MERZ gegen AKK: Bundestagsabgeordneter keilt gegen die Generalsekretärin

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Geht es nach dem Bundestagsabgeordneten Axel Fischer, dann hat sich die Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer bei ihrer Kritik an Friedrich Merz ordentlich im Ton vergriffen. Der Politiker ist der Auffassung, dass Merz den Finger in die offene Wunde gelegt habe. Merz hatte darauf verwiesen, dass die Union den Aufstieg der AfD achselzuckend und damit offenbar ohne erkennbare politische Gegenwehr zur Kenntnis genommen habe. Fischer äußerte seine Kritik gegenüber der „Bild“-Zeitung.

Nerven liegen blank….

Er bescheinigt der aktuellen Generalsekretärin, dass die Nerven wohl blank liegen würde. Die AfD ist seiner Auffassung nach durch das Fehlen „klarer politischer Positionen“ der Union stärker geworden. Dies liege sogar auf der Hand. Und deshalb würde Friedrich Merz mit seinen Hinweisen einen „Nerv getroffen haben“. Die Generalsekretärin heule dabei einfach auf.

Fischer zitiert dabei eine Aussage von „AKK“, die dieser der Sonntagsausgabe der FAZ, der Allgemeinen Sonntagszeitung, gegenüber getätigt hatte. Demnach seien die Merz-Äußerungen allesamt ein „Schlag ins Gesicht“ für diejenigen innerhalb der CDU, die sich gegen permanente „Falschinformationen“ sowie „gezielte Vergiftungen“ sowie die „teils offene Hetze der AfD“ wehrten.

Fischer meinte weitergehend sogar, dass die Generalsekretärin für die Niederlage im Bundesland Hessen im Oktober mitverantwortlich sei. Die Wahlniederlage selbst bezeichnet er als verheerend. Dieser Umstand sei wohl für die übertriebene Reaktion auf die Merz-Äußerungen ein möglicher Grund, die Reaktion würde sich jedoch nicht rechtfertigen lassen.

Die Regionalkonferenzen der CDU dienen sozusagen der Meinungsbildung an der Basis. Neben Friedrich Merz und Annegret Kramp-Karrenbauer tritt auch Jens Spahn auf, der jedoch bei den Umfragen zu den Favoriten weitgehend als chancenlos gilt. Derzeit gibt es Umfragen, die im allgemeinen Wahlvolk die Generalsekretärin vorne sehen. Innerhalb der Union hat Merz deutlich bessere Chancen. Die Entscheidung über den nächsten Vorsitz der Union fällt am 7. Dezember.



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