MUHAMMAD ALI SCHLÄGT GUTMENSCHEN K.O.

Muhammad Ali vs. Sonny Liston, Lewiston, Maine, 1965
Muhammad Ali vs. Sonny Liston, Lewiston, Maine, 1965

Veröffentlicht am 06.06.2016 – Danke Suresi für den Link
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8 Kommentare

  1. Jedes Wort ein Treffer. Prima @Suresi, … ich dachte mir schon, dass der Admin das Vid. zum Admin-Beitrag macht – Danke.

    Der einst auf der ganzen Welt frenetisch gefeierte Boxer-Superstar erlaubte sich öffentlich und frei heraus auszusprechen, was kein Weisser sagen dürfte, ohne als Rassist beschimpft zu werden, dies obschon wir Weissen eine Minderheit sind, nämlich lediglich 6 % der Weltbevölkerung ausmachen.

  2. Übrigens:
    Auch Obama ist ja nicht der “erste schwarze Präsident der USA”, wie manche faseln (ich glaube, im ARD hörte ich so was). Er ist lediglich “der erste ‘nicht mehr völlig “reinrassige” ‘weiße’ Präsident der USA”.
    Die “Vermischung’ ist auch nicht schuld an Obamas gruseliger Politik und moralischer Haltung: Die Bushs (George sen. und Dabbelju), die Clintons, dieser entsetzliche Außenminister Kerry usw. sind ja sogar noch schlimmer.

    @Alexander
    Es gibt keine “schwarze() Ethnie” (“innerhalb seiner schwarzen Ethnie”)! Es gibt auch keine ‘weiße Ethnie’! Wie kommst du, Alexander, auf solchen Unsinn?!
    Die “Schwarzen” und die “Weißen” haben ja noch nicht einmal eine andere Küche! Noch unterhalb der Kategorie Ethnie fällt ja auf, daß die Leute an verschiednen Orten andere Koch- und Eßgewohnheiten haben. Beispiel: Was man in Passau ißt und wie man kocht ist deutlich anders als das was man in Aurich, Frankfurt oder Wismar vorgesetzt bekommt.
    Aber in den USA mampfen sie doch alle diese Burger. Vielleicht haben sich ja Einwanderer aus Mexiko oder China noch eine eigenständige Küche bewahrt. Aber schon bei den vielen Nachfahren italienischer Einwanderer befürchte ich, daß sie die herrliche italienische Küche preisgegeben haben. Ja, in den 70ger-Jahren “Colombo”-Filmen macht Inspector Colombo noch Anspielungen auf die italienische Küche (laut Drehbuch hatte er ja italienischer Einwanderer-Herkunft zu sein). Aber das ist auch schon wieder ein halbes Jahrhundert her.
    Wenn aber noch nicht einmal eine eigenständige Küche existiert, lohnt es sich nicht, jetzt gar über “Ethnik” nachzugrübeln. Wenn Schneewittchens Zwerge auftauchten und sie würden von “Buletten” sprechen und “icke” sagen, dann sind das für mich “Berliner”. Punkt. Sogar wenn diese Zwerge “schwarz” wären (würde doch gut zu Schneewittchen passen – und auch zu den preußischen Farben!).

    Und sogar eine ‘andere Ethnie’ wäre doch kein Problem. In meinem Leben habe ich recht häufig “Deutsche” getroffen, die nach Italien heirateten und dann sogar dort wohnten.. Warum soll das ein Problem sein – wie Ali meint?

    Als in den frühen 1970er Jahren (die “Black Panther” lösten sich damals praktisch schon auf) diejenigen US-Bürger, die sich als “Schwarze” bezeichneten (so wie Muhammad Ali) sich gegen die fortlaufenden Demütigungen und das fortlaufende Unrecht wandten, daß ihnen angetan wurde, entstand ein eigenes Selbstbewußtsein (“Black Pride”). Sehr schön dazu: “Bob & Marcia – Young, Gifted and Black” – https://www.youtube.com/watch?v=ubDVUQon5BE .

    Leider, leider, leider ging man mal aber wieder auf “Identitätssuche” – so wie die frischgebackenen “Deutschen” von 1871. Und gleich wurde geflunkert. Die alten ägyptischen Pharaonen wurden nun als “schwarze” Könige gehandelt. Ja, gut, es gab auch ein paar Pharaonen die “schwarz” waren – was die damaligen, nichtrassistischen Ägypter überhaupt nicht interessierte. Aber nun das Pharaonenreich als frühe “schwarze” Hochkultur zu handeln, war einfach nur Geschichtsschwindel. Aus heiß-brennendem Verlangen heraus begangen! So ähnlich wie die deutschnationalen Schwärmer den Begriff “Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation” erschwindelten (den Begriff hat es in der Geschichte nie gegeben).

