die britische Premierministerin May hat in Großbritannien ein neues Problem in der Heimat. Bei der Umsetzung des Deals zwischen der EU und ihrem Land bzgl. der Brexit-Vorgehensweise. Theresa May hat die Kanzlerin besucht. Hat versucht, dort um Verständnis für die Situation in Großbritannien zu erlangen. Dies wiederum scheinen ihr die Briten übel zu nehmen. Die Britin muss nun einen Misstrauensantrag über sich ergehen lassen.

EU hat Großbritannien geschadet

Tenor der Kritiker ist der Umstand, dass die Verhandlungen von der EU stets zu Lasten Großbritanniens geführt wurden. Dies ist die Auffassung der Kritiker, die sich vor allem in der Partie der Tories, der Konservativen selbst, in überraschend großer Zahl finden. Die EU, so ein Kritiker, würde sich benehmen wie „der Warschauer Pakt in seinen letzten Zügen“. Diejenigen, die austreten wollen, würden demnach eingeschüchtert. Teils würden sogar Sanktionen, also Bestrafungen gewählt. Wer sich so benimmt, so Beobachter und Kritiker, würde am eigenen Untergang arbeiten.

Theresa May wäre diesem Bild nach so etwas wie der Egon Krenz Großbritanniens. In den vergangenen Monaten versuchte sie stets, Brexit-Befürworter und die EU-Seite zu einen. Angela Merkel hingegen hat in aller Öffentlichkeit betont, dass es keine Kompromisse im großen Stil geben dürfe. Die „Rosinenpickerei“ jedenfalls lehne sie ab. Dass Merkel und EU-Kommissionspräsident Juncker so vehement gegen solche Lösungen geschossen haben, könne nun May zum Aus verhelfen, heißt es.

Wer wird folgen? Der AfD-„Obmann im Auswärtigen Ausschuss“ des Deutschen Bundestages, Petr Bystron, meint, nun könne ein Verfechter der harten Brexit-Linie kommen. Schuld seien daran vor allem die beiden Genannten Merkel und Juncker. Das Fortbestehen der EU stünde nun in Frage. Der harte Brexit würde die deutsche Industrie massiv beeinträchtigen. Die ohnehin schwächeren Konjunkturzahlen können sich demnach weiter abschwächen, so jetzt auch „journalistenwatch“.

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