Misstrauensvotum gegen May – Deal ist eine Farce – Stimmenanalyse zeigt: Deal wird NICHT kommen

www.shutterstock.com, photocosmos1, 1026507889

Nach 45 Jahren in einer EU, der inzwischen keiner mehr angehören will, hat sich Großbritannien dazu entschieden, das sinkende Schiff „Europäische Union“ zu verlassen. In den letzten Jahren sind die Gemeinsamkeiten immer weniger, die Konflikte und Probleme aber immer größer geworden.

Ginge es nach dem Willen von Theresa May und der EU-Kommission, könnte auch der Ausstieg für die Briten zum Problem werden. Denn die EU hat Großbritannien genötigt, einen Knebelvertrag zu unterzeichnen. Oder Premierministerin Theresa May hat versagt – absichtlich oder aus politischer Schwäche sei dahingestellt.

Demnach muss Großbritannien bis mindestens Ende 2020 in der Zollunion bleiben. Für die Briten bedeutet das, trotz EU-Austritt weiterhin den gemeinsamen EU-Außenzolltarif gegenüber Drittländern eintreiben zu müssen. Zudem dürfen die Briten keine Handelsabkommen mit Drittländern vereinbaren und müssen sich bis dahin der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs beugen.

Selbst 2020 ist noch nicht Schluss. Denn dann dürfen die Briten ihre Entscheidung, aus der Zollunion auszutreten, nicht alleine treffen. Die EU wird darüber mitentscheiden. Zudem müssen die Briten weiterhin die EU-Standards erfüllen. Weil die Briten ab dem 29. März aber nicht mehr als EU-Mitglied gelten, müssen sie sich aus allen politischen Institutionen der EU rausziehen und haben keinerlei Mitspracherecht mehr an Standards und Regeln, die sie aber dennoch weiter einhalten müssen.

Jetzt musste sich Premierministerin May aufgrund ihres Brexit-Kurses im Parlament einem Misstrauensvotum über ihr Amt als Chefin der Konservativen Partei stellen. Sie hat gewonnen. Doch dabei verlor sie 117 Stimmen aus ihrer Partei. Sie wird kaum zu halten sein.  Hinter dem Votum stehen Brexit-Hardliner, die den Deal nicht akzeptieren wollen. Sie wollen nicht, dass Großbritannien weiterhin so eng an die EU gebunden bleibt. Theresa May sagte, sie wolle in Brüssel weitere Zugeständnisse erreichen. Doch die EU hatte schon angekündigt, keine weiteren Brexit-Nachverhandlungen mehr zuzulassen.



Diese und tausende andere News finden Sie ab jetzt auch auf Krisenfrei.de
  • Deutschlands größte alternative Suchmaschine
  • Über 2000 News aus allen TOP Quellen
  • Unabhängig und Übersichtlich
>>> JA, ich möchte alle alternativen News auf einen Blick

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen