MERKEL-Deutschland in Armut: 10 % aller Hartz-IV-Empfänger sind seit 13 Jahren Empfänger…

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Die Verarmung ganzer Bevölkerungsgruppen lässt sich in verschiedensten Statistiken nachweisen. Zu den schwerer wiegenden Befunden zählt der Umstand, dass 10 % aller Empfänger von „Hartz-IV“ seit 2005 im System leben. Die Arbeitsmarktreform ist annähernd 14 Jahre alt und ist bislang nicht in der Lage gewesen, diese Gruppierung am Arbeitsmarkt – oder in anderen Sozialsystemen – zu platzieren. Der Druck, den sich die Regierung Schröder von „Hartz-IV“ versprochen hatte, scheint zwar größer geworden zu sein, jedoch am Grundproblem schlicht nichts zu ändern.

Fast 470.000 Menschen dauerarm…

In Zahlen ausgedrückt: Nach einem Bericht der „FAZ“, die sich auf die Angaben der Bundesagentur für Arbeit bezieht, sind 468.990 Menschen davon betroffen. Dies wären sogar 11 %, wobei die relative Angabe schwanken muss, da sie sich auf die Zahl der erwerbsfähigen Leistungsempfänger bezieht. Diese schwankt wiederum annähernd täglich.

Es gibt in Deutschland 4,25 Millionen Leistungsempfänger, die Hartz-IV beziehen oder beziehen müssen, so die Auskunft der Bundesagentur für Arbeit. Dabei wird in dieser Statistik noch nicht einmal berücksichtigt, dass zahlreiche Menschen den Regelbezug gar nicht erhalten, obwohl sie als arbeitssuchend gelten müssten. Dies sind Menschen, die „Verstöße“ gegen Amtsvorschriften begangen haben. So sind junge Menschen unter 25 Jahren bei einem „ersten Verstoß“, der nachhaltiger sei als ein reiner Meldeverstoß, damit konfrontiert, dass ihre Leistungen komplett gestrichen würden. Bei schwerwiegenden Pflichtverletzungen können auch ältere Leistungsbezieher aus dem Bezug gestrichen werden.

Dies betrifft offenbar „Tausende“ von Empfängern, wie der „Spiegel“ berichtete.

Dass das System „Hartz-IV“ lediglich der Abschreckung dient, ist wohl der Hauptkritikpunkt an der Reform aus dem Jahr 2005. Der Arbeitsmarkt liefert inzwischen tatsächlich bessere Daten – dies ist jedoch in erster Linie der günstigen Entwicklung im Export zu verdanken, also einer besseren Konjunktur.



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