Merkel, Merz und Spahn – von langer Hand geplant…

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Wahrscheinlich wird sich die Opposition in der Union nicht mit dem Schweigen der Kanzlerin zufrieden geben, mutmaßen jetzt etliche Beobachter angesichts der Pleite in Thüringen und der Kritik von Friedrich Merz, der etwas ruhigeren Kritik von Jens Spahn und auch den Stimmen aus der Jungen Union. Die Zeit der „Demütigung der Kanzlerin“ beginnt. War dies von längerer Hand geplant? Wir haben einen Hinweis dazu in unseren eigenen Beiträgen gefunden – direkt, nachdem die GroKo begründet worden ist. Hier zeigt sich, dass Merz und Co. nicht zufällig jetzt anfangen, die Kanzlerin zu stellen…

„Inzwischen gibt es fast schon einen kleinen Aufstand gegen die Kanzlerin. (Wir haben…d. Red.) in den vergangenen Monaten mehrfach berichtet, wie weit der Unmut über die Kanzlerin auch in der Union geht. Jetzt werden die Stimmen wieder lauter.

„Aufstand gegen Merkel“

Die „Bild“-Zeitung höchstselbst hatte getitelt „Aufstand gegen Merkel“ (2018, Anm. d. Red.). So hat sich beispielsweise Friedrich Merz zu Wort gemeldet, den Merkel vor Jahren kaltgestellt hatte – wie es hieß. Er beklagte die Vergabe des Finanzministeriums an die SPD: „Wenn die CDU diese Demütigung hinnimmt, hat sie sich selbst aufgegeben“ (bspw. im „Tagesspiegel“ zitiert).

Auch die Junge Union in Hamburg meldete sich zu Wort und kündigte an, den Koalitionsvertrag nicht annehmen zu wollen. Natürlich gilt diese Ankündigung als stumpfes Schwert. Denn es gibt keine Mitgliederbefragung in der Union. Dennoch: Die Stimmung wird schlechter und schlechter. Der CDU-Agrarminister des Bundeslandes Baden-Württemberg, Peter Hauk, möchte dass Frau Merkel noch in dieser Legislaturperiode zurücktreten wird. Nicht unmittelbar, aber dennoch sollte sie den Übergang „schaffen“, wie es heißt.

Die schärfste Kritik jedoch entzündet sich an der Personalie Jens Spahn. (…) Doch der Vorsitzende der Jungen Union im Bund, Paul Ziemiak, fordert bereits eine personelle Erneuerung. Gemeint ist annähernd unverhohlen die Einsetzung von Jens Spahn, der auch schon auf der jüngsten Bilderberger-Konferenz gesehen worden war.

Vor Monaten hatte sich auch schon der CDU-Ministerpräsident Günther als Merkel-Kritiker gezeigt. Auch er gilt als Mitglied des Spahn-Kreises.

(Wir meinten): Merkel ist noch nicht ganz am Ende. Sie verliert erst dann die Kontrolle, wenn auch die jetzt Mächtigen sich zu Wort äußern. Dies könnte der neue Ministerpräsident in Bayern sein, Söder. Merkel ist die letzte Chance für dessen Konkurrenten Seehofer, überhaupt auf der politischen Bühne zu bleiben. Unsere kleine Wette: Söder wird sich melden, wenn der Wind sich dreht. Er beginnt jetzt, sich zu drehen, wie Sie hier sehen….

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