Nach dem Fall Assads: Israel plant Libanon-Invasion

Netanyahu in Bezug auf einen israelischen Angriff auf den Libanon:

“Ja, und es ist kein Geheimnis, dass dies mit der Unterstützung der US-Golftruppen geschieht und deshalb sind sie gewarnt worden; aber bevor Sie fragen, müssen Sie einen Blick auf die neue Weltkarte werfen und sie werden sehen, dass es auf dieser keine Nation [Libanon] mit diesem Namen gibt.”

Dass die Zerschlagung Syriens und des Libanon ein dringliches Ziel des zionistischen Regimes darstellt, hängt nicht nur mit der Hisbollah und dem Iran zusammen oder mit der Bildung von Erez-Israel (Gross-Israel).

Seit Jahren wird von einigen ein »neuer Naher Osten« mit veränderten Grenzen in dieser Weltregion gefordert. Die Befürworter dieser Veränderungen sitzen in Washington, London, Paris und Tel Aviv. Sie stellen sich eine »neugestaltete« Region vor, die aus homogenen ethnisch-religiösen Staaten aufgebaut ist. Die Bildung dieser Staaten bedeutet die Zerstörung der größeren bereits existierenden Länder der Region. Der Übergang soll in Richtung des Aufbaus kleinerer Staaten erfolgen, die von ihrer Größe und Struktur mit Kuwait oder Bahrain vergleichbar sind und die leicht von den USA, England, Frankreich, Israel und deren Verbündeten kontrolliert und manipuliert werden könnten. Die Plaupause für das Vorhaben ist der sogenannte Yinon-Plan.

Ein derzeit völlig übersehener Aspekt sind die riesigen Öl- und Gasreserven vor der Küste der Levante. Wie uns der griechische Öl- und Gasbetrug, aber auch die Balkanisierung Libyens zeigen, wünscht das Internationale Großkapital (und dessen rechter und linker Arm sind Israel und die USA) auf keinen Fall, dass die Nationalstaaten und deren Bevölkerungen etwas von den Bodenschätzen haben. Noch dazu wenn es sich um Staaten handelt, die sich nicht unter der Kontrolle der Bankster befinden, wie derzeit Syrien, der Libanon und der Iran. Lesen Sie dazu die Beiträge von William Engdahl:

Gas-Rush im Mittelmeer (Teil 1) — von William Engdahl

Gas-Rush im Mittelmeer — wachsende Spannungen in der Ägäis (Teil 2) — von William Engdahl

Nach dem Fall Assads: Israel plant Libanon-Invasion

Nach einem Bericht von Kurt Nimmo, Infowars.com vom 6. Juli 2012

Nach dem unausweichlichen Zusammenbruch Syriens wird Israel den Libanon überfallen und “der Schaden wird enorm sein”, erzählte eine hoher Offizier der Zeitung Haaretz am vergangenen Donnerstag.
“Die Verwüstung wird im Libanon größer sein als in Israel und die Menge an Explosivkörpern, die dort einschlagen, wird viel größer sein als hier,” sagte der IDF-Offizier. “Wir müssen stark und aggressiv sein.”

Brigadegeneral Herzi Halevy vom israelischen Militär führte aus, dass man für die kommende israelische Invasion die Hisbollah verantwortlich machen werde, weil die schiitische paramilitärische Organisation Basen in den Dörfern und Städten des Südlibanon aufgebaut habe.

Diesen Umstand kann der Rothschild-Staat, welcher sich vorerst noch als Hegemonialmacht des Nahen und Mittleren Ostens sieht, nicht zulassen. Zudem wird Raum für israelische Siedler gebraucht. Dies kann man über einen verheerenden Krieg erreichen, im Zuge dessen der Südlibanon zuerst entvölkert und dann von den Israelis annektiert wird. Dasselbe droht den von Israel besetzten syrischen Golan-Höhen.

Die Hisbollah war die Antwort auf die 18-jährige Bestzung des Südlibabon durch Israel. Seitdem hat sie sich auch im politischen Leben des Libanon etabliert und kann im Parlament ein Veto einlegen. Sie hält die Kontrolle über elf der 30 Sitze im libanesischen Parlament.

Israel behauptet, dass Syrien der Hisbollah Raketen und chemische Waffen liefert. Generalmajor Yair Golan, Chef des israelischen Nordkommandos, das an Libanon und Syrien angrenzt, erzählte der United Press International (UPI) am 31. Mai, dass Israel militärische Gewalt anwenden werde, um die syrischen Waffenlieferungen an die Hisbollah zu verhindern.

Halevy beschuldigte Syrien terroristischer Aktivitäten an Israels Nordgrenze. Israel werde sich entsprechend vorbereiten. Weiter sagte Halevy, dass sich die IDF (Israel Defense Forces) ernstlich und professionell auf einen weiteren Libanonkrieg einrichten und dieser müsse schärfer, härter und in mancher Hinsicht brutaler geführt werden.

“Der Goldstone-Bericht wird im Vergleich dazu, was beim nächsten Mal hier passiert, verblassen,” warnte Halevy. Er bezog sich dabei auf den 2009 von der UNO herausgegebenen Bericht über israelische Kriegsverbrechen im Gazastreifen-Ghetto. Die Operation “Gegossenes Blei” (auch als das Gaza-Massaker bekannt) wird als schwere Verletzung der Menschenrechte eingestuft.

Schon im Juli 2006 hatte Israel den Libanon überfallen. Dabei starben 6000 Menschen und nahezu eine Million wurden vertrieben. Dies geschah mit der aktiven Unterstützung der USA. Israel gelang es aber nicht, die populäre Schiitengruppe entscheidend zu besiegen und zog sich im folgenden Monat zurück.

Trotz wiederholter Warnungen des UN-Sicherheitsrats dringt die israelische Luftwaffe regelmäßig in den libanesischen Luftraum ein. Laut Außenminister Mansour wurde der libanesische Luftraum seit 2006 mehr als 9000 Mal verletzt. Im Januar 2012 flogen israelische Kampfjets über mehrere Städte im südlichen Libanon und simulierten laut libanesischen Medien Angriffe auf Bodenziele.

Laut der italienischen Zeitung Il Gazzettino begann die  Joint Task Force Lebanon, eine Einheit des U.S. European Command zum militärischen Schutz der amerikanischen Botschaft in Beirut,  mit der Operation Angel Curator 2. Dies ist eine Übung, bei der die Evakuierung von Zivilisten und Personal des UNIFIL (United Nations Interim Force in Lebanon) sowie deren Familien simuliert wird, und zwar “als Folge von natürlichen Ereignissen, wie Erdbeben, Fluten und Umweltkatastrophen.

Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

Quellen:

http://www.infowars.com/israel-plans-lebanon-invasion-after-syria-falls/

http://www.politaia.org/kriege/israels-endlosung%E2%80%9D-fur-palastina-und-gros-israel/

http://de.rian.ru/politics/20120320/263111607.html

http://www.politaia.org/israel/netanyahu-libanon-wird-von-der-landkarte-geloscht/

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