Mikrochips unter der Haut: Der Alptraum gedeiht

Jens Spahn
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Im Zuge der Corona-Pandemie wächst die Angst vor Mikrochips unter der Haut. Für zahlreiche Beobachter ist die Angst unbegründet oder sogar eine falsche Panik – vielleicht von Verschwörungstheoretikern verbreitet -, für andere hingegen eine reale Gefahr. Das Argument für die Verwendung von Mikrochips ist dann beispielsweise die bessere Möglichkeit, Bewegungsmuster der vielleicht Infizierten zu finden und damit das Virus und dessen Verbreitung einzudämmen. Aktuell gibt es immerhin einige Tausend Menschen in Europa, die bereits einen Chip tragen sollen.

Chips sind real

Ein solcher Chip wird zwischen Daumen und Zeigefinger unter die Haut gesetzt, also implantiert. In gut 20 Ländern soll es rund um den Globus bereits solche Chips geben. In Schweden und in den USA ist die Verbreitung bereits besonders weit. In Deutschland gibt es ebenfalls Unternehmen, die solche Chips entwickeln und einsetzen.

Dafür gibt es zahlreiche Einsatzmöglichkeiten. Die Chips können grundsätzlich zu jedem Zeitpunkt angesprochen werden und ihren Träger identifizieren. Zudem sind sie dann Datenspeicher. Sie dienen sozusagen als “Visitenkarte” wie auch als möglicher Speicher für Kontakte und deren Daten. Sie können auf diese Weise als einfache Zugangsausweise herhalten – in Büros oder Studios -, aber auch den Zutritt selbst a) speichern und b) damit technisch weitergeben.

Als Speicher können die Chips zudem das bargeldlose Zahlen unterstützen und sogar medizinische Daten zur Verfügung stellen – unter dem Vorwand der “Notfalldaten-Speicherung”.

Das Verfahren selbst nennt sich “Bio-Hacking” – es beruht auf der “Nahfeldkommunikation” mit anderen elektronischen Sendern und Empfängern (NFC-Technologie) per Funkwellen. Hier wird das Lesegerät außerhalb des menschlichen Körpers die Daten eruieren, die sich auf dem implantierten Chip befinden. Noch sind die Speicher klein, sodass das Anwendungsfeld “natürlich” begrenzt bleibt. Schon soll es Verwender geben, die sich eingedenk unterschiedlicher Anwendungen mehrere Chips auf einmal implantieren lassen – und hier könnte der Corona-Einsatz folgen. Droht eine Zwangsverchippung? Diese Spekulation bleibt solange offen, bis das Gegenteil bewiesen ist. Den Stand der Dinge erfahren Sie hier. 

 

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