Steuert George Soros die Anti-Merkel-Kampagne?

Schnapsdrossel Juncker empfängt Zersetzungsspezialisten Soros
George Soros

Wer jagt Angela Merkel?

Nach dem vorausgeplanten Einsatz von Vergewaltigungen in der Neujahrsnacht in Köln und anderswo gehen nach wie vor die Vorwürfe an Bundeskanzlerin Angela Merkel, sie sei verantwortlich. Eine Studie des Computerdatenverkehrs belegt, dass die Twitter Accounts, die diesen Protest organisieren, an der Westküste der Vereinigten Staaten ihre Basis haben.

Andreas von Rétyi
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Im September des letzten Jahres haben wir eine Kurzfassung der Analyse veröffentlicht, die der russische Forscher Vladimir Shalak über die verborgenen Aspekte der Twitter-basierten Kampagne gemacht hat, die Flüchtlinge aus dem Nahen Osten nach Deutschland lockt [1]. Nachdem er 19.000 Original-Tweets mit Bezug auf Flüchtlinge untersucht hatte, kam Shalak zu dem Schluss, dass der große Exodus zum europäischen Kontinent durch nichteuropäische Akteure künstlich erzeugt war. Die kürzliche Welle von Gewalt, die von Migranten in einer Anzahl europäischer Städte in der Neujahrsnacht verursacht wurde, setzte eine neue intensive Anti-Merkel-Kampagne in den deutschen und europäischen Medien in Gang und lieferte zusätzliche Daten für Shalaks tiefgründige Recherchen.

Im Folgenden teilen wir seine ersten Ergebnisse mit. Aber lassen Sie uns zuvor einen Blick auf zwei Bilder werfen, die einen drastischen Wandel der öffentlichen Debatte über Flüchtlinge in Deutschland in Lauf von nur vier Monaten zeigen:

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August 2015
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Januar 2016

War das eine tragische, aber spontane Entwicklung oder war es eine bewusste psychologische Operation eines Agenten von außen? Um uns einer fundierten Schlussfolgerung anzunähern, müssen wir kurz die aktuellen US-amerikanisch-deutschen Beziehungen anschauen.

Seit der Wiedervereinigung der Krim mit Russland im März 2014 ist die deutsche Kanzlerin Angela Merkel zwischen Hammer und Amboss geraten. Unter starkem Druck von Washington musste sie die europäische Familie dazu bringen, die zunehmenden Sanktionen gegen Russland zu verschärfen, während die Großunternehmen und ihre politischen Gegner wegen der düsteren Folgen für die deutsche Wirtschaft immer unwilliger wurden, sie aufrechtzuerhalten. Im Balancieren zwischen zwei unvereinbaren Ansätzen entschied sie sich trotz wachsendem Groll in Übersee, den Handelsvertrag von 2011 umzusetzen, um den zweiten Leitungsstrang der Nord Stream-Pipeline zu bauen, der mehr Erdgas von Russland nach Deutschland durch die Ostsee liefern soll.

Eine andere Dimension der transatlantischen Spannungen hängt mit den Gesprächen zum TTIP-Abkommen zusammen, die seit 2013 hinter verschlossenen Türen stattfinden. Auch der dichte Propagandanebel um diese Gespräche kann kaum verbergen, dass die wichtigste Streitfrage, über die man sich auseinandersetzt, der Status der privaten amerikanischen Schiedsgerichte im europäischen Rechtssystem ist. Die globalen transnationalen Konzerne drängen, diesen Firmen die Verfolgung von Staaten durch private Schiedsgerichte zuzugestehen, wenn irgendeine Handlung ihre Gewinne negativ beeinflusst. Praktisch bedeutet das für die europäischen Staaten den totalen Verlust der Souveränität, denn die privaten Schiedsgerichte können dadurch den Nationalstaaten Zollabgaben (die natürlich die Erträge direkt beeinflussen), gesundheitspolizeiliche und pflanzenschutzrechtliche Vorschriften (die EU wird ihre strikten Barrieren gegen Produkte mit hormonhaltigem Rindfleisch und genetisch veränderten Organismen anheben müssen), finanzielle und Anlagerichtlinien für die europäischen Banken und selbst Subventionen diktieren. Kein Wunder, dass eine Partei der Regierungskoalition in Deutschland entschieden gegen die TTIP-Gespräche protestiert. Im Oktober 2015 fanden öffentliche Anti-TTIP-Massendemonstrationen in Berlin statt. Seither ist Merkel betont vorsichtig in ihrer Einschätzung des TTIP-Projekts.

