Mossad will verdeckte Operationen gegen das iranische Atomprogramm einstellen

Written by:  Lavassani
Tel Aviv (PressTV) – Nach einem Bericht des TIME-Magazins hat der israelische Geheimdienst Mossad seine verdeckten Operationen gegen das iranische Atomprogramm, einschließlich der Ermordung von Atomwissenschaftlern, zurückgefahren, da diese gegen den internationalen Konsens über anti-iranische Sanktionen verstoßen.
Nach Auskunft hochrangiger Sicherheitsbeamter betrifft diese Entscheidung Bombenanschläge, die Rekrutierung von Atom-Spionen und weitere Aktivitäten. Innerhalb des Mossad soll es deswegen zu Unzufriedenheitsreaktionen gekommen sein.
Einige offizielle Quellen gehen davon aus, dass Premierminister Benjamin Netanyahu diesen Schritt angeordnet hat weil er befürchtet, die Ergebnisse der Geheimdienstoperationen könnten an die Öffentlichkeit gelangen.
Es heißt, dass der iranische Geheimdienst schon eine vom Mossad trainierte und und ausgestattete Terrorzelle hat auffliegen lassen. Das detaillierte Geständnis des Mossad-Agenten Majid Jamali Fashi, der im Januar 2010 den iranischen Atomwissenschaftler Massoud Ali Mohammadi ermordet hat, wurde inzwischen von westlichen Geheimdienstlern als echt bestätigt.
Nach Expertenmeinung könnten Operationen wie diese die globale Front schwächen, die Washington gegen Teheran aufgebaut hat. Mark Fitzpatrick, ein ehemaliger Proliferatonsspezialist im US-Außenamt, der Gegner der Mordanschläge ist, wird von TIME mit den Worten zitiert: “Sie hintertreiben den internationalen Konsens über die anti-iranischen Sanktionen.”
Diese und tausende andere News finden Sie ab jetzt auch auf Krisenfrei.de
  • Deutschlands größte alternative Suchmaschine
  • Über 2000 News aus allen TOP Quellen
  • Unabhängig und Übersichtlich
>>> JA, ich möchte alle alternativen News auf einen Blick

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen