Neue Grenzwerte – EU richtet deutsche Autoindustrie zugrunde

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Die EU hat gemeinsam mit der Bundesregierung beschlossen, den Kohlendioxid-Ausstoß von PKWs bis 2030 um 37,5 Prozent zu senken. Im Vorfeld hatte Kanzlerin Merkel behauptet, die unterstütze lediglich eine Reduktion des Kohlendioxid-Ausstoßes um 30 Prozent. Alles, was darüber hinausgehe, berge die Gefahr, die Autoindustrie aus Europa zu vertreiben, so Merkel. Dennoch hat Merkel die Entscheidung der EU als „positiv bewertet“, sieht die Automobilbranche aber „vor großen Aufgaben“. Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) forderte die Autoindustrie umgehend zum handeln auf. „Es werde eine Veränderung von Strategien geben müssen“, sagte Scheuer der „Deutschen Presse-Agentur“.

Regierungssprecher Seibert sagte, „diese Einigung gebe der Industrie klare Rahmenbedingungen und Planungssicherheit, um neue Modelle in die Märkte einzuführen, gerade auch im Bereich der Elektromobilität.“ Die Autoindustrie kritisierte die Entscheidung der EU: „Diese Regulierung fordere zu viel und fördere zu wenig“, erklärte der Verband der Autoindustrie. Nirgends sonst in der Welt gebe es ähnlich scharfe Ziele. Die europäische Automobilindustrie werde im internationalen Wettbewerb stark belastet. Jetzt seien Arbeitsplätze in Gefahr, so der Verband.

Für die deutsche Autoindustrie könnten die vollkommen übertriebenen Grenzwerte das Aus bedeuten, da die Normen kaum zu erfüllen sind. Damit ist der Wirtschaftsstandort Deutschland in Gefahr. Während CO2-Abgaswerte in anderen EU-Ländern praktisch kein Thema sind, drohen deutschen Autobauern drakonische Strafzahlungen. VW muss mit Milliarden-Strafen rechnen. Die Auswirkungen der CO2-Einsparung in Deutschland auf die Weltsituation werden zudem nicht spür- oder messbar sein. Die Auswirkungen für die deutsche Autoindustrie jedoch werden katastrophal sein. Jörg Urban, AfD-Fraktionsvorsitzender kommentierte die Entscheidung der EU so: „Die CDU-geführte Bundesregierung hätte sich vor die Autoindustrie, das Rückgrat der deutschen Wirtschaft stellen müssen.“

In der Autoindustrie macht sich große Sorge breit. Allein die Daimler-Aktien haben seit Jahresbeginn 30 Prozent an Wert verloren. Bei anderen Autoherstellern sehen die Aktienkurse nicht besser aus. Elektro-Autos, wie uns die Bundesregierung und die Klima-Lobby weismachen will, sind kaum umweltschonender als mit fossilen Brennstoffen betriebene Verbrennungsmotoren. Watergate.tvberichtete.



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