MERKEL-Deutschland: Zuzahlungen für Heil- und Hilfsmittel sind eminent gestiegen

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Die Sozialsysteme in Deutschland dürften in absehbarer Zeit noch mehr Hilfeempfänger und noch mehr Armut auslösen, heißt es in der Regel mit Blick auf die wachsende Zahl von Armen in Deutschland. Eine weitere Zahl unterstreicht die Situation noch: Die Zuzahlungen für Heil- und Hilfsmittel sind in Deutschland um mehr als 18 % gestiegen. Bei mit hoher Sicherheit unveränderten Rahmenbedingungen bezüglich der Gesundheit – es wird schlicht immer teurer für Haushalte.

Regierung nennt die Fakten

Die Bundesregierung selbst hat die Zahlen herausgegeben. Die gesetzlich Krankenversicherten zahlen demnach 8,8 % mehr für Zuzahlungen als noch vor zwei Jahren. Der Betrag insgesamt beläuft sich auf 4,21 Milliarden Euro. 108 Millionen Euro über den Zuzahlungen 2017 und 342 Millionen über den Zahlungen im Jahr 2016.

Heil- und Hilfsmittel, wie sie etwa für Therapeuten-Behandlungen anfallen, für Hörgeräte, Gehilfen, sicher auch für Brillen und Zahnersatz, sind in den vergangenen zwei Jahren um fast 18,4 % geklettert.

Die Partei der „Linken“ ist dementsprechend der Meinung, die Zuzahlungen in Deutschland müssten „abgeschafft“ werden. Wer krank sei, dürfte nicht noch dafür zahlen müssen, dass Ärzte eine Überweisung ausstellen bzw. Hilfsmittel empfehlen. Alleine Medikamente und Verbandsmaterial hatten im Jahr 2018 einen Betrag von 2,25 Milliarden Euro verschlungen – als reine Zuzahlung. Dies sind fast 2,5 % Steigerung. Selbst die Krankenhausaufenthalte wurden teurer: Die Zuzahlung stieg hier um 0,6 %.

In Zukunft werden diese Beträge allerdings mit hoher Sicherheit noch einmal nach oben geschraubt. Schließlich hat beispielsweise Jens Spahn als Gesundheitsminister in Deutschland die Honorare für Therapeuten gesteigert. Pro Verordnung müssen Patienten zusätzlich zu den üblichen 10 Euro an Pauschalgebühr auch noch 10 % der Behandlungskosten bezahlen.

Lediglich für chronisch Kranke soll es besser werden. Chronisch Kranke müssen 1 % des Bruttoeinkommens dazuzahlen. Dies allerdings umfasst bereits den „Eigenanteil für die Klinikbehandlung“ sowie auch „Zuzahlungen für Heilmittel“ und auch die Krankenpflege zu Hause.

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