Mysteriöse Waffenlieferung aus Deutschland: Peking weist jede Beteiligung zurück

Das britische Schiff „Thor Liberty“
PEKING, 23. Dezember (RIA Novosti).

Peking hat laut dem Pressesprecher des chinesischen Außenministeriums, Liu Weimin, mit dem in Finnland festgehaltenen Schiff, das angeblich Patriot-Raketen und Sprengstoff nach China bringen sollte, nichts zu tun.

„Soviel wir wissen, kreuzte das Schiff unter britischer Flagge und beförderte Patriot-Raketen aus Deutschland nach Südkorea“, teilte Liu am Freitag Journalisten in Peking mit. Ursprünglich hatte es geheißen, das Schiff sei auf dem Weg nach Schanghai gewesen.
„Ich weiß nicht, in welcher Beziehung dieses Schiff zu China stehen kann. Es kommt mir äußerst merkwürdig vor, dass einige Menschen stets bemüht sind, bestimmte Probleme mit China in Verbindung zu bringen. Die Fakten sind aber in diesem Fall durchaus offensichtlich.“
Das britische Schiff „Thor Liberty“ mit 69 US-Luftabwehrraketen Patriot und 160 Tonnen Sprengstoff an Bord war im finnischen Seehafen Kotka festgehalten worden. Die Güter waren angeblich für China bestimmt, in den Unterlagen wird aber ein südkoreanischer Generalleutnant als Abnehmer angegeben. Der Kapitän und der Steuermann wie auch rund ein Dutzend weitere Mannschaftsmitglieder sind ukrainische Staatsbürger.

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