    Im von mir bis heute in hohen Ehren gehaltenen US-Playboy der 1970er Jahre tauchte dann einmal ein Artikel eines “schwarzen” Kollegen der Redaktion auf (ich meine, daß er selbst zur Playboy-Radaktion gehörte). Dieser hatte eine Afrika-Reise gemacht – wohlgemerkt: nicht als “Debunker”, sondern weil er wirklich(!) der Ansicht gewesen war, dort die “Wurzeln” (“Roots”) seiner ‘Herkunft’ zu finden. Er kam völlig entsetzt zurück! Sein Resümee war: “Mit den Leuten dort verbindet uns nicht das geringste!”.
    Und glaube ich ihm! Alles andere wäre doch völlig überraschend gewesen!

    Für jeden, der sich der Vernunft zu- und von der Schwärmerei abwendet, ist der Traum einer “Identität” absurd. Darüber hinaus wird dieser “Traum” sehr schnell – ja, fast immer! – zu einem (mörderischen A L P T R A U M! Z. B. Nazi-Reich, Sri Lanka, Türkei (da wird der ALPTRAUM gerade in den nächsten Gang hochgeschaltet!).

  3. @ Janus

    ich finde du übertreibst mit deinem rassismusgerede. die gattungen und systematisierungen sind festlegungen der menschen und nicht absolute naturgesetze. es gibt viele tiere die sind noch nicht einmal bestimmt und festgelegt. auch innerhalb der gattung menschenaffen wie Orang Utan und Gorrillas gibt es keine vermischung, obwohl sie genetisch zum grossen teil übereinstimmen. auch esel die sich mit pferden kreuzen ergeben maulesel oder maultiere. diese sind aber dann hybrid und nicht mehr fortpflanzungsfähig, etc., etc.
    menschen haben sich immer mit anderen menschen gemischt. es steht ihnen frei und es ist nicht verboten. menschen haben die freiheit selber zu bestimmen wen sie heiraten. innerhalb ihrer ethnie oder ausserhalb. menschen die sich innerhalb ihrer ethnie verheiraten möchten haben absolut das gleiche recht dies zu tun, wie es diejenigen haben die es ausserhalb wollen. Das ist ihre ureigene entscheidung. diejenigen die innerhalb ihrer ethnie heiraten wollen und dies auch so ausdrücken, dass sie das bevorzugen, sind keine Rassisten ! ich fühle mich als Weisser überhaupt nicht von Muhamad Ali ausgegrenzt weil er innerhalb seiner schwarzen ethnie heiraten und kinder haben will.

  4. Ergänzung: Das Bild “Preußisches Liebeglück” bekam seinen Namen natürlich nicht nur deshalb, weil Sabac el Cher preußischer Bürger war, sondern gerade auch deshalb weil der Maler hier auf die Farben der preußischen Fahne (Schwarz und Weiß) anspielt

  5. “MUHAMMAD ALI SCHLÄGT GUTMENSCHEN K.O.”?
    Keineswegs!

    Ich schätze Muhammad Ali ansonsten, bin aber geschockt über den abartigen rassistischen Unsinn, den er in dieser Fernsehshow absondert.

    Sämtliche Beispiele, die Ali für seine Rassismus absondert, wiederlegen sich doch selbst!
    1.) wenn Ali nur jemanden heiraten möchte, der aussieht wie er selbst, müßte er schon schwul sein. Denn das weibliche Geschlecht sieht durchaus maßgeblich anders aus als das männliche. Aus dem gleichen Grund müßte Ali auch die Geburt einer Töchter fürchten (würde er sie töten wollen – wie in Indien oder China???)!

