Merkel-Deutschland auf dem Weg in den wirtschaftlichen Abgrund? Rezession wahrscheinlicher

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Die Gefahr einer Rezession wächst in Deutschland weiter. Die EU versucht derzeit über niedrigere und möglicherweise noch niedrigere Zinsen der EZB (Europäische Zentralbank) die Wirtschaft wieder anzukurbeln. Die aktuellen Eindrücke sprechen dagegen, dass dies gelingen wird.

Institut beschreibt dramatischen Anstieg der Rezessionswahrscheinlichkeit

Das Institut IMK, laut „cash.ch“ gewerkschaftsnah, zeigt für das laufende Quartal bis Ende September ein sogenanntes Rezessionsrisiko in Höhe von 36,6 % an. Diese Wahrscheinlichkeitsquote lag noch im Juni bei lediglich 30,9 %. Der bislang noch nicht publizierte Signalgeber weist nach, dass das weltweit schwächelnde Wachstum mittlerweile auch in den sogenannten Schlüsselindustrien Deutschlands, also dem Maschinenbau oder der Automobilbranche, ankommt. Derzeit bescheint das IMK dem Land noch, dass die „Binnennachfrage“ innerhalb Deutschlands „stabil“ sei, sodass die Rezession nicht unbedingt wahrscheinlich sein muss.

Demnach hat „Sentix“, ein bekanntes Unternehmen für Stimmungsbilder, mitgeteilt, eine „Rezession (sei) unausweichlich“. Die Börsianer würden die Konjunktur deutlich schlechter als zuvor sehen und bei der Einschätzung auf das Niveau des Jahres 2010 zurückgehen. Autobauer beispielsweise würden für 2019 mit einem Rückgang von 1 % beim „Neugeschäft“ erwarten. Maschinenbauer rechnen mit einem Rückgang in Höhe von 2 %.

Die Zahlen sind vor allem vor dem Hintergrund alarmierend, dass die Exporterwartungen gleichfalls gestört sind. Die Zollkonflikte mit den USA sind noch nicht geklärt. Zudem ist auch der „Brexit“ noch nicht verdaut. Großbritannien wird am 31. Oktober erklärtermaßen aus der EU austreten. Damit werden möglicherweise die Exportzahlen schlechter.

Die Bundesregierung selbst geht für dieses Jahr von einem Wirtschaftswachstum – bezogen auf das Bruttoinlandsprodukt BIP – in Höhe von 0,5 % aus. Typischerweise sollte Deutschland mindestens 1,2 bis 1,5 % erreichen. Da die Immobilienpreise wie auch die Nebenkosten für CO-2-Abgaben künftig hoch sind, wird die ohnehin schon messbare Verarmung einiger Bevölkerungsschichten sich fortsetzen – und Angela Merkel versucht einfach so weiterzumachen wie bislang, wie Sie hier im Merkel-Rückblick sehen.

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