Neue Zahlen der Uno: Deutschland hat die meisten Flüchtlinge in der EU aufgenommen

CIA-Operation Migranten

Neue Zahlen der Uno: Deutschland hat die meisten Flüchtlinge in der EU aufgenommen

Wer noch daran zweifelt, dass das Dublin-Abkommen nicht greift und Frau Merkel als Kanzlerin 2015 mit ihrer „Einladung“ an Flüchtende „Erfolg“ hatte, der sollte sich die jüngsten Zahlen der Uno ansehen. Das „Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen“, das UNHCR, hat in der gesamten EU am meisten Migranten aufgenommen. So zitiert die „Welt“ aus dem Bericht der Uno-Stelle. Die Zahlen sind indes besonders mächtig und erstaunlich.

Großer Vorsprung

Wer sich die Zahlen ansieht, versteht die Diskussionen im Lande vielleicht besser. Gemessen wurden die Fakten zum Jahresende 2017. Danach waren in Deutschland 1,41 Millionen „Schutzberechtigte“ und Asylsuchende aufgenommen worden. Frankreich nahm als Zweitplatzierter lediglich 402.000 Migranten auf. Italien folgt mit 355.000 Menschen. Dahinter dann kommen Schweden mit einer Anzahl von 328.000 Menschen, Österreich, das 173.000 Migranten aufgenommen hat sowie dann Griechenland. Hierhin schafften es 83.000 Menschen.

Dabei sind die schon abgelehnten Asylsuchenden nicht berücksichtigt. Die Diskussion dreht sich aktuell vor allem auch um jene Menschen, die dann kaum zurück- oder auch nur ausgewiesen werden können. Die Gerichte, etwa in Deutschland, sind überlastet. Zudem nehmen die abgebenden Staaten, etwa in Afrika, die abgelehnten Asylsuchenden kaum auf.

Das bedeutet, in Deutschland dürfte der Vorsprung an hier lebenden noch nicht abgelehnten und abgelehnten Migranten gegenüber den anderen Staaten innerhalb der EU noch einmal größer sein und selbst vor Frankreich 1 Million Menschen übersteigen.

Ist es verwunderlich, dass angesichts dieser Datenlage hierzulande diskutiert wird? Die „Welt“ etwa benennt sozusagen als krönenden Abschluss einen weiteren Fakt, der ein Schlaglicht auf die Situation wirft: Demnach würden nur in Nordrhein-Westfalen bereits mehr Asylsuchende beherbergt als im ganzen Land Italien, 433.236 versus 355.000 Antragstellern.

Fast schon ein Wunder, so Beobachter, dass es in Deutschland anders als etwa in Frankreich noch vergleichsweise ruhig geblieben ist. Bislang konnte sich Angela Merkel auf die Ruhe im Land verlassen.

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