Militäroperation gegen Extremisten auf Sinai-Halbinsel

Die Sicherheitslage in der Provinz Nordsinai ist angespannt. Die Region gilt als Hochburg für Waffenschmuggler, Menschenhändler und Dschihadisten. Über große Teile der Region hat die ägyptische Staatsmacht nur wenig Kontrolle. -- Bild:dw.de

DUBAI, 27. Juli (RIA Novosti).
Al-CIAda auf dem Sinai -- Quelle: Debkafile

Die ägyptische Armee hat am Samstag eine umfassende Operation mit der Bezeichnung „Wüstensturm“ zur Bekämpfung der bewaffneten Extremisten in der Provinz Nordsinai gestartet, wie die ägyptische Zeitung „Al-Ahram“ auf ihrer Webseite unter Berufung auf inoffizielle Informationen aus Sicherheitskreisen berichtet.

Der 48-stündige Kampfeinsatz hat zum Ziel, die Terroraktivitäten zu unterbinden und die Extremistenzentren in der Wüste und im Gebirge, insbesondere im Norden und im zentralen Teil der Provinz, zu blockieren.

An der Operation sind die zweite und die dritte Feldarmee sowie die Luftwaffe und die Marine beteiligt. Es ist unter anderem geplant, alle Brücken, Straßen und Tunnels, die Nordsinai mit den anderen ägyptischen Provinzen verbinden, zu sperren.

In der Provinz Nordsinai agieren nach Angaben der Sicherheitsdienste und der Streitkräfte Ägyptens etwa 500 bewaffnete Extremisten, die die Zivilbevölkerung als „lebendigen Schild“ benutzen würden.

http://de.rian.ru/politics/20130727/266561529.html

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