Jetzt ist das Bild mehr oder weniger klar: Die Bundeskanzlerin spielt ein kluges Spiel, indem sie versucht, Europas Souveränität zu erhalten, während sie formell den US-Forderungen auf einem zweitrangigen Gleis nachkommt. Ohne Zweifel ist dieses Spiel von Washington schon durchschaut worden und der einzige Faktor, der ihre sofortige Amtsenthebung verhindert, ist das Fehlen eines vorbereiteten und lenkbaren Nachfolgers. Eine Medienkampagne gegen Merkel ist unter dem Vorwand des Rapefugees-Skandals („Vergewaltigerflüchtlinge“) dennoch voll im Gange.

Anfang Januar gab der berüchtigte Spekulant und bekennende Sponsor des Flüchtlingsverkehrs nach Europa, George Soros, der „Wirtschaftswoche“ ein eindeutiges Interview, in dem er Merkels strengere Europa- und Flüchtlingspolitik erbittert kritisiert und nahe legt, dass dies „sie die Kanzlerschaft kosten“ werde [2]. Gleichzeitig tauchten auf Twitter das Hashtag #ArrestMerkel [Verhaftet Merkel] und das Motto „Merkel Has To Go“ [Merkel muss gehen] auf und fanden eine bemerkenswerte Verbreitung. Die durchgeführte Analyse zeigte, dass das #ArrestMerkel Hashtag ursprünglich von zwei maßgeblichen Twitterkonten übertragen wurde: @Trainspotter001 und @AmyMek. Es wurde von einer Anzahl anderer leistungsstarker Accounts aufgegriffen und weiterverbreitet.

Die komplette Karte der #ArrestMerkel Retweeter. Die Größe der Kreise entspricht der Zahl der Follower, die dieses Hashtag weiterverbreiten.
Die komplette Karte der #ArrestMerkel Retweeter. Die Größe der Kreise entspricht der Zahl der Follower, die dieses Hashtag weiterverbreiten.

@Trainspotter001 und @AmyMek haben keine regionale Zugehörigkeit, aber die Analyse der durchschnittlichen stündlichen Aktivität brachte die folgenden Ergebnisse:

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Offensichtlich ist in beiden Fällen die minimale Aktivität zwischen 7 und 15 Uhr GMT festzustellen, was am wahrscheinlichsten der US-Pazifik- oder Mountain-Zeitzone entspricht. Diese Twitter-Aktivisten sind also tagsüber an der US-Westküste aktiv.

Nun hat der @Trainspotter001 Account seit März 2015 bereits fast 27.000 Tweets geliefert oder rund 88 Tweets pro Tag, was zu viel ist für einen menschlichen Betreiber (zum Beispiel schafft das gesamte CNN-Twitter-Team rund 23 Tweets pro Tag). Wir schließen daraus, dass @Trainspotter001 ein programmierter Bot [ein weitgehend automatisch sich wiederholendes Computerprogramm] ist, @AmyMek (27.000 Tweets seit 2012) ist es sehr wahrscheinlich auch.

Wenn wir uns näher mit den wichtigsten Retweetern beschäftigen, stellen wir fest, dass @Genophilia der führende Bot ist (mit 107.000 Tweets seit September 2012, oder etwa 87 Tweets täglich). Seine regionale Zugehörigkeit wird nicht angezeigt, aber die durchschnittliche stündliche Aktivität zeigt, dass er auch von der Pazifikküste aus betrieben wird. Zwei andere bemerkenswerte Accounts sind @jjauthor, ein Bot mit Sitz in Nevada, der seit 2010 (!) 300 Beiträge täglich schafft, und @LadyAodh, ein weiteres künstliches blondes Profil, das in den USA geschaffen wurde und seit März 2015 gegen den „Völkermord an den Weißen“ kämpft. Wie in der ersten Grafik sichtbar wurde, sind diese Bot-Konten alle eng miteinander verflochten und multiplizieren dadurch gegenseitig ihre Wirkung, was ein Publikum von vielen Millionen bringt.

