Neue Zahlen: Wie wir um MILLIARDEN betrogen werden

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Neue Zahlen: Wie wir um MILLIARDEN betrogen werden

Kürzlich ist eine Studie erschienen, die unglaubliche Zahlen an den Tag brachte. So sind wir in Deutschland in den vergangenen Jahren um Milliarden Euro betrogen worden. Und jetzt wird der Verlust sogar für ganz normale Haushalte eintreten. Dies ergibt sich aus den künstlich niedrig gehaltenen Zinsen sowie aus der Inflationsrate, die mittlerweile einen Wert von mehr als 1,75 % erreicht hat. Inoffiziell ist die Rate mit hoher Sicherheit noch weit darüber hinaus anzusiedeln. In den USA wird von einem Dienstleister die inoffizielle Inflationsrate bei ungefähr 100 % mehr als die offiziell vermutete eingeordnet. Das wären in Deutschland dann 3,5 %.

Zinsen viel zu niedrig

Wer heute bei uns Geld auf die Sparkasse trägt, erhält dafür in aller Regel nur ein mitleidiges Lächeln. Mit viel Glück auch noch einen Zins von 0,1 % bis sogar 0,4 %. Wenn Sie dann als Sparer die Kaufkraftverlust des Euros betrachten, werden Sie dem guten Geld hinterherweinen. Denn die reale Geldentwertung liegt dann zusammengefasst bei etwa -1,5 % jährlich. An sich ist diese sogar noch höher, weil Sie Zinsen oberhalb eines schmalen Freibetrages sogar noch versteuern müssen.

Die Vorzeichen für Ihr Vermögen – klein oder groß – sind also negativ. Wer ist verantwortlich? Diejenigen, die den Zins in der EU so niedrig haben werden lassen. Durch manipulative Markteingriffe. So hat die EZB über einen langen Zeitraum hinweg Staatsanleihen aufgekauft, das Programm läuft erst zum Jahresende aus.

Die dafür gezahlten Zinsen beeinflussen den Marktzins ganz erheblich. Und die EZB kann weitgehend selbst festlegen, welchen Zinssatz sie akzeptiert. Sagt etwa Italien einen Zins von 2 % für zehn Jahre laufende Staatsanleihen an, dann nimmt die EZB das so hin.

Wer hält die EZB faktisch so, wie sie ist, am Leben? Die Notenbanken der einzelnen Länder. Verantwortlich für deren Zusammensetzung sind Regierungen wie die Merkel-Regierung in Deutschland. Unter dem Strich laufen Sie seit dem Jahr 2008 in diese Enteignungsfalle. Durch die neue Inflationsrate ist dies jetzt nicht mehr zu verbergen.

Eine Bank hat ausgerechnet, dass wir durch die real nach Inflation negativen Zinsen nunmehr 44 Milliarden Euro verlieren. Jahr für Jahr.

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1 Kommentar

  1. Jahrzehnte-, Jahrhunderte-, wenn nicht Jahrtausende lang waren die Zinsen die Wurzel allen Übels.
    Jetzt sind sie fast weg.
    Wo ist das Problem?
    Dass die leistungslosen Einkommen nicht mehr automatisch wachsen? Ist doch richtig so. Die Stundenlöhne derjenigen, die tatsächlich die Werte erschaffen, von deren Zwangsumverteilung die Empfänger leistungsloser Einkommen sich ein einfaches Leben machen, steigen. Für die produktiv arbeitende Minderheit ist das endlich eine positive Perspektive.

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