Nahles und Spahn wollen jetzt beide die IMPFPFLICHT

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Sieg für die Pharmaindustrie, sagen die Kritiker. Sieg für die allgemeine Gesundheit die anderen. Gesundheitsminister Spahn hat ein Gesetz zur Durchsetzung der Impfpflicht für Kita- und Schulkinder angekündigt. Die SPD-Chefin Nahles unterstützt den Entwurf. Da beide zusammen die GroKo stellen, dürfte es zur Impfpflicht kommen.

Masern-Impfungen für Kita- und Schulkinder

Die Impfpflicht umfasst die Schutzpflicht gegen „Masern“. Ab März 2020 soll die Impfpflicht in Deutschland sowohl in den Kindertagesstätten wie auch in Schulen gelten. Wer nicht geimpft ist, wird demnach eine satte Geldstrafe erhalten, die sich gegen die Eltern richtet. Kinder, die an Kindertagesstätten aufgenommen werden wollen, können demnach sogar abgewiesen werden. Wer bereits eine Kita besucht, kann auf Basis dieses Gesetzes vom weiteren Besuch ausgeschlossen werden.

Andrea Nahles (SPD) begrüßt den Entwurf mit den Worten, dass die individuelle Freiheit ihre Grenzen dort habe, „wo sie die Gesundheit vieler anderer gefährdet. Daher finde ich es wichtig, bei sehr anstreckenden Krankheiten wie Masern eine Impfpflicht einzuführen.“ Bußgelder hält sie im Namen der SPD für richtig. Die Details dazu würden noch geklärt werden.

Das Gesetz beschreibt, dass Masern zu den „ansteckendsten Infektionskrankheiten des Menschen“ zählten. Es würden hohe Raten an Komplikationen bzw. Folgekrankheiten ausgelöst. Masern seien demnach keine harmlose Krankheit. Daher sei es generell erforderlich, eine Impfrate von über 95 % zu erreichen. Das würde in Deutschland verfehlt. Ein Grund dafür sei die „fortschreitende Impfmüdigkeit“. Ein Begriff, den Kritiker so nicht teilen dürften. Denn die hier vorgeschobene „Impfmüdigkeit“ ist in vielen Fällen mit hoher Sicherheit Ausdruck der Sorge vor den Folgewirkungen des Impfens, die zumindest vermutet werden.

Kritiker zeigen sich regelmäßig erstaunt darüber, wie stark die Zahlen dramatisiert würden. Nach offiziellen Angaben sind dem Robert-Koch-Institut bis Anfang März 2019 170 Masernfälle angezeigt worden. Den Angaben zufolge würde bei 1.000 Erkrankten statistisch betrachtet ein Todesfall zu verzeichnen sein. Selbst den offiziellen Zahlen nach also würden hochgerechnet etwa gut 1.000 Erkrankte (6*170) für das Jahr 2019 zu erwarten sein und – bei korrekter Zuordnung von Todesfällen – ein Todesfall eintreten.

Die Impfpflicht selbst hat eine lange Vorgeschichte. Wir berichten darüber – klicken Sie hier.

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