    2.) Sein Beispiel mit den Tauben und den Bussarden, und daß diese sich nicht paaren, ist völliger Quatsch. Denn Tauben und Bussarde gehören völlig verschieden GATTUNGEN an! Ja, es sind beides “Vögel” und sie sind auch beide Nachfahren von irgendwelchen Flugsauriern. Aber sie gehören zu verschiedenen GATTUNGEN! Etwa wie Menschen (homo sapiens) und Menschenaffen (Gorillas, Schimpansen, Orang Utans). Niemand erwartet von Muhammad Ali, daß er ein Gorillaweibchen heiratet. Bei uns wäre sogar schon der Geschlechtsverkehr gesetzlich verboten (“Sodomie”).- gar nicht zu reden von einer Eheschließung und Familiengründung.
    Der Interviewer, der ansonsten sehr zu loben ist, hätte Ali entgegnen müssen: “Bei den verschiedenen Arten der Tauben – z. B. bei den Türkentauben, die wir auf der Straße oder im Parks sehen – gibt es weiße, schwarze, braune, graue usw. Wenn sie sich paaren (“paaren” ist mehr als “Sex”) und anschließend nisten interessiert es sie nicht die Bohne, ob ihre Küken nun auch weiß oder braun oder schwarz usw. werden!”.
    Hunde paaren sich quer durch alle “Rassen”. Und sie lieben ihre Welpen – egal welche Fellfarbe oder rassischen Merkmale (Merkmale von “Susi” oder Merkmale von “Strolch”?) sie haben!. Und warum geht das: Es geht, weil es dieselbe GATTUNG ist. .Alle Menschen”rassen” gehören DERSELBEN GATTUNG an. Und warum gehören alle Menschen derselben GATTUNG an? Weil sich ihre genetisch praktisch nicht unterscheiden. Erst im Laufe der letzten paar 10 Tausend Jahren entstanden die unterschiedlichen Haut-, Haar und Augenfarben – und die ostasiatischen “Mandelaugen”. Genetisch codiert sind diese Unterschiede aber sozusagen “weit hinter dem Komma” in einer sehr peripheren und kleinen DNS-Sequenz.
    In übrigen dürften die meisten “Schwarzen” (den Begriff “Afro-Amerikaner” lehne ich solange ab, wie man nicht den Begriff “Euro-Amerikaner” in Umlauf bringt) das erfolgreiche Produkt der Familiengründung von “Weißen” und “Schwarzen” sein. Ich weiß das, weil mir gegenüber einmal ein leidenschaftlicher Fan der Jazz-Musik, der leider auch ein totaler Rassist war, die These vertrat, daß die Jazz-Musik letztlich “weiße” Musik sei, weil die damals (in der Jazz-Zeit) berühmten Künstler “Mischlinge” gewesen seien. Er nannte dann zahlreiche “Mischlings”-Künstler (ich erinnere nur noch einen “Beiderbecke”). Ich weiß aber dann auf Louis Armstrong (den ich sehr mag!) hin, bei dem “weiße” Vorfahren nicht bekannt sind und auch auf Grund seines körperlichen Aussehens nicht vermutet werden müssen. Richtig an dieser Äußerung des rassistischen Jazz-Fans war lediglich, daß die Mehrheit der “Schwarzen” in den USA (aber sicherlich auch Portugal, Brasilien usw.) auch “weiße” Vorfahren haben dürften.

    Wie glücklich solche “Mischehen” sein können, sehen wir am Bild “Preußisches Liebesglück”: http://s14.directupload.net/images/130527/gsxq5ylo.jpg . Mehr zu
    Sabac el Cher auf https://de.wikipedia.org/wiki/August_Sabac_el_Cher und dort auch der Hinweis auf das Buch; “Gorch Pieken und Cornelia Kruse: Preußisches Liebesglück – Eine deutsche Familie aus Afrika “.

    Solches “Liebesglück” kann aber nur dann gedeihen, wenn dem Rassismus eine Absage erteilt wird – so wie es im noch-nicht-deutschen Preußen der Fall war.
    Aber dann wurde des “Deutsche Reich” von 1871 gegründet, welches sich unausgesprochen aber auch ausgesprochen auf eine vermeintliche Identität “deutsche Rasse” begründete. Und damit begann ein ganz großes Unglück! Auch Preußen -. nun nur noch ein Bundesstaat des deutschen Reiches – und die KuK-Monarchie wurden schließlich von diesem rassistischen Gift von innen heraus zerfressen und letztlich vernichtet. Auch dieses brandneue “Deutschland” wurde mehrfach zerstückelt und zerstört – und bis heute untersteht es der Knute fremder Mächte – ohne die Kraft zur Befreiung zu finden.

    Von Muhammad Ali hätte man hier sehr nette – und manchmal auch kluge – Interviews einstellen können. Es ist bestürzend, daß man sich hier ausgerechnet für diese dümmlich-rassistischen Äußerungen Alis entschieden hat.

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