Merkel greift hinter den Kulissen in Italien ein

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Die italienische Zeitung „Il Giornale“ brachte vor fünf Tagen einen Artikel heraus, in dem Merkel als mutmaßliche Drahtzieherin für das italienische Koalitionsbündnis gegen Salvini genannt wird. Merkel soll den italienischen Ministerpräsidenten Conte angerufen und ihm diktiert haben, die Koalition zwischen Fünf Sterne und den Demokraten herzustellen. Wörtlich soll Merkel zu Conte gesagt haben: „Mach den Deal und stoppe Salvini“.

Vor wenigen Tagen kam dann auch die Meldung, dass die Fünf Sterne Bewegung mit der sozialistischen Demokratischen Partei PD koalieren werde – auch wenn sich die beiden spinnefeind sind. Mit dem Bündnis wurden vorgezogene Neuwahlen und Matteo Salvini als potentieller Ministerpräsident verhindert. Für Salvini und die Kritiker der Merkel-EU ist das ein herber Rückschlag, denn Salvini rechnete damit, mit den rechtskonservativen Fratelli d’Italia ein Mehrheitsbündnis zu erreichen.

Salvini hat nun nur noch die Möglichkeit, auf einen schnellen Zusammenbruch dieser merkwürdigen Koalition zu hoffen. Schlimmstenfalls muss Salvini bis 2023 in der Opposition verharren und versuchen, bis dahin noch mehr Wählerstimmen für sich gewinnen zu können. Denn bei dem Koalitionsbündnis zwischen Fünf Sterne und PD geht es lediglich darum, Neuwahlen zu verhindern. Das Bündnis besteht nicht wegen eines gemeinsamen politischen Projekts. Die Zeit dieses Bündnisses dürfte also bereits am Ablaufen sein.

Italienischen Zeitungen zufolge soll sich Merkel also in die Bildung des Linksbündnisses eingemischt haben. Merkel soll nicht nur Conte, sondern den PD-Politiker Paolo Gentiloni angerufen haben. Die „La Repubblica“ schreibt: „Die Botschaft von Merkel war eindringlich: Macht weiter um jeden Preis – die Souveränitätsbewegung muss gestoppt werden“.

Der Chefredakteur der „La Verita“ Maurizio Belpietro schrieb dazu: „Im großen Durcheinander in diesen Tagen gibt es nur wenige Gewissheiten. Eine davon scheint folgende zu sein: Die im Entstehen begriffene Regierung ist ein Produkt der europäischen Staatskanzleien, die am Rande des G7-Gipfels ihren Plan verwirktlicht haben. Die neue Achse Fünf-Sterne/PD wurde in Biarritz besiegelt.

Verwunderlich wäre das kaum, denn nach Recherchen von „Capitol Post“ stecken mutmaßlich Merkel und die deutschen Geheimdienste hinter dem Putsch gegen die österreichische Regierung, vornehmlich gegen den ehemaligen Innenminister Herbert Kickl von der FPÖ. Merkel will mit allen Mitteln verhindern, dass die EU-Diktatur auseinanderfällt. Dies wird auch aktuell im Kampf um den Brexit sichtbar. Denn Merkel und ihre Schergen wissen: Jedes Ausscheren aus der EU-Diktatur kann zu einem Domino-Effekt führen.

Die italienische Zeitung „Il Giornale“ will sogar an ein Dokument gekommen sein, in dem Noch-EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger angeboten habe, die EU-Vorgaben zur Staatsverschuldung zu lockern, jedoch nur um Austausch für die Bildung einer pro-europäischen Regierung, die nicht gegen die EU arbeitet. Merkel soll zudem dafür gesorgt haben, dass die Fünf Sterne Bewegung Ursula von der Leyen zur EU-Kommissionspräsidentin wählt. Damit war klar, dass „Conte und die Fünf Sterne Bewegung eingekauft worden waren“. Italienische Medien sprechen von der „Operation Ursula“, benannt nach der neuen EU-Kommissionspräsidentin, um zu verdeutlichen, dass der Regierungswechsel von der EU gewollt ist.

Salvini indes erklärte auf einer Kundgebung: „Mittlerweile ist den meisten klar, dass es internationale Interessen hinter der Bildung der neuen Koalitionsregierung gibt. Die Demokratische Partei steht in Dienste fremder Länder. Sie glauben, wir sind Schafe und Sklaven, die darauf warten, was aus Brüssel und Paris angeordnet wird, aber die Lega verteidigt Italien, denn wir sind freie Menschen.“

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