Mit oder ohne Deal: Boris Johnson will EU am 31. Oktober verlassen

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„Wenn ich reinkomme, werden wir rauskommen“, sagte Boris Johnson, potenzieller Nachfolger von Theresa May. Nach Bekanntwerden von Theresa Mays Rücktritt am 7. Juni haben sich die möglichen Nachfolge-Kandidaten in Stellung gebracht. Jetzt gilt es, die nötigen Stimmen hinter sich zu bringen. Noch vor einem Jahr wurde vor einem „harten“ Brexit, also einem Ausstieg aus der EU ohne Austrittsabkommen gewarnt. Inzwischen werden die Stimmen, die nach dem monatelangen Verhandlungsdesaster zwischen Theresa May, Merkel und Brüssel einen harten Brexit fordern, lauter.

Der mögliche Nachfolger von Theresa May und Brexit-Befürworter Boris Johnson, wirbt ganz unverhohlen für einen harten Brexit. Den Medien sagte er jetzt, sollte er zum Premierminister gewählt werden, werden die Briten definitiv am 31. Oktober 2019 aus der EU austreten – mit oder ohne Deal. Es sei sogar besser, wenn Großbritannien nicht mehr in der EU sei. Auch US-Präsident Donald Trump, der sich z. Zt. auf einem drei-tägigen Besuch in Großbritannien befindet, riet den Briten zu einem harten Brexit und den ehemaligen Außenminister Boris Johnson als Nachfolger von Theresa May zu wählen.

Johnson sprach sich in einer Videobotschaft für niedrigere Steuern sowie für Umweltschutz, höhere Investitionen in Bildung, Infrastruktur und ins Gesundheitswesen aus: „Jetzt ist es Zeit, unsere Gesellschaft und unser Land zu einen.“ Zudem wolle Johnson die Kriminalität im Land um 20 Prozent senken. Das Video ist sein Startschuss zum Wahlkampf-Rennen um das Amt des Premierministers. Johnson gilt als Favorit in der Nachfolge von May. Sollte Johnson Premierminister werden, dürften die EU-Austrittsverhandlungen für die Unterhändler der EU wesentlich härter und unangenehmer werden. Denn um seine Versprechen umzusetzen, dürfte Johnson sicherlich auf massive Nachverhandlungen mit der EU bestehen. Oder setzt sich am Ende George Soros durch? Lesen Sie mehr…

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