Die vorgelegten Beweise zeigen deutlich, dass das gesamte Flüchtlingskombinat von US-gestützten Agenten eingefädelt wurde, um Kanzlerin Merkel etwas anzuhängen und sie vor Widerstand und einer unabhängigen Stellungnahme für die europäische Souveränität zu warnen. Recht bemerkenswert ist, dass die anscheinend polar entgegengesetzten Standpunkte (ultraliberal bei George Soros und extrem rechts bei den unbestimmt in den USA lokalisierten Twitter-Bots) möglicherweise dieselben politischen Ziele verfolgen – die deutsche Führungspersönlichkeit aus ihrem Amt zu entfernen und Europa das TTIP aufzuzwingen.

Übersetzung: Sabine

Quelle:

Oriental Review (Russland)

http://www.voltairenet.org/article190000.html

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[1] „Wer lockt mit Twitter Flüchtlinge nach Deutschland?“, von Andrey Fomin, Übersetzung Sabine, Oriental Review (Russland) , Voltaire Netzwerk, 23. September 2015.

[2] „Europa? Gibt’s doch nicht mehr“, Interview mit George Soros, von Gregor Peter Schmitz, WirtschaftsWoche, 4. Januar 2016.



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6 Kommentare

  1. Perfide Strategie der Irreführung hin oder her. Wer immer auch zum großen Ferkelschlachten einlädt, setz’ ich mich gern an die gedeckte Tafel. Mein Blick für reale Hintergründe bleibt davon völlig unberührt.

  2. Flüchtlinge als geopolitisches Druckmittel

    Mit Massenmigration als Waffe präsentiert Kelly M. Greenhill die erste systematische Untersuchung dieses verbreitet eingesetzten, aber weitgehend unbeachteten Instruments der Einflussnahme von Staaten. Sie zeigt sowohl, wie oft diese unorthodoxe Form der Nötigung zum Einsatz kam (mehr als 50 Mal im letzten halben Jahrhundert), als auch, wie erfolgreich sie gewesen ist. Sie befasst sich zudem mit den Fragen, wer dieses politische Werkzeug benutzt, zu welchem Zweck, und wie und warum es funktioniert.

    Die Urheber dieser Nötigungspolitik verfolgen das Ziel, das Verhalten der Zielstaaten zu beeinflussen, indem sie vorhandene und miteinander konkurrierende politische Interessen und Gruppen ausnutzen und indem sie die Kosten oder Risiken beeinflussen, die den Bevölkerungen der Zielstaaten auferlegt werden. Kelly M. Greenhill erläutert und untersucht ihre These anhand einer Vielzahl von Fallstudien aus Europa, Ostasien und Nordamerika.

    Um potenziellen Zielen zu helfen, besser auf diese Form unkonventioneller Erpressung zu reagieren – und sich davor zu schützen – bietet Massenmigration als Waffe auch praktikable politische Empfehlungen für Wissenschaftler, Regierungsbeamte und jeden, der sich um die wahren Opfer dieser Art von Nötigung sorgt – nämlich die Vertriebenen selbst.

    »Kelly M. Greenhills Buch Massenmigration als Waffe wirft ein helles Licht auf die strategisch gesteuerte Migration. Und dies ist, leider, ganz sicher keine unbedeutende Frage. Der Leser wird erstaunt sein, wie oft Staaten zu diesem Mittel gegriffen haben. Greenhill gibt dem Thema die Aufmerksamkeit, die es verdient, und erläutert akribisch, warum manche Staaten auf das Mittel der erzwungenen Migration zurückgreifen, während andere es nicht tun. Überdies offeriert sie interessante theoretische Erklärungen und leitet daraus politische Empfehlungen ab.«
    Prof. Michael Barnett, Universität von Minnesota

    »Kelly M. Greenhills herausragende Analyse gibt der Vorstellung von den Waffen der Schwachen eine doppelbödige Bedeutung: unbedeutende Diktatoren versuchen Verhandlungsspielraum gegenüber benachbarten Demokratien zu gewinnen, indem sie damit drohen, diese mit Flüchtlingen zu überschwemmen. Dies ist im letzten halben Jahrhundert etwa einmal pro Jahr geschehen. Jene, die an der Flüchtlingsfrage oder an kreativen Verhandlungstaktiken interessiert sind, werden von dieser Darstellung fasziniert sein.«
    Prof. Jack Snyder, Columbia-Universität

    »Das Buch Massenmigration als Waffe ist ein wirklich wertvoller Beitrag. Dieses scharfsinnige Buch zeigt eine unkonventionelle und nicht-militärische Methode der Nötigung unter Staaten auf – warum und wie schwache Staaten zunehmend die Drohung oder Realität einer >strategisch gesteuerten Migrationpolitischen ErpressungHeucheleikosten< bezeichnet. Doch sogar autoritäre Staaten wie das moderne China sind verwundbar, wie die Nordkoreaner gezeigt haben. Dieses Buch Es verdient die Aufmerksamkeit von jedem, der sich für die sich entwickelnden Muster internationaler Beziehungen und Menschenrechte interessiert.«
    Michael S. Teitelbaum, Harvard-Universität

    http://www.amazon.de/Massenmigration-als-Waffe-Kelly-Greenhill/dp/3864452716/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1453635723&sr=8-1&keywords=Massenmigration+als+Waffe++Kelly+M.+Greenhill

  3. Wollt ihr in einem Land leben wo Frauen zum Freiwild werden ?

    Wollt ihr in einem Land leben wo Millionen aus anderen Kulturen
    gegen jede Rechtsgrundlage (Schengener Abkommen, Dublin
    Abkommen, GG, Asylverordnung) rechtswidrig eingeschleust
    werden ?

    Wollt ihr weiterhin unter einer Regierung BRD die mit ihren
    Unterorganisationen Firmen sind leben ?
    Die BRD hat keine Staatsangehörigkeit zu bieten und ist seit
    1990 keine direkte, sondern eine indirekte freiwillige Besatzung.

    Wenn ihr das alles nicht wollt – es gibt eine Lösung !

    Unser Land ist besetzt ! Warum ?
    Wir haben zum ersten Weltkrieg 1914 / 1918 keinen
    Friedensvertrag mit allen Alliierten. Mit Russland wurde
    1918 ein gültiger Friedensvertrag beschlossen. (Brest-Litowsk)
    Deshalb haben die russischen Soldaten das Land verlassen.
    Zur Zeit sind wir von GB, USA und Frankreich besetzt.

    Wie können wir das ändern und frei und souverän werden ?

    Durch den Friedensvertrag ! ! !

    Wie können wir den Friedensvertrag erreichen ?

    https://www.youtube.com/watch?v=UeniO41W_Bo

    Wir aktivieren die Städte und Gemeinden im Rechtsstand 1913/14.
    Diese Gemeinden können den Friedensvertrag erreichen.
    Achtet mal auf eure Hausversicherung … versichert im Rechtsstand
    1914 in Mark ! Warum wohl ?

    Weitere Informationen auf unseren Internetseiten. Das Buch der
    Gemeinde Neuhaus i.W. (aktiviert April 2013) als kostenlose PDF
    oder als Buch bestellbar.

    http://www.gemeinde-neuhaus.de

    http://www.nestag.de

  4. Aber nu !! Sehr doppeldeutig dieser Wucherer!!

    “Für Partnerschaft mit Russland
    George Soros: Die EU steht vor dem Zerfall”
    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/01/22/george-soros-die-eu-steht-vor-dem-zerfall/
    “…In einem Interview mit Bloomberg zeigt sich der Investor George Soros bemerkenswert pessimistisch: Er rechnet damit, dass die EU an der Flüchtlingskrise zerbrechen dürfe. Soros ringt in dem Interview mit den Worten und setzt mehrfach an, zu sagen, dass die Krise die EU „zerstören“ werde. …
    ..lobt den Plan von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble, einen Marshall-Plan aufzulegen, um die vor allem Osteuropa vor dem Kollaps zu bewahren….” (!!!!!!! ach nee!!! )

  5. Danke für die Veröffentlichung.
    Und dann setzt die Regierung in Washington noch eins drauf und beauftragt ihre Geheimdienste, allen voran natürlich den unsäglichen Clepper, damit, EU- und NATO-kritische Parteien auf Spuren der Unterwanderung durch Russland zu untersuchen. Als könnte man bei uns nicht von allein darauf kommen, ein kritisches Verhältnis zu diesen Institutionen zu entwickeln.
    Aber es wird vor allem deutlich, dass Washington Europa als seinen eigenen Spielplatz mit Entscheidungshoheit in den USA sieht. Hoffentlich führt ihre immer prekärere Situation bald dazu, dass sie anfangen auf ihrem eigenen Hof für Ordnung zu sorgen und endlich den Rest der Welt mit ihren unsäglichen Hegemonialfantasien und ihrem Terrorexport verschonen.

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