Merkel-Deutschland und die Rente: Ohne Beitragserhöhungen geht es nicht

www.shutterstock.com, Drop of Light, 1077478205

Die GroKo wird eine teure Erbschaft hinterlassen. Bis zum Jahr 2025 sollen die Renten der Höhwe nach sicher sein und auf dem aktuellen Niveau bleiben. Die Beiträge sollen gleichfalls nicht steigen. Ökonomen sind schon lange der Meinung, dass a) dies möglicherweise nicht sicher sei und b) danach die Rahmendaten deutlich schlechter werden. Gegenmaßnahmen trifft die Regierung kaum, zumindest kaum wahrnehmbar. Nun müssen die Beiträge steigen, so ein Gutachten.

Gewerkschaftsnahes Institut IMK möchte höhere Beiträge

Jedenfalls äußerte sich nun das nach Meinung des „Focus“ gewerkschaftsnahe Institut „IMK“ und möchte, dass höhere Beiträge erhoben werden. Grund sind die „Babyboomer“ der 50er bis zum Ende der 60er Jahre. Diese Generation hat über lange Jahre in die dann stabilen Rentenkassen eingezahlt und möchte nun umgekehrt den Ruhestand genießen dürfen. Dies, so die These des „Focus“ offenbar, „belastet das Rentensystem massiv“.

Das Institut für „Makroökonomie und Konjunkturforschung“, wie das IMK in einer längeren Version heißt, sieht zwei wichtige Säulen. So müsste die Rentenversicherung auf jeden Fall für die Zukunft „finanziell gestärkt“ werden. Der Weg dahin seien „höhere Rentenbeiträge“ sowie „steigende Steuern“ für Arbeitnehmer, damit die finanziellen Mittel aufgebracht werden könnten.

Das Geld, das hier ausdrücklich von den Arbeitnehmern erhoben wird, würde den Konsum nicht einschränken. Es würde lediglich „umverteilt“ (und dann entsprechend konsumiert). Insofern würden die volkswirtschaftlichen Rahmendaten sich nicht ändern.

Zudem, so die mutige Auffassung, würde bei einer Steigerung der Beitragssätze die Wirtschaftsleistung größer werden. Das BIP (Bruttoinlandsprodukt) würde demnach um 0,3 % höher ausfallen.

Wenn jetzt auch noch ein gewerkschaftsnahes Institut höhere Beiträge fordert, wird es diese Diskussion wohl bald auf anderen Ebenen losgehen. Sie müssen damit rechnen, zur Kasse gebeten zu werden. Genauso wie erwartet. Eine Zusatzinformation: Die Verteidigungsausgaben werden außerdem steigen. Weil die GroKo es der Nato versprochen hat. Auch dazu lesen Sie an dieser Stelle.

Diese und tausende andere News finden Sie ab jetzt auch auf Krisenfrei.de
  • Deutschlands größte alternative Suchmaschine
  • Über 2000 News aus allen TOP Quellen
  • Unabhängig und Übersichtlich
>>> JA, ich möchte alle alternativen News auf einen Blick

1 Kommentar

Kommentar hinterlassen