MH-17: Jetzt wird es noch einmal spannend…

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Der Fall des 2014 abgestürzten Fluges MH 17 wird noch einmal spannend. Jahrelang waren Kritiker der offiziellen Sichtweisen als Verschwörungstheoretiker bezeichnet worden. Nun hat das niederländische Parlament „einstimmig“ beschlossen, dass die Regierung die Rolle der Ukraine in diesem Fall untersuchen solle. Dies machte der Abgeordnete der „CDA“, Chris van Dam, per Twitter publik.

Fall ist brisant

Der Außenminister der niederländischen Regierung wiederum reagierte gelassen. Eine „Schuld der Ukraine“ nimmt er offenbar nicht an. Allerdings würde er sich nicht gegen den Willen der Abgeordneten stellen. Es gelte indes, auch Russland mit ins Boot zu holen. Zur Erinnerung an den Vorgang noch einmal Informationen aus dem frühen Jahr 2018.

„Vor über drei Jahren im Juli stürzte die malaysische Boeing 777/Flug MH17 unter bislang ungeklärten Umständen im Donezk Gebiet der Ukraine ab. Der ehemalige Major der ukrainischen Streitkräfte, Juri Baturin behauptet, das Flugzeug sei in dem damals von Kiew kontrollierten Gebiet abgeschossen worden. An der Absturzstelle sollen jetzt menschliche Überreste gefunden worden sein. Eine internationale Ermittlergruppe hat jetzt neue Untersuchungsmaßnahmen begonnen, sagte der Stellvertreter des Generalstaatsanwalts der Ukraine.

Die Untersuchungen seien zwar praktisch abgeschlossen gewesen. Jedoch werde man auf Ansuchen von niederländischen Kollegen zusätzliche Maßnahmen ergreifen, um Beweise zu finden, die für eine Anklage vor der niederländischen Staatsanwaltschaft notwendig seien, sagte der Vertreter der ukrainischen Generalstaatsanwaltschaft. Zudem werde in der Ukraine in wenigen Tagen eine Delegation der niederländischen Generalstaatsanwaltschaft eintreffen, die mit der internationalen Ermittlergruppe in Fall des Absturzes der Boeing MH17 zusammenarbeiten will.

Das internationale Ermittlerteam, das von der niederländischen Staatsanwaltschaft geführt wird, ist weiterhin der Ansicht, dass das Flugzeug abgeschossen wurde. Bislang gibt es aber beim Aufspüren von Verantwortlichen und Zeugen Schwierigkeiten. Das Ermittlerteam glaubt, dass das Flugzeug von einer Rakete getroffen wurde, die damals in einem von Rebellen kontrollierten Gebiet abgeschossen wurde.

Die Einbeziehung der Ukraine in die Untersuchungen ruft weiter Kritik hervor, da die Ukraine von dem Konflikt betroffen und somit nicht unparteiisch ist. Fraglich ist daher, ob wirklich alle relevanten Informationen in das Untersuchungsverfahren miteinbezogen werden. Bislang seien 100 Verdächtige im Visier, erklärte Chefermittler und Leitender Staatsanwalt Fred Westerbeke.

Es gebe auch eine ausgewertete Stimmanalyse, die auf einen russischen Offizier hinweise. In der Ukraine wurde bereits Haftbefehl gegen einen russischen Veteranen ausgestellt, der verdächtigt wird, die Rakete zum Abschuss gebracht zu haben. Der Haftbefehl stützt sich vor allem auf den Bericht eines britischen Geheimdienstes, der zweifelsfrei wissen will, dass das russische Militär hinter dem Abschuss des Flugzeuges steckt.“ Hier sehen Sie die bisherigen Berichte…

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